Plauderstündchen > Kaffeeklatsch

Fragebogen - bitte um eure Mithilfe

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Angela:

--- Zitat von: Adrian am Februar 13, 2007, 08:20 ---

--- Zitat von: Angela am Februar 13, 2007, 07:45 ---
mich stört das Wort Antidiabetiker?

--- Ende Zitat ---


Dat tät müsch äver uch störe! :baeh:

Nee, mit A hinten passt dat schon, finde ich.

LG|Adrian

--- Ende Zitat ---

okok, hab mich verschrieben,aber mich stört es trotzdem, ich hab das noch nie gehört!  :nixweiss:

berry:
Hallöchen  :D,

ich bin ziemlich erleichtert und überrascht, als ich gerade nach Hause gekommen bin und schon vier Antworten in meinem Postfach hatte. :zwitscher: Nun hab ich mich eifrig wieder dran gesetzt und einige Änderungen dran vorgenommen.
Wenn dadurch Änderungen in den Antworten aufgetreten, würde ich mich freuen, wenn ihr (mit selber Emailadresse wie vorher, sonst kann ich das nicht nachvollziehen) mir einfach die Änderungen schicken könntet. Sonst lass ich den Bogen so wie er vorher war :).

Nun zu meinen Änderungen:

Zu Frage 4: (An welchem Diabetes-Typ sind Sie erkrankt?)
Ich hab die Antwortmöglichkeiten um eine erweitert. Nun kann man auch Typ III ankreuzen. Typ IV (die Schwangerschaftsdiabetes) habe ich nicht mit reingenommen, da diese ja nur im Rahmen der Schwangerschaft vorhanden ist. Ich hoffe das ist okay so  ???

Zu Frage 6: (Betreiben Sie Sport?)
Ich habe Adrians Vorschlag genau in die Tat umgesetzt. Zwei neue Optionen :)

Einmal: Ich treibe Sport, jedoch unabhängig von der Therapie.
Und dann noch: Ich treibe Sport, habe dadurch jedoch Probleme mit der Blutzuckereinstellung.

Zu Frage 11+12: ("Welche Therapieformen haben Sie sich schon in der Vergangenheit unterzogen?" und "Mit welcher Therapieform behandeln Sie sich heute?)
Sieht jetzt folgendermaßen aus:
   Diät, Ernährungsumstellung
   Tabletten (Antidiabetika)
   Tabletten (Antidiabetika) mit Ergänzung durch Insulin
   Reine Insulintherapie (Spritze, ….)
Ich habe anstatt die Tabletten das Fremdwort (Anitdiabetika) in die Klammer gesetzt? Ist das so gut oder soll ich das komplett rausnehmen?


Dann hätte ich da noch 'ne Frage zu meiner Frage 8:
Keine Ernährungsvorgaben? Ich habe eigentlich angenommen, dass es egal bei welcher Therapie eine Ernährungsumstellung erfolgen kann. Denn umso besser die Ernährung erfolgt, umso weniger Insulin muss man nehmen und das ist doch eigentlich erstrebenswert, oder?
Das ist jetzt nur 'ne These von mir. Mir ist schon klar, dass ihr das besser wissen müsst. Ich bin ja kein Fachmann und auch keiner, der an Diabetes erkrankt ist. Habe ja auch erst lediglich ein paar Sachen im Internet und Büchern gelesen. Mein Wissen ist noch lückenhaft, obwohl ich schon Tage mit dem Lesen verbracht habe. Aber das ist ja auch (jedenfalls war es für mich) 'ne Tonne an Informationen und ich kämpf mich da langsam durch :).
Blöd, dass ich nur 8-12 Seiten schreiben darf :(.

berichtigter Fragebogen ist wieder unter derselben Internetadresse zum downloaden verfügbar:
http://www.beepworld.de/memberdateien/members22/kathi_july/fragebogen.doc

Adrian:

--- Zitat von: berry am Februar 13, 2007, 13:25 ---
Dann hätte ich da noch 'ne Frage zu meiner Frage 8:
Keine Ernährungsvorgaben? Ich habe eigentlich angenommen, dass es egal bei welcher Therapie eine Ernährungsumstellung erfolgen kann. Denn umso besser die Ernährung erfolgt, umso weniger Insulin muss man nehmen und das ist doch eigentlich erstrebenswert, oder?

--- Ende Zitat ---


Bei Typ 2-Diabetes (relativer Insulinmangel) glaube ich das gerne. Je stärker sich der Anteil von externem Insulin zu eigenproduziertem Insulin verschiebt (durch generell weniger benötigtem Insulin), desto besser (eigentlich: einfacher) sollte die Blutzuckereinstellung sein, da eigenes Insulin ja "automatisch" geregelt wird. Bei Typ 1-Diabetes (absoluter Insulinmangel, bin selber Anhänger dieser Religion ;)), fällt ja die Komponente "eigenes Insulin" ja immer weg. Daher sehe ich - und ich denke auch die meisten anderen hier - keinen Grund, sich nicht normal gesund zu ernähren.

LG|Adrian

Llarian:

--- Zitat von: berry am Februar 13, 2007, 13:25 ---
Dann hätte ich da noch 'ne Frage zu meiner Frage 8:
Keine Ernährungsvorgaben? Ich habe eigentlich angenommen, dass es egal bei welcher Therapie eine Ernährungsumstellung erfolgen kann. Denn umso besser die Ernährung erfolgt, umso weniger Insulin muss man nehmen und das ist doch eigentlich erstrebenswert, oder?

--- Ende Zitat ---

Das kommt darauf an ;)
Oberstes Gebot ist, daß derjenige wissen muß, WAS er da ist. Deswegen gehört zu jeder Diabetesschulung eine Ernährungsberatung.

Grundsätzlich gilt, daß der Blutzucker im Normbereich gehalten werden sollte. Das kann man tun, indem man sich strikt an Vorgaben bezüglich Medikamenten, Bewegung und Essen hält... oder indem man Medikamente, Bewegung und Essen und ihre jeweiligen Einflüsse genau kennt und gegeneinander kalkuliert. Wofür man sich entscheidet, hängt davon ab, welches Maß an eigener Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit man haben möchte und was man bereit ist, im Gegenzug dafür zu tun.
Bei Diabetikern mit sogenannter Insulinresistenz (Typ2 und einige Formen von Typ1) kommt hinzu, daß dort wirklich nach Möglichkeit die Insulinmenge durch die Lebensmittelwahl und Bewegung reduziert werden sollte, weil mehr Insulin die Probleme verstärkt... mehr Insulin -> mehr Gewicht -> mehr Insulin.... Das Ziel ist dann also auch, durch geeignete Maßnahmen die Insulinresistenz zu durchbrechen.
Ein Typ1 mit Beruf, Hobby, Alltag wird sich eher eine Therapieform suchen, bei der er eine Versorgung seines Basalinsulinbedars hat (das ist das, was unabhängig von Mahlzeiten immer gebraucht wird) und, wenn er Hunger hat, sich überlegen, was er da gerade essen will, wieviel Kohlenhydrate es hat, wieviel Insulin er für diese Mahlzeit braucht, seinen BZ messen, um Werte außerhalb des Normbereichs in seine Berechnung mit einzubeziehen und dann entsprechend Insulin geben. Vorteil: Er ißt was und wann er will. Natürlich keine hemmungslose Völlerei, denn auch als Diabetiker will man ja noch in seine Klamotten passen. Man braucht dazu also Kenntnisse über das Essen, seine eigenen Korrekturregeln zur Insulindosierung und die Bereitschaft, mehrmals am Tag den BZ zu messen und Insulin zu spritzen.
Hat man eh jeden Tag denselben Ablauf und auch kein Interesse an Rumrechnen, mehrfach Stechen etc, spritzt man sich Mischinsuline, das ist das Basal- und das Mahlzeiteninsulin in einer festen Kombination, und ißt zu festgelegten Zeiten festgelegte Mengen.
Oder kurz: Der eine richtet sein Leben nach der Therapie, der andere seine Therapie nach seinem Leben.

Falls das jetzt schon alles bekannt war: sorry ;) aber es kam nicht so richtig rüber, wie informiert Du über das Thema bist (oder sein möchtest)

Grüße
Anja

berry:
Nein, das war keinesfalls alles bekannt. Einiges schon, aber noch längst nicht alles.
Wie könnte man denn jetzt, das in der Frage verbessern?
Wirklich mit "Es gibt keine Ernährungsvorgaben" - oder kann ich das noch anders formulieren?!

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