Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Minimed Pumpe 712
Joa:
--- Zitat von: LordBritish am März 24, 2007, 08:41 ---
--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---
Es können in unterschiedlichen Körperregionen ja auch unterschiedliche Werte ermittelbar sein. Je nachdem ...
Das führt ja auch dazu, dass Du eine reale Hypo im Gehirn fühlst, aber am Ringfinger einen noch ordentlichen Glucosewert ermittelst.
--- Ende Zitat ---
Das es ggf. zu Unterschieden kommt ist klar s. auch Besonderheiten bei Messung an alternative Körperstellen.
Aber was mich jetzt doch sehr irritiert ist das man eine reale Hypo im Gehirn fühlt, aber am Finger noch einen ordentlichen Wert hat.
--- Ende Zitat ---
Oder ggf. auch schon wieder einen ordentlichen Wert hat, da z. B. die Glucose aus Deinen Hypo-BE's schon einige Zeit braucht, bis auch die Steuerzentrale wieder ausreichend versorgt ist. Das merkst Du besonders eindrucksvoll, wenn Du in eine Hypo gerauscht bist, und der Magen vorher länger nichts zu tun bekam, so dass kein Glukosenachstrom aus der Verdauung besteht. Natürlich steckt da auch die Dauer der Magen-Darm-Passage drin, aber auch die nötige Zeit der Verteilung via Blutkreislauf und Homöostase. Selbige bewirkt auch dass die Glucose in den Darmkapillaren erst mal in den Blutkreislauf gelangt.
--- Zitat ---
Ich dachte immer der Körper versorgt erst die Lebenswichtigen Dinge und da zählt das Gehirn für mich mit
neben dem allerwichtigsten Organ das Herz...
somit müsste doch die Glukosekonzentration am Finger eher niedrig sein als in den wichtigen Organen :gruebeln:
--- Ende Zitat ---
Der Gedanke ist schon schlüssig. Haut aber immer dann nicht hin, wenn die Verhältnisse nicht so sind.
Eigentlich sollte jeder ordentliche Typ 1 die Situation kennen, dass er die sicheren Unterzuckersymtome hat, aber die Messung noch/schon wieder im grünen Bereich liegt.
Die beste Korrelation zur aktuellen Hypogefährdung des Gehirns bietet die Messung in arteriellem Blut.
Liegt der Wert bei
LordBritish:
--- Zitat von: Joa am März 24, 2007, 13:50 ---
Eigentlich sollte jeder ordentliche Typ 1 die Situation kennen, dass er die sicheren Unterzuckersymtome hat, aber die Messung noch/schon wieder im grünen Bereich liegt.
--- Ende Zitat ---
Sorum natürlich das ist bekannt.
Ich persönlich merke aber auch schon den rasanten Abfall, da ist der BZ dann auch oft noch gut und dann wenige Minuten später...
--- Zitat von: Joa am März 24, 2007, 13:50 ---
Die beste Korrelation zur aktuellen Hypogefährdung des Gehirns bietet die Messung in arteriellem Blut.
Liegt der Wert bei
Joa:
--- Zitat von: LordBritish am März 25, 2007, 09:32 ---
Ich persönlich merke aber auch schon den rasanten Abfall,
--- Ende Zitat ---
den Merker kenne ich auch recht gut! Insbesondere zur Zeit des voranschreitenden Vormittags, wenn anscheinend die Insulinwirkung ziemlich schlagartig zunimmt. Seitdem ich das mit dem AP berücksichtige, kommt die vormittägliche Schußfahrt bei mir allerdings kaum mehr vor.
--- Zitat ---
da ist der BZ dann auch oft noch gut und dann wenige Minuten später...
--- Ende Zitat ---
Es wird schon gesagt, dass es eine Wahrnehmung von schnell fallendem BZ gibt. Sozusagen als Voralarm.
Könnte aber im jeweiligen Fall auch mit der Differenz zwischen kapillarem und arteriellem Blut zusammenhängen.
Der Unterschied zwischen arteriller Blutglucosekonzentration und der Zwischenzellwasserkonzentration dürfte jedoch schon größer ausfallen können, auch im zeitlichen Sinn. Ist aber wohl eher für die Nutzer eines CGMS von Interesse, bzw. für die an alternativer Stelle zapfenden. Letzteres war ja auch schon Thema.
--- Zitat ---
Hypo in den Normbereich heißt für mich es können höhere Werte in der Fingerkuppe sein als in den Organen.
Andersherum würde ich bis jetzt davon ausgehen das wenn der BZ in der Fingerkuppe schon niedrig ist,
ist er auch in den Organen mit Wahrscheinlichkeit nicht wesentlich höher,
--- Ende Zitat ---
Ich halte das Thema bei der Messung aus der Fingerkuppe für nicht sehr relevant, eben weil es schon ziemlich dicht zusammenliegt und der Kopfcomputer aus seinem Erfahrungsspeicher zumeist den Wert automatisch gewichtet.
Grüße
Joa
Joerg Moeller:
--- Zitat von: maulwurfinchen am März 23, 2007, 18:10 ---man koennte dann vielleicht auch mal alle paar monate in echtzeit messen und danach die therapie anpassen, meinetwegen auf eigene kosten. aber meine gesundheit waere es mir schon wert, denke ich (wenn das jetzt nicht in die tausende geht oder so)
--- Ende Zitat ---
Die Möglichkeit gibt es aber schon, wird nur leider nicht überall angeboten. Frag doch mal deinen Diabetologen nach dem "Guardian RT" von Minimed. Das dürfte im preislichen Rahmen so bei ca. 50 Euro liegen und du kannst drei Tage lang sehen, wie dein Körper reagiert.
Was es schon länger gibt ist das CGMS von Minimed, aber da kannst du selber die Werte nicht ablesen sondern erst hinterher, wenn die Daten ausgewertet werden.
Ansonsten gäbe es noch den Glucoday von Menarini, aber der soll nicht so der Hit sein und ist auch deutlich größer als de Guardian RT
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---
Durch den Homöostase-Effekt versuchen die Stoffe im Zwischenzellwasser und im Blut, in beiden Medien ein Gleichgewicht durch Diffusion durch die Kapillarzellwände herzustellen.
--- Ende Zitat ---
Das hat mit Homöostase nichts zu tun sondern ist schlicht und ergreifend Physik, nämlich Diffusion.
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