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freestyle libre 2 häufige Sensorfehler

Offline Gyuri

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(…) und aus dem freestyle Programm aussteigen...(…)
Nein danke. :boese: :patsch:
:zwinker: Seit einiger Zeit gebe ich in der Befragung nach einem Hotline-Gespräch bei Abbott immer auf die Frage "Wie beurteilen Sie die Warscheinlichkeit, dass Sie FSL Freunden oder Bekannten empfelen?" (9=sehr warscheinlich … 1=unwarscheinlich) immer eine schlechtere Note als 7 ab. So wird dann gefragt, was Abbott besser machen könnte.
Je nachdem, wie ich gerade aufgelegt bin, schimpfe ich nur über deren Bürokratie oder lasse den ganzen Frust raus, wie ich ihn hier im Forum erlebe. Meine letzte Begründung war in etwa folgende:
Zitat
In meinem Umfeld kenne ich so gut wie keine Diabetiker, die (im Gegensatz zu mir) mit dem FSL oder FSL2 zufrieden wären. Vom Technischen bin ich einer Ihrer größten Anhänger. Aber zwischen dem was mir bei der Hotline versprochen wird und dem was dann passiert gibt es oft sehr große Unterschiede.

Was da immer wieder schief läuft hat wenig bis garnichts mit Sensorfehlern zu tun. :patsch:
Gruß vom Gyuri

Alle sagten: Das geht nicht. :nein:
Dann kam einer, der wusste das nicht,
und hat's einfach gemacht. :ja:


Offline Joerg Moeller

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Zitat
In meinem Umfeld kenne ich so gut wie keine Diabetiker, die (im Gegensatz zu mir) mit dem FSL oder FSL2 zufrieden wären.

Ich bin da bis jetzt sehr zufrieden. Heute morgen 73 mit dem Reader und 76 mit dem AC Mobile. (Neuer Sensor, gestern Abend gesetzt).

Viele Grüße
Jörg
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Offline Gyuri

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Wir müssen da ganz klar trennen!  :zwinker:
  • Das eine sind Unstimmigkeiten, wie sie durch Vergleichsmessungen entstehen können. Da kommt von mir, aus schon mehrfach genannten Gründen, keine Reklamation, was mich aber im Kundenkreis des FSL eher als Ausnahme klassifiziert.
  • Das andere sind Feststellungen, dass so ein Sensor mal mehr, mal weniger richtig ausfällt. Für viele Anwender stellt jedoch auch ein harmloser Unterschied der Ergebnisse (wie er von Abbott auch in Aussicht gestellt wird) schon ein "Sensorfehler" dar.
    Bei echten Sensorfehlern wird aber von Abbott bislang anstandslos Ersatz geliefert,
    was auch Grund zum Schimpfen ist.
Ein Mal hatte ich tatsächlich Ärger mit einem Sensor, weil ich ihn ersetzte, nachdem er über mehrere Stunden nur Mist anzeigte, ich aber wissen wollte, wo meine Werte sind. Ich hätte aber bis zu 24 Stunden warten sollen, weil der Sensor danach erst sicher misst.  :patsch:



Ich bekam dann dennoch einen neuen Sensor, weil aus dem Mittelloch Blut kam, was ich beweisen konnte. Den reklamierten Sensor musste ich für einen neuen Sensor zurück schicken.
Gruß vom Gyuri

Alle sagten: Das geht nicht. :nein:
Dann kam einer, der wusste das nicht,
und hat's einfach gemacht. :ja:


Offline carrick

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Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D


Offline Joerg Moeller

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Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

Da liegst Du falsch: Libre ist ein Medizinprodukt, da gibt es kein "mit sehr wenig Aufwand". Das müsste erst sauber entwickelt und mit entsprechendem Aufwand ausführlich getestet werden. Und diese neue Version müsste dann wieder von der FDA/EMEA abgenommen werden. Das wäre also auch ein erheblicher Kostenfaktor.

Soviel ich weiß kann man aber xDrip verwenden, um Daten zu "kalibrieren". (was ich ausdrücklich in Anführuingszeichen setze). Google doch mal danach.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Sensorungenauigkeiten Personenabhängig sind. Dass es also die gibt, bei denen es gar nicht rund läuft oder etwas öfter zu Auffälligkeiten kommt.

Mich persönlich würden nur die Fehler interessieren, die sich in meinem Alltag bemerkbar machen, also wenn mein Körpergefühl rein gar nicht zum Libre-Ergebnis passt. Und die hatte ich bisher noch nicht, also muss ich auch keine Kontrollmessungen machen. Die mache ich vielleicht 1-2 mal pro Sensor, wenn ich einen neuen gesetzt habe. Und da war bisher alles im vertretbaren Rahmen.

Viele Grüße
Jörg
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Offline Duff Rose

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Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

Moin Carrick!

Frage doch mal deinen Doc, ob er dich auf das Dexcom G6 umstellt. Das System arbeitet genauer (ist so für Therapieentscheidungen zugelassen) und kann jederzeit kalibriert werden.

So wie ich dich einschätze wird es dir wesentlich besser gefallen.

Einziger Haken: Es ist etwas höher  Preis, bedeutet der Arzt muss überzeugt sein.
DM1 seit 02.2006, ICT, Fiasp und Lantus

Well some say life will beat you down
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So I started out for God knows where
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- Tom Petty


Offline LordBritish

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Guten Morgen....ok  aussteigen ist drastisch,aber wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr...Was habe ich davon wenn eine Alarmfunktion bei Hypos nicht genutzt werden kann weil ich sonst heute Nacht zwischen 40-50 Werten dauerhaft geweckt worden wäre...real waren 70-80... Abott wird nur reagieren wenn der Umsatz sinkt.Ich selbst bin als Techniker sehr erfahren mit Messgeräten und Protokollen und reagiere deshalb vielleicht auch sensibler auf falsche Messdaten. Mir reicht nicht eine ungefähre Messkurve die mal weniger oder besser richtig ist.Ok..ich habe mit diesem Schätzeisen meine Therapie in die richtige Richtung lenken könne was mir sonst in einem halben Jahr ca.1300 blutige Messungen erspart hat,das war gut so.Dafür bin ich auch dankbar.Ich habe einen Vorschlag auch bereits an Abott gemailt der aber nur eine automatische Antwort auslöste: Ich schlug vor wenigstens die APP so zu programmieren das ich selbst die Messwerte angleichen kann,also eine Art Kalibrierung. Das heisst ich messe z.B. morgens blutig,vergleiche den Wert mit meinem FSL und stelle /korrigiere wenn nötig dieses nach. So werden die Messwerte entsprechend richtig angezeigt.Da das FSL nicht für Therapieentscheidungen geeignet sein soll ist diese persönliche Korrektur doch auch nicht verboten...so könnte man mit sehr wenig Aufwand das FSL optimieren. :D

Moin Carrick!

Frage doch mal deinen Doc, ob er dich auf das Dexcom G6 umstellt. Das System arbeitet genauer (ist so für Therapieentscheidungen zugelassen) und kann jederzeit kalibriert werden.

Nachdem ich einige Zeit das G6 trag, kann ich dem nur zustimmen.
Es gab bei mir einige Startfehler, mittlerweile läuft das G6 zufriedenstellend.
Der Support ist über das Kontaktformular auch wesentlich besser geworden und Dexcom scheint sehr Kulant zu sein z.B. Sensor abgefallen nach 1 Tag usw..

Grüße
Markus


Offline carrick

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Hallo
...manche schreiben das Ihnen die Alarmfunktion nicht wichtig seie....bei mir sind die nächtlichen spontanen Hypos <50 die mir nicht behagen..und da merke ich nichts ausser das morgens das Kissen klatschnass ist..tagsüber meke ich auch selbst wenn ich da rankomme no Problem....deshalb sind mir genauere Werte auch wichtig..gut ich könnte Abends mit einem 150er einsteigen dann klappt das meistens..aber dieser Wert ist mir zu hoch...der Tip mit XDrip ist gut das probiere ich bei, nächsten Sensorwechsel mal aus und berichte weiter von der Front...ansonsten Abschied und was anderes probieren..mein Arzt unterschreibt mir alles was ich möchte.


Offline Gyuri

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(…) wenn man wie Du  als Messtechniker dieses Schätzeisen weiterhin anwendest und auch verteidigst dann wundere ich mich doch sehr (…)
:zwinker: Das ist aber gar nicht soooo verwunderlich.
Ach wenn die Marketingabteilung von Abbott auf den Putz haut: "… jetzt noch genauer…"
Es hat sich in Wirklichkeit von FSL zu FSL2 nur sehr wenig verändert (der zusätzliche Alarm ist auch meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen und die Trendpfeile verdienen es ebenfalls nicht überhaupt irgendwie beachtet zu werden) sollten aber in einem Zusammenhang mit der "guten alten" blutigen Messerei betrachtet werden.

Was "Genauigkeit" betrifft, kann man die technisch relevanten Versprechungen nur am ErrorGird für FSL und FSL2 beobachten.

Die beiden Diagramme verdeutlichen ganz klar, was da wirklich versprochen wird.

Unbedingt zu beachten:
  • Beim FSL wurden Vergleichsmessungen wurde ein "FreeStyle Precesion BZ" verwendet.
  • Beim FSL hingegen eine "YSI Reference"
Ich gehe mal davon aus (wissen tu ich nix), dass dieses YSI für eine Referenzmessung tauglich ist und  u.a. für Werkskalibrierungen Verwendung findet.
Achtung! Für Kalibrierungen wird allgemein eine Referenz benötigt, die mindestens 5x so „genau" ist wie das zu kalibrierende Prüfmittel.
Eine Kalibrierung mit einem Prüfmittel das genauso störanfällig ist oder gar noch mehr als der Prüfling, geht niemals zuverlässig. Das geübte Auge mag im FSL-ErrorGird (links) erkennen, dass es dort einige runde Warscheinlichkeitsfelder gibt. Das kommt davon, dass beide verglichenen Geräte eine in etwa gleich große zufällige Abweichung haben.
Beim FSL2-Gird (rechts) mag man eher senkrechte Anhäufungen erraten die auf einen Vergleich mit der wenig schwankenden Referenz hindeutet.

Alles in allem schneiden die beiden Diagramme dann doch auf Warscheinlichkeitswolken von gleicher Größe und Lage für mich gleich gut bzw. gleich schlecht ab. Die wenigen Messvergleiche in den Zonen außerhalb von A und B können als Ausreißer statistisch vernachlässigt werden.

Ganz grob betrachtet!
Wenn die Referenz bei 100 mg/dl liegt, können die beiden FSL eine (statistische) Streuung von 50 bis 150 haben.
Ich weiß jetzt nur nicht  :rotwerd: , ob das zu 95,45% (±2s) oder 99,73% (±3s) zutreffen müsste.
Gelegendliche EINZELNE Vergleiche des einen mit dem anderen Prüfmittel führt zu überhaupt keiner Qualitätsaussage.
Die echten Qualitätsfuzzies bei Abbott wissen das, können dies aber nicht jedem Nutzer begreiflich machen. So werden ihm z.B. angeboten, eine blutige Messung zwischen zwei Scanns ohne große Veränderung durchzuführen um Abweichungen zu erkennen erahnen. Der Hotline-Mitarbeiter hat wohl meistens auch nicht den Statistik-Durchblick und wird einer Reklamation nur nach 08/15 antworten … was auch für den einfachen Anwender meist genügen sollte.
Übrigens: der Anwender ist in aller Regel nicht der "Kunde".  Kunden sind die verschreibenden Ärzte und/oder die kranken Kassen. Und beiden Gruppen kann man denen alles mögliche erzählen. Mathe ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber ich behaupte immer wieder, dass die blutsaugenden Systeme um keinen Deut zuverlässiger sind als scannende Systeme. Wir haben nur über die Jahre gelernt mit den blutigen Systemen zu arbeiten und irgendwann auch alles zu glauben, was man da ablesen kann. Würde die ganze Spritz-/Ess-Strategie mehr auf das verwendete System abgestimmt werden, müsste man nicht krampfhaft versuchen zwei grundverschiedene Systeme zu synchronisieren.
Gruß vom Gyuri

Alle sagten: Das geht nicht. :nein:
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Offline LordBritish

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...manche schreiben das Ihnen die Alarmfunktion nicht wichtig seie....bei mir sind die nächtlichen spontanen Hypos <50 die mir nicht behagen..und da merke ich nichts ausser das morgens das Kissen klatschnass ist..

Wirst Du auch bei einen Alarm immer wach :kratz:

Die Alarmfunktion finde ich gut, Tagsüber wg. möglicher Ablenkung und Nachts wegen unbemerkten Hypos.
Mit der Zeit kennt man ja auch seinen Körper und kann die Zielwerte entsprechend anpassen...

Grüße
Markus