Diabetesinfo-Forum

Ich fühle mich heute besch...eiden, weil ...

Gela · 772 · 152345

Hinerk

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Moin Gyuri,
ein schöner und aussagekräftiger Med. Plan, auch durch die farblichen Absetzungen sehr verständlich.

Da stehe ich weit zurück.

in meinen Med. Plan der in etwa Deinem entspricht, sind noch zusätzlich Wirkstoffe und Gegenanzeigenn vermerkt falls mal im Ausland Bedarf ist, da dort ev. andere Namen üblich sind, kann über den Wirkstoff das Medikament bestimmt werden.

MlG

Hinerk


Offline Joerg Moeller

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Und mehr als die bekannten Vorerkrankungen wollte Sie auch nicht wissen - und die hab eher ich Ihr reingedrückt, alas daß sie nachgefragt hatte :ka:

Naja, ich gehe mal davon aus, dass Sie deine Anamnese schon kennt, wenn Du nicht das erste Mal da hingehst :zwinker:
Macht man normalerweise immer zu Beginn einer Behandlung und braucht es dann nur noch fortzuführen.
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Offline Joerg Moeller

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Als dokumentierungs Freak habe ich für meine Frau und für mich sogenannte Notfall Blätter erstellt.
Diese sind gedacht um in Notfällen alles zur Hand zuhaben.

Ja, mach ich auch so. Allein schon um die "wann war denn das?"- und "seit wann nehmen sie das?"-Fragen gezielter beantworten zu können.
Nehm ich zu neuen Docs oder Klinikaufenthalten immer als Ausdruck mit, hab es aber auch als PDF auf iPad und Smartphone.

Einmal eingerichtet ist es auch kein großer Aufwand, neue Ereignisse/Medis/Ärzteadressen hinzuzufügen. (Muster hab ich ml angehängt)
Und ich brauch dann bei neuen Docs die Selbstauskunftsblätter nicht mehr auszufüllen  ;D

Viele Grüße
Jörg
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Offline Oggy

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Und mehr als die bekannten Vorerkrankungen wollte Sie auch nicht wissen - und die hab eher ich Ihr reingedrückt, alas daß sie nachgefragt hatte :ka:

Naja, ich gehe mal davon aus, dass Sie deine Anamnese schon kennt, wenn Du nicht das erste Mal da hingehst :zwinker:
Macht man normalerweise immer zu Beginn einer Behandlung und braucht es dann nur noch fortzuführen.
Wie geschrieben: neuer Hausarzt - Erstvorstellung :D
Gruß Oggy   DM 3c, HbA1c 5,4

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Offline Joerg Moeller

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Wie geschrieben: neuer Hausarzt - Erstvorstellung :D

Wie geschrieben: normalerweise
(Hätte bei uns im KH ein Assi keine saubere Anamnese gemacht, hätte er von seinem OA eins hinter die Löffel bekommen)
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Hinerk

  • Gast
Moin Jörg,
auch bei Dir sehe ein Werk eines zuverlässigen ordentlichen Menschen, meine ich ernst.
Im Grunde haben wir alle das gleiche Ziel, in seelisch sehr belasteten Momenten gewappnet zu sein.

Jetzt habe ich noch eine randfrage.
Mahlzeitenfaktoren: morgens 2,0; mittags 1,7, abends 2,0
Korrekturfaktor 20, Zielwert 100 mg/dl Zielbereich 80-120 mg/dl

Ist der Korrekturfaktor Zeit unabhängig immer 20?

MlG

Hinerk


Offline Gyuri

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(…)
Mahlzeitenfaktoren: morgens 2,0; mittags 1,7, abends 2,0
Korrekturfaktor 20, Zielwert 100 mg/dl Zielbereich 80-120 mg/dl

Ist der Korrekturfaktor Zeit unabhängig immer 20?

MlG

Hinerk
Was du da mit verschiedenen Faktoren rechnest ist mir völlig unklar.  :kratz:
Deine "Mahlzeitenfaktoren" erscheinen mir noch schlüssig; bei mir liegen die z.Zt. bei morgens=3,0/mittags=3,3/abends=3,0.
Dieser Faktor ergibt sich aus dem, was ich pro BE spritzen muss. Richtig RECHNEN kann man da nichts zuverlässig.

Jetzt kommst du mit einem "Korrekturfaktor" =20 daher  ??? und beziehst den nicht nur auf deinen Zielwert sondern auch auf einen Zielbereich  ??? ???
… und zu allem Überfluss fragst du uns ob dieser Wert immer bei 20 liegt.  :kratz:
Dazu müsste man zumindest wissen, wie du die 20 errechnest UND was du dann mit diesem Wert machst.

Nachtrag:
Falls du aus meinem Medikamentenplan bei den KE statt BE ins Schleudern geraten bist, hätte ich jenes Schreiben für dich:

Zitat
Der Unterschied zwischen KE und BE ist ohnehin gering: Eine KE steht für zehn Gramm Kohlen­hydrate, eine BE für zwölf Gramm. In beiden Fällen handelt es sich aber nur um Schätzwerte, zumal der Kohlenhydratgehalt von Lebensmitteln deutlich schwanken kann – um 20 bis 30 Prozent.

Daher spielt es keine Rolle, ob man BE oder KE bevorzugt. Entscheidend ist, dass man seine Werte kontrolliert und lernt, seine Insulindosis entsprechend anzupassen.
(Quelle: https://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/BE-KE-KHE-Was-heisst-das-521399.html)
Um einen Faktor zu ermitteln hat man zwar eine genaue Anzahl der gespritzten Insulineinheiten, aber sowohl beim BE- bzw. KE-Schätzen klappt es nicht mehr für eine Formel, als auch beim beim Zielwert. Letzterer kann ja nur a.) vermutet werden was da auf einen zu kommt b.) es müsste dann postprandial "GENAU" gemessen werden, was mit unserem Equipment bestenfalls auf ±15% sichergestellt sein kann. Zusammen mit den 20 bis 30% für KE/BE-Schwankungen erklärt sich meine Behauptung oben, dass man da nichts genau rechnen kann.
« Letzte Änderung: Juni 19, 2018, 19:25 von Gyuri »
Gruß vom Gyuri

Alle sagten: Das geht nicht. :nein:
Dann kam einer, der wusste das nicht,
und hat's einfach gemacht. :ja:


Hinerk

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Moin Gyuri,
die von Dir zitierten 20 ist  der KF von Jörg, leider vergaß ich sauber daraufhinzuweisen, wenn Du bitte auch den Beitrag vom Jörg mit betrachtest, dann so hoffe ich, wird es verständlicher.

Jetzt, warum ich die Frage mit der Zeitabhängigkeit gestellt habe, ich benutze wie Jörg auch Je nach Tageszeit unterschiedliche Faktoren wegen der unterschiedlichen Insulin Sensibilität des Körpers.
Um mit Jörgs Werten zu rechnen, wären bei mir die KF morgens 20 mittags ca 23 und abends dann wieder 20.

MlG

Hinerki

Deinen Nachtrag habe ich erst später lesen können.
Die in meinen Mahlzeiten enthaltenen Kh. der verzehrten Lebensmittel werden aus Tabellen entnommen und in BE umgerechnet, ich weiß das es nicht genau sein kann aber auf jeden Fall besser als zu schätzen.
Beispiel heute Abend  60 Gramm VK Brot mit Käse und 150 Gramm Natur Joghurt =2,5 BE aktueller BZ 99
8,1 IE gespritzt Faktor 3,2 dann nach ca. 2 Stunden pp BZ 111.
« Letzte Änderung: Juni 19, 2018, 20:40 von Hinerk »


Offline Gyuri

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 :kratz: Ich weiß immer noch nicht, was du da rechnest/schätzt.

Um aber wieder zum Thema zu gelangen
(DARUM fühle ich mich NICHT besch…eiden)
:zwinker:

Ich weiß aber, dass ich deine "Erfolgsmeldung" ganz leicht toppen kann … ohne auch nur ansatzweise etwas zu rechnen.



Wenn du das aus dem Tagesmuster der letzten vier Wochen nicht so recht nachvollziehen kannst, geben dir vielleicht die Mahlzeitenprofile in etwa den Überblick über das Vorher- Nachher- Verhalten aufgrund meiner meist "sturen" Injektionen (nicht immer zu gleichen Zeiten) verbunden mit meinen sehr groben KH-Schätzungen in 5g-Schritten. Zwischendurch esse ich auch mal was ohne es zu protokollieren.



Das Verlassen des "Zielbereiches" (70 - 150 mg/dl) nach dem Frühstück kann Libre nicht so recht berechnen weil ich manchmal erst um 11 Uhr frühstücke und manchmal schon um 11:30 zu Mittag esse.
Genauso ist das leichte Unterschreiten der Untergrenze zur Nachtmahlzeit nicht richtig. Libre lässt meine Untergrenze von 60mg/dl nicht zu. Auch wird oft (nicht immer!) zu wenig beim Scannen ermittelt. Blutige Gegenmessungen ergeben dann meistens Ergebnisse >80mg/dl.

Wie dem auch sei, die ganze Rechnerei (Schätzerei) bringt überhaupt nichts … auch wenn du so zufriedenstellende Ergebnisse erzielst. Die könntest du auch ohne die Zahlenspiele erzielen.
Gruß vom Gyuri

Alle sagten: Das geht nicht. :nein:
Dann kam einer, der wusste das nicht,
und hat's einfach gemacht. :ja:


Hinerk

  • Gast
Moin Gyuri.
wenn ich wüsste, wie ich zuverlässig sehr gute Werte wie bisher, ohne Rechnerei erreichen könnte , das wäre sicher ein Fortschritt
Ich müsste aber  den Weg kennen.

@Gyuri Die könntest du auch ohne die Zahlenspiele erzielen.

Natürlich mit der Freiheit alles was ich möchte essen zu dürfen

Warum nennst Du meine Berechnungen „Zahlenspiele“ das hat für mich etwas überheblichiches.
Sicher hast Du es so nicht gemeint.

MlG

Hinerk
« Letzte Änderung: Juni 20, 2018, 02:48 von Hinerk »