Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Minimed Pumpe 712

<< < (16/20) > >>

unknown:

--- Zitat von: maulwurfinchen am März 23, 2007, 18:48 ---
ach so, ich hatte dich da missverstanden  :rotwerd: klar, kallibrieren ist logisch. mit dem grundsaetzlichen messen habe ich keine probleme, aber es waere nett, immer den blutzucker angezeigt zu bekommen, besonders mit warnsignal, wenn er zu niedrig oder zu hoch ist, dann kann man beruhigt niedrigere werte anstreben. z.b. setze ich mich ungern mit 120mg/dl ans steuer, weil ich sehr lange die wirkung des lispros "geniesse" und auch 5 stunden nach einer mahlzeit gern eine hypo habe. wenn mich also mein geraet warnen wuerde, wuerde das weniger risiken birgen und man koennte generell viel niedrigere werte anpeilen. ach, das waere so perfekt.

--- Ende Zitat ---


Das mit dem Kalibrieren ist eigentlich Unsinn, da eine Kalbrierung mit einem so ungenauen und fehleranfälligen Messgerät wie wir das momentan haben für mich nicht sinnvoll erscheint.
Und das Messgerät misst auch nicht den Blutzucker sondern die Glykosekonzentration im Zwischenzellwasser.

Grüßle

Norbert

Joa:

--- Zitat von: unkown am März 23, 2007, 21:26 ---
Und das Messgerät misst auch nicht den Blutzucker sondern die Glykosekonzentration im Zwischenzellwasser.

--- Ende Zitat ---


"Das Messgerät" meint das Teil von medtronic?

Es ist aber auch anzumerken, dass die Glucosekonzentration im Blzutzucker mit selbiger im Zwischenzellwasser durchaus zusammenhängt, wenn auch mit zeitlichen Verzögerungen.

Durch den Homöostase-Effekt versuchen die Stoffe im Zwischenzellwasser und im Blut, in beiden Medien ein Gleichgewicht durch Diffusion durch die Kapillarzellwände herzustellen. Es können in unterschiedlichen Körperregionen ja auch unterschiedliche Werte ermittelbar sein. Je nachdem z. B. welche Muskelgruppen grade viel Glucose verbraten.

Das führt ja auch dazu, dass Du eine reale Hypo im Gehirn fühlst, aber am Ringfinger einen noch ordentlichen Glucosewert ermittelst.

Ich vermute mal, dass eine Kalibrierung per Fingerbeerenmessung mit insbesondere Kapillarblut dabei relativ dicht an den durchschnittlich verfügbaren Glucosewert rankommt.
Wie genau das dann allerdings korrespondiert, kann ich auch nicht einschätzen.

Gruß
Joa

unknown:

--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---

--- Zitat von: unkown am März 23, 2007, 21:26 ---
Und das Messgerät misst auch nicht den Blutzucker sondern die Glykosekonzentration im Zwischenzellwasser.

--- Ende Zitat ---


"Das Messgerät" meint das Teil von medtronic?

Es ist aber auch anzumerken, dass die Glucosekonzentration im Blzutzucker mit selbiger im Zwischenzellwasser durchaus zusammenhängt, wenn auch mit zeitlichen Verzögerungen.

--- Ende Zitat ---


Das Thema und die Werte die Teupe in seinen Schulungen zeigt will ich jetzt nicht weiter diskutieren.


--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---Ich vermute mal, dass eine Kalibrierung per Fingerbeerenmessung mit insbesondere Kapillarblut dabei relativ dicht an den durchschnittlich verfügbaren Glucosewert rankommt.
Wie genau das dann allerdings korrespondiert, kann ich auch nicht einschätzen.

Gruß
Joa


--- Ende Zitat ---


Wir reden dann aber über die räumliche Differenz zwischen Fingerbeere und Bauch.

Grüßle

Norbert

LordBritish:

--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---
Es können in unterschiedlichen Körperregionen ja auch unterschiedliche Werte ermittelbar sein. Je nachdem z. B. welche Muskelgruppen grade viel Glucose verbraten.

Das führt ja auch dazu, dass Du eine reale Hypo im Gehirn fühlst, aber am Ringfinger einen noch ordentlichen Glucosewert ermittelst.

--- Ende Zitat ---


Das es ggf. zu Unterschieden kommt ist klar s. auch Besonderheiten bei Messung an alternative Körperstellen.
Aber was mich jetzt doch sehr irritiert ist das man eine reale Hypo im Gehirn fühlt, aber am Finger noch einen ordentlichen Wert hat.
Ich dachte immer der Körper versorgt erst die Lebenswichtigen Dinge und da zählt das Gehirn für mich mit
neben dem allerwichtigsten Organ das Herz... somit müsste doch die Glukosekonzentration am Finger eher niedrig sein als in den wichtigen Organen :gruebeln:

Viele Grüße

Markus

unknown:
Hallo Markus,


--- Zitat von: LordBritish am März 24, 2007, 08:41 ---

--- Zitat von: Joa am März 23, 2007, 22:31 ---
Es können in unterschiedlichen Körperregionen ja auch unterschiedliche Werte ermittelbar sein. Je nachdem z. B. welche Muskelgruppen grade viel Glucose verbraten.

Das führt ja auch dazu, dass Du eine reale Hypo im Gehirn fühlst, aber am Ringfinger einen noch ordentlichen Glucosewert ermittelst.

--- Ende Zitat ---


Das es ggf. zu Unterschieden kommt ist klar s. auch Besonderheiten bei Messung an alternative Körperstellen.
Aber was mich jetzt doch sehr irritiert ist das man eine reale Hypo im Gehirn fühlt, aber am Finger noch einen ordentlichen Wert hat.
Ich dachte immer der Körper versorgt erst die Lebenswichtigen Dinge und da zählt das Gehirn für mich mit
neben dem allerwichtigsten Organ das Herz... somit müsste doch die Glukosekonzentration am Finger eher niedrig sein als in den wichtigen Organen :gruebeln:

Viele Grüße

Markus


--- Ende Zitat ---


das ist nicht so einfach. Unteruckerungen können an (fast jeder) beliebiger Stelle im Körper auf treten. Deshalb schreibe ich ja auch immer das ein niedriger Blutzucker nichts mit einer Unterzuckerung zu tun haben muss, bzw. auch eine (lokale) Unterzuckerung im Körper auch ohne niederen Blutzucker (u. a. an der Fingerbeere) auftreten kann.
Aber wenn dich diese Fragen interessieren und welche Vorgänge dabei eine Rolle spielen und ablaufen kann ich Dir nur eine Schulung bei Teupe empfehlen. Dort ist das Bestandteil der Schulung. Aber sicher nicht nur dort.

Grüßle

Norbert

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod