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Diabetes - Cortison - Pumpe?

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Joerg Moeller:

--- Zitat von: Doris am Januar 10, 2007, 07:39 ---
"Das sind leere KH, die machen nichts, wenns auf 500 zu geht, mal 4 Einheiten spritzen, das geht mal über wenige Tage"

--- Ende Zitat ---


Das ist keine Aussage für Diabetiker, das ist eine Aussage für "Zuckerkranke".

Cortison ist überhaupt kein KH, also auch kein leeres. Cortison mobilisiert die körpereigene Glukosefreisetzung, vor allem aus der Leber. Und das sind auch keine leeren KH. Und es ist ganz sicher Blödsinn einen BZ-Anstieg durch Cortison anders zu korrigieren als einen BZ-Anstieg durch Erdbeermarmelade.

Wenn das ganze eine einmalige, systemische (also per Tablette, Spritze oder Infusion) Gabe ist, dann kann man das sicher mit Bolusinsulin abfangen. Geht es über mehrere Tage, dann sollte man das nach Möglichkeit auch in die Basalversorgung einfließen lassen. Dazu ist aber ein Diabetologe von Vorteil, der sich auch mit Therapieanpassungen bei Cortisontherapie auskennt.

Doris:
Kommt leider häufiger vor. Genau das habe ich nicht gewusst, dass ich rechtzeitig anfangen muss, ansonsten tut sich rein gar nichts mehr mit Insulin, das war ein klasse-Tipp,
danke

Dorothea

Adrian:

--- Zitat von: Jörg Möller am Januar 10, 2007, 11:40 ---

--- Zitat von: Doris am Januar 10, 2007, 07:39 ---
"Das sind leere KH, die machen nichts, wenns auf 500 zu geht, mal 4 Einheiten spritzen, das geht mal über wenige Tage"

--- Ende Zitat ---


Das ist keine Aussage für Diabetiker, das ist eine Aussage für "Zuckerkranke".

Cortison ist überhaupt kein KH, also auch kein leeres. Cortison mobilisiert die körpereigene Glukosefreisetzung, vor allem aus der Leber. Und das sind auch keine leeren KH. Und es ist ganz sicher Blödsinn einen BZ-Anstieg durch Cortison anders zu korrigieren als einen BZ-Anstieg durch Erdbeermarmelade.


--- Ende Zitat ---


Hm, und soweit ich weiß, wirkt Cortison auch noch irgendwie auf/im Zellkern/Zelle, dass die Zelle deutlich Insulinresistenter wird.

Empfehlen kann ich für die Therapie wirklich das Cortisonschema von #WER HAT HIER J. GESAGT?#!

Nein, Spaß beiseite. Herr Teupe hat aufgrund langer Erfahrung/Tests einen Insulin-Spritzplan entwickelt, wie man bei Cortisongaben vorgehen kann.
Dabei berechnet man sich die zusätzlich zu gebenden Dosen Insulin anhand: Der Menge Cortison, des Typs (fast alle gängigen Präparate sind in der Tabelle enthalten) und der persönlichen Insulinempfindlichkeit d.h. der üblichen persönlichen (!!!) Insulintagesgesamtmenge.

Prednison ist auch in der Tabelle - er nimmt es sogar als "Richtgröße" an und rechnet die anderen Präparate in stärke von Prendison um.

Da er diesen Plan auch schon selber im Insuliner veröffentlicht hat, denke ich, ist es kein Problem ihn weiterzugeben. Ich glaube Anja hat ihn sogar digital.

LG|Adrian

unknown:

--- Zitat von: Adrian am Januar 10, 2007, 14:35 ---
Da er diesen Plan auch schon selber im Insuliner veröffentlicht hat, denke ich, ist es kein Problem ihn weiterzugeben. Ich glaube Anja hat ihn sogar digital.

LG|Adrian

--- Ende Zitat ---


ich kann den Plan auch jemand zufaxen wenn jemand Bedarf hat.

Grüßle

Norbert

Llarian:

--- Zitat von: Adrian am Januar 10, 2007, 14:35 ---
Prednison ist auch in der Tabelle - er nimmt es sogar als "Richtgröße" an und rechnet die anderen Präparate in stärke von Prendison um.

Da er diesen Plan auch schon selber im Insuliner veröffentlicht hat, denke ich, ist es kein Problem ihn weiterzugeben. Ich glaube Anja hat ihn sogar digital.
--- Ende Zitat ---


Habe ich. Aber das vom Ärzteblatt veröffentlichte entspricht fast exakt dem Teupe-Schema... insofern war es für mich einfacher, darauf zu verlinken. ;)

Prednisolon als Richtröße zu verwenden, sit aber wohl gängige Praxis.

Grüße
Anja

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