Autor Thema: -  (Gelesen 8474 mal)

Offline Wiesenhummel

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 128
  • Country: at
  • Diabetestyp: ---
  • Therapie: ---
-
« am: Mai 25, 2009, 20:38 »
-
« Letzte Änderung: Juli 28, 2010, 23:05 von - »

Offline zuckersuesse1975

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 331
  • Country: 00
  • Diabetestyp: ---
  • Therapie: ---
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #1 am: Mai 25, 2009, 20:49 »
liebe barbara,
ich als anti-computer-fachfrau bin mit suse ganz gut gefahren. ob da ne firewall ist, weiss ich nicht.
c.

Offline Adrian

  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 2721
  • Country: 00
  • Diabetestyp: ---
  • Therapie: ---
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #2 am: Mai 25, 2009, 20:54 »
Ubuntu ist für den Anfang nicht schlecht. Dadurch ist die "Lernkurve" aber leider auch nicht so hoch.
Wenn Du Ubuntu wählst, kannst Du mir gerne bei Fragen eine PN schicken - oder wenn ich mal wieder in Wien bin.

Was verstehst Du unter "Firewall". Für mich ist etwas, das zwischen Netzwerken steht, und hat auf einem Desktop Rechner nichts verloren.

Eine "Personal Firewall" oder wie man das nennt, gibt es in Form vom Paketfilter "netfilter" mit dem Text-Frontend "iptables".
Aber keine Angst, als normaler Anwender brauchst Du Dich damit nicht beschäftigen, es kommt schon fertig konfiguriert mit der Distribution mit. Und zur Not gibt es "Firestarter" oder "KMyFirewall". Darin kann man das ganze mittels durchklicken graphisch konfigurieren. (Braucht man aber, als normaler Anwender, wirklich nicht.)

@Sicherheit:
Das Tolle an den Linux Distributionen ist, dass automatisch (oder manuell per einfachem Klick) alle Programme upgedatet werden. Alle, nicht nur wie bei Windows das System und Office. Firefox, Thunderbird, Flash, ... unter Windows war das ständig Arbeit zu schauen, alle Programme mit Sicherheitsupdates zu versorgen.

Gruß
Adrian
Cozmo mit Humalog 

Offline unknown

  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 34574
  • siehe Bild
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #3 am: Mai 25, 2009, 21:33 »
Hallo Barbara,

ein neues Notebook ist fällig, und ich will die Gelegenheit nützen, mich von Windows zu verabschieden.

was ist den der Grund das du von Windows weg willst?
- Sicherheit
- Weil es gerade in ist
- ....

Aus meiner Sicht ist es viel wichtiger vor einem Umstieg des Betriebssystems zu prüfen ob ich noch alle Aufgaben mit dem neuen Betriebssystem erfüllen kann. (z. B. ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Steuererklärung, Online Banking, ....)

Sprich laufen alle meine Anwendungen noch oder gibt es welche die nicht mehr laufen.
Gibt es für die nicht mehr laufenden Anwendungen Ersatz in Form andere Programme.
Kann ich auch meine alten Bestandsdaten (Altdaten) noch öffnen und Bearbeiten?
Funktioniert der Drucker noch mit dem neuen Betriebssystem?

Ich habe aus diesen Gründen auch noch neben meiner Windows freien Rechner noch eine Emulation von Windows die ich für bestimmte Anwendungen benötige. (z. B. Steuererklärung)

Grüßle

Norbert


Offline unknown

  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 34574
  • siehe Bild
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #4 am: Mai 25, 2009, 21:38 »
@Sicherheit:
Das Tolle an den Linux Distributionen ist, dass automatisch (oder manuell per einfachem Klick) alle Programme upgedatet werden. Alle, nicht nur wie bei Windows das System und Office. Firefox, Thunderbird, Flash, ... unter Windows war das ständig Arbeit zu schauen, alle Programme mit Sicherheitsupdates zu versorgen.

Für mich persönlich ist die Autoupdate Funktion der Größte Murks an Windows, Linux, Mac, ...

Wer so etwas im Beruflichen Umfeld macht dem ist nach meiner Meinung nicht mehr zu helfen. Im Privaten im Normalfalls aber auch nicht mehr.  :wech:
Da muss man sich nur ein Update einfangen, mit dem eine Anwendung nicht mehr läuft und/oder man auf seine Daten nicht mehr zugreifen kann.
Dann macht man das nie wieder mit dem AutoUpdate.

Linux ist da für mich noch schlimmer, da es nicht nur das Betriebssystem updatet sondern auch alle Anwendungen.

Wenn immer es geht sollte man sich ein Testsystem halten, mit dem man alle Patches erst einmal auf Nebenwirkungen überprüft so gut das eben geht bevor man das auf dem Hauptrechner einspielt.

Grüßle

Norbert

Offline unknown

  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 34574
  • siehe Bild
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #5 am: Mai 26, 2009, 07:10 »
Hallo Barbara,

Meine Erfahrung mit Bedrohungen ist eher die, dass ungepatchte Systeme anfälliger sind. Und ja, da ich mir vor kurzem einen rojaner eingefangen habe, obwohl ich ganz extrem vorsichtig bin, ist meine Motivation für den Umstieg die Sicherheit.

Wenn Du unter dem Betriebssystem die Möglichkeit hast Software zu installieren, dann kannst Du Dir auch unter jedem Betriebssystem Schadsoftware einfangen. So fern es unter dem Betriebssystem so etwas auch gibt. Linux und Macs sind da noch(!) besser gestellt als Windows, da noch nicht mit dem Marktanteil gesegnet.

Auch die Firewall, Antivirensoftware hilft Dir wenig wenn Du mit einem Benutzer angemeldet bist der diese Software administrieren darf. Schadsoftware ist dann auch in der Lage diese zu deaktivieren oder umzukonfigurieren.

Um dieses Risiko zu minimieren benötigt man(n) und Frau  :zwinker: einen Benutzer mit eingeschränkten Rechten. Und da sind nach meinem Wissenstand die Standard Installationsroutinen aller Betriebsysteme fehlerhaft da der erste nach dem Installieren vorhandene Benutzer Administrative Rechte hat.
Und die wenigsten Anwender(inen) erstellen sich einen oder weitere Benutzer mit eingeschränkten Rechten.

Grüßle

Norbert



Offline Andi

  • Android-Smartphone-Fan
  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 7394
  • Country: de
  • Oben ohne find ich gut
    • Andi sei Netzplatz
  • Diabetestyp: DM 1
  • Therapie: Insulin-Pen
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #6 am: Mai 26, 2009, 08:35 »
Um dieses Risiko zu minimieren benötigt man(n) und Frau  :zwinker: einen Benutzer mit eingeschränkten Rechten. Und da sind nach meinem Wissenstand die Standard Installationsroutinen aller Betriebsysteme fehlerhaft da der erste nach dem Installieren vorhandene Benutzer Administrative Rechte hat.

Das ist so pauschal nicht korrekt. :nein:
Microsoft hat mit Vista/WIN7 und Windows-Server 2008 schwer nachgebessert. :ja:
Der "User" hat, auch wenn er Mitglied der lokalen Gruppe der Admins ist, nicht automatisch alle Rechte. Dazu muß nach einer zu bestätigenden Meldung durch UAC der User erst "elevatet" werden. Selbst der 500er-Account ist hier eingeschränkt.
Bei Linux kann ich nur bei SUSE kucken. Dort ist mir aufgefallen, das der erste User (nach Root) keinesfalls Rootrechte besitzt. Andere Distries habe ich mir noch nicht angesehen.

Es gibt hervorragende Kurse, die dieses Wissen sehr gut "rüberbringen". Am besten natürlich beim Hersteller.

Offline Joerg Moeller

  • Administrator
  • Special Member
  • *****
  • Beiträge: 16450
  • Country: de
  • Ohana heißt "Familie"...
    • Diabetesinfo
  • Diabetestyp: DM 1
  • Therapie: Insulin-Pumpe
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #7 am: Mai 26, 2009, 08:44 »
Microsoft hat mit Vista/WIN7 und Windows-Server 2008 schwer nachgebessert. :ja:
Der "User" hat, auch wenn er Mitglied der lokalen Gruppe der Admins ist, nicht automatisch alle Rechte. Dazu muß nach einer zu bestätigenden Meldung durch UAC der User erst "elevatet" werden.

Wobei da meiner Meinung nach Win7 die Nase vorn hat. Ich hab hier auf einer VM den aktuellen RC laufen, hab mir da einen eingeschränkten User angelegt, UAC auf ganz hoch gestellt. Trotzdem kommen bei weitem nicht so viele nervige Rückfragen wie bei Vista.

Ich kann mir mittlerweile ganz gut vorstellen später mal auf Win7 umzusteigen :ja:
Meine Seite über Diabetes: http://www.diabetesinfo.de/
Meine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Diabetesinfo.de/

Offline Telefonjoker

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 226
  • Country: 00
  • Hör ich was böses, denk ich nicht hin.
  • Diabetestyp: DM 2
  • Therapie: Insulin-Pen
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #8 am: Mai 26, 2009, 09:02 »
Hallo,

den eingeschränkten Benutzer braucht man unter Ubuntu nicht, weil da ein anderes Konzept verfolgt wird. Dementsprechend gibt es auch keinen "Admin" oder "root" sondern nur den Arbeitsuser, dessen Passwort bei kritischen Aktionen noch mal verlangt wird. Eigentlich das, was eine UAC leisten sollte...gibts bei Ubuntu schon immer.
Die Kernfrage ist aber auch nicht unbedingt die nach der Distribution...hier ist Ubuntu etwas schlichter, benutzerfreundlicher und Suse etwas universeller, aber auch unübersichtlicher. Unter Suse gibt's für jedes Gebiet fünf Anwendungen, unter denen man sich die beste raussuchen kann; unter Ubuntu nur eine, die als besonders gut befunden wurde. Der Rest ist aber nachinstallierbar. Ich tendiere für mich zu Ubuntu.
Wichtiger ist die Frage nach dem Desktop; KDE oder Gnome. Hier würde ich unbedingt erst mal beide installieren - auch, weil dann Anwendungen für beide laufen. Bei der Anmeldung kann man sich dann zwischen den Desktops entscheiden und beide mal ausprobieren.
Problemgebiete sind eindeutig komplexe Spiele; die gibt´s nur für Windows. Bißken zocken geht aber auch mit Linux ganz gut  ;D

Und: Windows 7 teste ich auch gerade, finde ich ganz gut. Aber Ubuntu macht mir nach wie vor mehr Spaß :zwinker:
« Letzte Änderung: Mai 26, 2009, 17:39 von Telefonjoker »
:biker: Viele Grüße...Frank :biker:

Offline Zuckerbär

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 244
  • Country: at
  • Hba1c: 6,3
  • Diabetestyp: DM 2
  • Therapie: Insulin-Pen
Re: bye bye Windows hello Linux
« Antwort #9 am: Mai 26, 2009, 17:28 »
Ich bleibe lieber bei Windows.  :banane:
LG,
Hermann.     :knuddel: