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BZ-Anstieg 3 - 4 STUNDEN nach dem Essen?
unknown:
Hallo Oliver,
--- Zitat von: Oliver2 am März 03, 2006, 13:34 ---Außerdem mißt der Guardian doch nur den Glucosegehalt des Blutwassers und nicht den des (Zwischen)Zellwasser,
--- Ende Zitat ---
bist Du dir da sicher?
Ich glaube kaum das ein Messgerät im "Blutwasser" misst sondern immer im Zwischenzellwasser. Deshalb ist das auch so schwierig zu messen und deshalb muss man das mit Blutigen Messungen kalibrieren.
Im Zellwasser wird garantiert kein Messgerät messen da man an das Zellinnere nicht herankommt.
Grüßle
Norbert
Oliver2:
--- Zitat von: unkown am März 03, 2006, 13:52 ---
--- Zitat von: Oliver2 am März 03, 2006, 13:34 ---Außerdem mißt der Guardian doch nur den Glucosegehalt des Blutwassers und nicht den des (Zwischen)Zellwasser,
--- Ende Zitat ---
bist Du dir da sicher?
--- Ende Zitat ---
Nicht mehr ganz. ;D Allerdings wollte ich auf diesen Zusammenhang hinweisen:
http://www.diabetesindex.de/html/bzbe.html
Susanne:
an alle:
Es ist mir schon klar, das eine Pumpentherapie auch mit solchen Verläufen fertig wird. Ist aber natürlich ein wenig heftig, wenn man bis jetzt glaubte, mit Amaryl 2 mg einmal täglilch und Metformin 500 abends gut eingestellt zu sein, und sich das auch in den bis dahin greifbaren Werten spiegelte, ( Selbst-Tests nü, vor dem Essen, manchmal pc 90 Minuten, vor dem Schlafengehn...., HbA1c) - ist ein wenig hefitg, dann wegen der sehr späten Sptizen gleich an eine Pumpe zu denken
Die Problematik der Messung mit Guardian ist eine andere (interessante) Geschichte, im Grund wurde meine Feundin ja nur durch den Guardian auf die hohen Werte aufmerksam und hat das dann durch blutige Messungen mittlerweile über einige Tage immer wieder bestätigt.
Ob die Anstiege 3-4 Stunden nach dem Essen wirklich im Zusammenhang mit Essen stehen?
Nach einigen Mahlzeit-Auslass-Versuchen und ersten Versuchen mit wenig/viel BE mit hohen/niedrigem GI glaub ich sagen können, dass das tatsächlich nur nach dem Essen passiert. Aber klar wirds dazu noch genaue "Versuchsreihen" geben, dazu war bis jetzt die Zeit noch zu knapp.
Ich wollte bloss hören, wie ihr mit so späten Anstiegen umgeht und sehen, wer da Erfahrung hat damit. Ich finde es jedenfalls ungewöhnlicfh.
LG Susanne
unknown:
Hallo Sussanne,
--- Zitat von: Susanne am März 03, 2006, 19:46 ---an alle:
Es ist mir schon klar, das eine Pumpentherapie auch mit solchen Verläufen fertig wird.
Ob die Anstiege 3-4 Stunden nach dem Essen wirklich im Zusammenhang mit Essen stehen?
Nach einigen Mahlzeit-Auslass-Versuchen und ersten Versuchen mit wenig/viel BE mit hohen/niedrigem GI glaub ich sagen können, dass das tatsächlich nur nach dem Essen passiert. Aber klar wirds dazu noch genaue "Versuchsreihen" geben, dazu war bis jetzt die Zeit noch zu knapp.
LG Susanne
--- Ende Zitat ---
das hat nichts mit der Pumpe zu tun. Das ist kein Basal Problem sondern ein reines Bolus Problem.
Es trifft nur die Insulinwirkung nicht der Glykose im Blut gleichzeitig ein.
Bei mir hat eine Verlägerung des DEA geholfen.
Und zusätzlich verwende ich jetzt kein Humalog sondern Normalinsulin.
Grüßle
Norbert
Atomi:
Hallo Susanne,
diese "Phänomen" war ein Grund, weshalb ich auf Normalinsulin gewechselt bin. Der BZ-Anstieg 3 - 4 Stunden nach dem Essen ist nämlich, laut eines mir besuchten, Diabetologen NORMAL!!!!
Einzig unsere Weißmehlangewohnheiten machen Analoga erforderlich. Wenn sich jeder an natürliche Ernährung halten würde, Ausnahmen hier mal ausgeschlossen, würden wir einen solchen BZ-Anstieg als normal bestrachten. In der Natur ist nicht nur der schnelle BZ-Anstieg, die schnelle Energieaufnahme wichtig, vor allem muss gewährleistet sein, dass Energie einige Zeit zur Verfügung steht - also: Normal!
Wir dürfen nicht vergessen, dass trotz geistiger Entwicklung unser Organismus in Steinzeitzeiten soetwas gebraucht hat und wir gerade durch unsere Zivilisationsangewohnheiten Krankheiten wie Dm Typ II oder Dm Typ I entwickeln.
Grüße, Daniela
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