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verminderte Hypogefahr bei intravenöser Insulingabe

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Trüffel:

--- Zitat von: Joa am Juni 28, 2009, 12:40 ---Also, wieviel Liter Blut/ZZW/Zellwasser jeweils im Spiel sind.

--- Ende Zitat ---

Hm, meinst Du die 3 Liter Blutwasser, 12 Liter ZZW und die 35 Liter Zellwasser einer 70 kg schweren Person?   :kratz:

Trüffel:
Hab noch was in meinen Aufzeichnungen gefunden...

Der BZ-Abfall halbiert sich nach je 20 Minuten nach i.v.-Insulingabe - unabhängig von der BZ-Höhe.


 :kratz:
Noch ein paar Fragen an diejenigen, die i.v. anwenden:
In welchen Fällen wendet ihr i.v. an? Ausschließlich Kohlenhydrat-Korrekturen, Verhinderung der Down-Regulation oder auch zur Abklärung von Resistenzen?
Sprich interpretiert Ihr die BZ-Sinkgeschwindigkeit?

Joa:
Yep, die Volumina meinte ich. Passt aber alles nicht so recht auf meine Idee daraus eine Rechenformel zu befüllen.  :staun:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 28, 2009, 17:50 ---Der BZ-Abfall halbiert sich nach je 20 Minuten nach i.v.-Insulingabe - unabhängig von der BZ-Höhe.

--- Ende Zitat ---

:kratz:

Halbiert sich, ausgehende vom Ausgangswert?
Oder ausgehend vom Abfall der ersten 20 Minuten ist in den zweiten 20 Minuten nochmal die Hälfte erwartbar? Usw. ...


--- Zitat ---Noch ein paar Fragen an diejenigen, die i.v. anwenden:
In welchen Fällen wendtet ihr i.v. an?
--- Ende Zitat ---

Also eigentlich, wenn ich möglichst schnell eine klare Ausgangslage haben will. Z.B. um nicht mit einem Korrekturberg in die Nacht zu gehen. Oder falls es mal zu einer massiven Ketose/Azidose gelangt hat, um nicht lange damit rumzurödeln. Da komm ich nach spätestens 60 Minuten auf Schema B. und bin auch wieder ziemlich auf dem Dampfer.
(Ist mir aber auch schon ewig lange nicht mehr untergekommen.  :nein:)

Ansonsten hab ich noch im Sinn, dass es halt ein schneller und klarer Marker für das Resistenzniveau sei, wenn eine BZ-Senkung nach iv-Gabe der normal zu berechnenden Korrekturmenge unterhalb der erwarteten Größenordnung bleibt.
Oder wie war das?

Ansonsten kann ich mich für iv nun auch nicht wirklich begeistern. Daher eher ein Ausnahmefall bei mir.

Gruß
Joa

Trüffel:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 28, 2009, 17:50 ---Der BZ-Abfall halbiert sich nach je 20 Minuten nach i.v.-Insulingabe - unabhängig von der BZ-Höhe.

--- Ende Zitat ---

Also angenommen er sinkt die ersten 20 Minuten um 40 mg/dl, dann sinkt er in den nächsten 20 Minuten nur noch um 20 mg/dl, die nächsten 20 Minuten noch um magere 10 mg/dl... der Rest ist kaum noch zu erwähnen.
In 60 Minuten wären das also insgesamt 40 mg/dl + 20 mg/dl + 10 mg/dl = 70 mg/dl.

Nur mal so als Beispiel. Wie das beim einzelnen aussieht, hängt vom Resistenzgrad ab, vom individuellen Sinkfaktor, von der Korrektheit der i.v.-Abgabe und der Dosis.



--- Zitat von: Joa am Juni 28, 2009, 18:43 ---Ansonsten hab ich noch im Sinn, dass es halt ein schneller und klarer Marker für das Resistenzniveau sei, wenn eine BZ-Senkung nach iv-Gabe der normal zu berechnenden Korrekturmenge unterhalb der erwarteten Größenordnung bleibt.
Oder wie war das?

--- Ende Zitat ---

Ja, so ist das immer noch. Ich habe noch einige Dinge notiert, wie die BZ-Verläufe danach zu interpretieren sind.  8)

Aber ab welchem Wert fängst Du damit an bzw. würdest Du damit anfangen. Uns wurde nahegelegt erst ab einem Wert von über 250 mg/dl mit i.v. anzufangen.
Jedoch zur Abklärung einer möglichen Resistenz wäre ich die letzten Tage nicht hoch genug gewesen...  ::)

Llarian:

--- Zitat von: Trüffel am Juni 28, 2009, 22:56 ---Ja, so ist das immer noch. Ich habe noch einige Dinge notiert, wie die BZ-Verläufe danach zu interpretieren sind.  8)

--- Ende Zitat ---

Magst Du da ein wenig erzählen? Das fiel bei uns komplett unter den Tisch.

Grüße
Anja

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