Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Kohlehydrate versus Blutzucker
guest4390:
Kein Problem, sowas hat man schnell geklärt. Hab mir heute das Testkit bestellt.
--- Zitat ---Von einzelnen Messungen kann man unmöglich den Langzeitwert ermitteln abschätzen wenn man nicht sicherstellen kann, dass die Messdaten "normal verteilt" sind.
--- Ende Zitat ---
Das ist klar, das HBA1 sollte gemessen werden ;-) Trotzdem mag ich das Schätzspielchen und ich bin was mich angeht erstaunlich treffsicher, zumindest bis vor kurzem, also vor dem Einstieg in die Insulinkarriere. Ob das so bleibt wird sich zeigen. Ich würde aufgrund eines geschätzten Wertes niemals eine Entscheidung fällen.
Meine langjährige Erfahrung mit meinen Patienten und dem Krankenhaus-Diabetes-Management:
Es ist schlichtweg fürs Popöchen.
Nach dem was ich in der letzten Woche so mitbekommen habe, sind Typ 1 und Typ 2/3 in vielem grundverschieden einzuschätzen.
Zum FSL hab ich mal eine Frage an dich. Ich habe eine extrem trockene Haut durch das Cortison die ganz fein vor sich hin schuppt. Selbst gut klebende Pflaster sind spätestens nach 3 Tagen weg. Abgesehen von einer Armbinde, die mich vermutlich extrem nerven würde, also keine Dauerlösung wäre, fällt mir da derzeit in der Theorie noch keine sinnvolle Lösung ein. Wäre schade, wenn der kostbare Sensor nach 3 Tagen das Weite sucht. Wie würdest du das Problem angehen? Ich bewege mich viel, bin sehr aktiv.
Gyuri:
So lange man nicht ständig von Türstöcken angesprungen wird :zwinker: wie meine Frau …
Jetzt trägt sie die Sensoren immer nur links, weil sie seit ihren Schlaganfällen unter einem starken Drehschwindel nach links leidet und kaum noch ohne Sturzgefahr laufen kann.
Nein, trockene Haut ist uns beiden fremd. Ich weiß es nicht, halte das aber für kein großes Problem.
Wenn ein Sensor "vorzeitig abgeht" wird er in aller Regel anstandslos und kostenlos ersetzt.
Es gibt auch Bänder mit einer Plexiglaskappe, unter der ein Sensor "versteckt" werden kann. Davor hat Abbott meiner Frau DRINGEND abgeraten. Besser sei eine Pflasterlösung wie z.B. diese:
Inzwischen passt meine Frau besser auf und lässt solche oder ähnliche selbst zugeschnittene Pflaster weg. Ich selbst habe das Problem überhaupt nicht. Zwei drei Sensoren gingen mir beim Duschen ab - was aber nicht sein sollte und auch ersetzt wird.
Wer zum MRT in die Röhre muss, darf so einen Sensor nicht tragen. Da sollte man möglichst einen Termin in die Nähe eines anstehenden Wechsel verlagen. (Nur mal so als Tipp)
guest4390:
Danke für das Bild. Jetzt kann ich mir das besser vorstellen. Dafür kann ich mir ein Pflaster entsprechend zuschneiden und ggf. auch zwischendurch nacharbeiten.
Bei mir ist das wirklich extrem. Die Klebeoberfläche ist mit den feinen Schüppchen bedeckt die von der Haut abgestoßen werden und kann so nicht mehr kleben. Vergleichbar als würdest du Mehl auf Tesafilm streuen und versuchen erneut anzukleben.
Auch spezielle Geschichten wie Hydrocoll Verbände etc. sind ganz schnell weg bei mir. Bei einer Wundversorgung muß ich in die Trickkiste greifen um die Materialien zum halten zu bringen.
Das mit dem Türstock ist auch ein guter Tipp. Es gibt da einen in meiner Wohnung, der sich mir gerne plötzlich und unerwartet in den Weg stellt. Das sollte ich berücksichtigen. Mal so nebenbei bemerkt, Türklinken können auch nerven, sind aber für so einen Sensor eher keine Gefahr ;-)
MRT ist klar, muß ich geplant zum Glück normalerweise nur 1x im Jahr.
Kladie:
Hallo stern,
Glückwunsch zu deinem Entschluss dir ein Testkit zu bestellen. Das sollte aber heutzutage mit einem Rezept problemlos zu bekommen sein.
Zu deinem Klebeproblem gibt es hier im Forum auch schon eine Menge nachzulesen. Manch einer ist deshalb zu einem anderen CGM System gewechselt. Es sollte auf keinen Fall ein Grund sein, die kontinuierliche Glukoseüberwachung zu beenden.
Zu meiner Zeit als ich noch Libre genutzt habe, habe ich immer ein Fixomull Pflaster großzügig über den Sensor geklebt. Zwar hatte ich keine Kleberprobleme aber unabsichtliches Anstoßen am Türrahmen ist schon mal vorgekommen.
orginal stern3007:
--- Zitat ---Vielleicht müßte ich aber auch einfach nur mal unendlich mutig sein und zum Frühstück eine deutlich höhere Insulinmenge spritzen als ich das bisher getestet habe. Im Rahmen einer Differenz von 6 IE zu meiner aktuellen Insulinmenge habe ich schon getestet, erfolglos.
--- Ende Zitat ---
Mit dem FSL kannst du wesentlich mutiger an die ganze Sache herangehen als dich immer nur auf dein Gefühl oder einer zufälligen Messung zu verlassen. Da hast ja auch schon geschrieben, daß es mit einer starken Resistenz ein überschaubares Risiko ist.
orginal stern3007:
--- Zitat ---Das hat er eher auch nur widerwillig gemacht, weil laut seiner Aussage ein HBA1 von 7,4 doch schön ist.
--- Ende Zitat ---
Diese 7,4% sind meiner Meinung nach dem Budget der KKs und der Ärzte geschuldet. Ein Nichtdiabetiker hat einen HbA1c von 4 - 6% und daran orientiere ich mich. Es ist ohnehin nur eine Einschätzung ab wann sich das Risiko von Folgeschäden erhöht. Das ist zum einen individuell unterschiedlich und zum anderen hängt es auch von vielen anderen Faktoren ab. Unbestreitbar ist: Je höher der HbA1c ist umso eher und heftiger sind die diabetologischen Folgeerkrankungen. Ich bin vielleicht etwas zu vorsichtig aber es bedeutet für mich heute auch kein großes Problem mehr in einem Bereich der Nichtdiabetiker zu bleiben
guest4390:
--- Zitat ---Diese 7,4% sind meiner Meinung nach dem Budget der KKs und der Ärzte geschuldet. Ein Nichtdiabetiker hat einen HbA1c von 4 - 6% und daran orientiere ich mich.
--- Ende Zitat ---
Das habe ich irgendwo auch schonmal gepostet, weil ich das genauso sehe. Heutzutage wird man nur noch als Kostenfaktor abgewirtschaftet. Ich richte mich auch nach den Normalwerten. 6,0 wird vermutlich ein Wunschtraum bleiben wegen der morgendlichen Phase durch das Cortison. Die 6,5 kann ich aber packen und darauf werde ich hin arbeiten. Die Folgeschäden kenne ich nur zu gut. Habe lange Jahre ausreichend Patienten damit gehabt.
Man kann mir da auch kein schlechtes Gewissen machen, denn die sparen an mir als Rheumatiker schon viel, weil ich mich dazu entschlossen habe, die ganzen teuren medis nicht mehr zu nehmen, weil sie mir absolut nciht gut tun.
Einen FSL hätte ich heute schon gut brauchen können. Irgendwas lief heute total quer.
Das Fixmull stretch ist auch mein Favorit. Ist das bevorzugte Klebematerial welches ich eigentlich fast immer nutze.
Ich hatte Abbott angeschrieben wegen der Klebeproblematik. Das war jetzt nicht sehr hilfreich, weil ich eben Hilfe außerhalb der Standardantworten haben wollte.
--- Zitat ---Zusätzliche medizinische Verbände/ Tapes können von Ihnen angebracht werden, dürfen jedoch auch erst wieder nach Ablauf des Sensors mit dem Sensor zusammen entfernt werden.
--- Ende Zitat ---
Für mich bedeutet dieser Satz, dass ich kleben darf, das Konstrukt dann aber bis zum Ablauf des Sensors halten sollte. Und genau das ist das Problem. Das müßte zwischendurch erneuert werden. Aber egal, Versuch macht kluch und wenn die Dinger nicht halten sollen sie mir Ersatz schicken.
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