Diabetesfragen > ICT - Basis/Bolus

Verstehe diese Werte nicht wirklich !

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Kladie:
Hallo Joerg,

auch ich hatte es schon probiert mit dem spritzen an mehreren Stellen. Ein Erfolg war von mir nicht zu bemerken. Das Insulin hat so gut wie gar nicht eher angefangen zu wirken.
Da ich meist einen Tropfen an der Nadel habe wenn ich den Pen herausziehe, fand ich die ungenauere Dosierung als größeren Nachteil. Natürlich könnte ich auf Verdacht dann 2 oder 3 IE mehr spritzen aber das wollte ich nicht.

In deinem Beispiel müssten die 3 Personen aber mit drei kleinen Eimern arbeiten (Die Dosis insgesamt soll ja nicht erhöht bzw. verdreifacht werden) und dann würde das füllen der Badewanne auch nicht viel schneller gehen.

Wie ich beschrieben habe, habe ich einen anderen Weg gefunden, der für mich am besten geeignet ist.

HWB:
Hey alle

Da hat sich ja einiges getan während ich arbeiten war um die Rentenkasse zu füllen.

Das liest sich für mich alles sehr interessant.

Habe das ganze heute Morgen noch mal gewagt:

6:20  111   5 i.E.
6:50  5 BE gegessen (und vergessen unmittelbar v.d.Essen zu messen - Müde)
7:49  142
8:48  119

Hat wieder gut gepasst und in der täglichen Routine die Woche über und bei fast gleichen Frühstück geht das ganz gut.Am WE ist es dann oft 2 -3 Stunden später mit dem Aufstehen.Da kann das ganze wieder anders aussehen denke ich.Zumal ich dann auch mal mehr esse.
Wenn ich dann 8 oder 10 Einheiten spritze könnte das auch wieder einiges verschieben.Werde es dann mal probieren.

Gyuri:

--- Zitat ---2.) Aus meinem Verständnis messe ich grundsätzlich NUR direkt vor dem Essen, auch wenn ich weiß, dass man das anders auf Schulungen gesagt bekommt.
--- Ende Zitat ---
Nachdem ich jetzt meine 2 Erfahrungen hier gemacht habe, mit noch wenig Aussagekraft für Stabilität,kann ich so langsam nachvollziehen wie du das Handhabst.
Sich jeden Tag 6-8 mal die Finger zu malätrieren ist bestimmt nicht so toll.Bei mir kommt noch hinzu das ich nur 240 Stäbchen/Quartal bekommen soll.
Aber davon abgesehen,wenn ich bei meiner momentanen Lebensweise und Mahlzeiten,vergleichbare Situationen und Ergebnisse habe,kann ich mir mir gut vorstellen nur noch vor dem Essen zu messen und ab und an Stichprogen oder wenn ich etwas ungewöhnliches bemerke.

Ich meine ich habe mal gelesen das du einmal die Woche eine komplette Messreihe durchführtst?


Noch mal eine andere Frage:

Ich Frühstücke in der Woche um ca. 7 Uhr.                  Spritzen
Dann ist Kaffeepause um 10 Uhr auf der Arbeit.         Spritzen
Um 12:30 Mittag                                                          Spritzen
Nachmittags gegen 16:00 eine Apfel oder Joghurt. Da messe oder spritze ich nicht für.
Abendessen gegen 19:00                                            Spritzen

Da habe ich immer irgendwie das Problem das die Essens und Spritzzeiten nah beieinanderliegen.
Aber wenn man das 45 Jahre so gewöhnt  ist,mag man das ungerne ändern.Und wenn dann Stress angesagt ist,kann ich auch kaum was verschieben.
Hängt da zuviel aufeinander?
Am WE ist das ganz anders,da kann ich das besser auseinanderziehen.

Gruß Wolfgang
 




Joerg Moeller:

--- Zitat von: Kladie am März 30, 2016, 11:13 ---In deinem Beispiel müssten die 3 Personen aber mit drei kleinen Eimern arbeiten (Die Dosis insgesamt soll ja nicht erhöht bzw. verdreifacht werden) und dann würde das füllen der Badewanne auch nicht viel schneller gehen.

--- Ende Zitat ---

Nein, halt dich nicht an den Eimern fest, das könnten auch Schläuche sein. Lies mal hier das Kapitel über Resorption, dann wird klarer, warum das mit drei kleineren Dosen i.d.R. schneller geht: http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/grundlagen-fortgeschrittene/resorption.html

Die Faustregel sagt ja: Verdreifachung der Dosis = Verdopplung der Wirkdauer. Im Umkehrschluß hieße das "Dosis geteilt durch 3 = Wirkdauer geteilt durch 2"

Die 75% Hexamere gibt es übrigens auch bei Analoga, das hängt an der Konzentration, nicht an der Struktur der Monomere. Aber bei Analoga ist die Bindung der Monomere weniger stark ausgeprägt, wodurch sie schneller dissozieren als die von Normalinsulin.

Losgelöst von der Theorie bin ich aber immer der Meinung: wenn man für sich einen Weg gefunden hat der gangbar ist, sollte man dabei bleiben. Ich will dich also nicht zu was anderem überreden :zwinker:

Viele Grüße,
Jörg

Joerg Moeller:

--- Zitat von: HWB am März 30, 2016, 22:24 ---Noch mal eine andere Frage:

Ich Frühstücke in der Woche um ca. 7 Uhr.                  Spritzen
Dann ist Kaffeepause um 10 Uhr auf der Arbeit.         Spritzen
Um 12:30 Mittag                                                          Spritzen
Nachmittags gegen 16:00 eine Apfel oder Joghurt. Da messe oder spritze ich nicht für.
Abendessen gegen 19:00                                            Spritzen

Da habe ich immer irgendwie das Problem das die Essens und Spritzzeiten nah beieinanderliegen.
Aber wenn man das 45 Jahre so gewöhnt  ist,mag man das ungerne ändern.Und wenn dann Stress angesagt ist,kann ich auch kaum was verschieben.
Hängt da zuviel aufeinander?

--- Ende Zitat ---

Nein, das ist schon okay so. Du musst nur berücksichtigen: man korrigiert niemals in ein noch laufendes Wirkprofil. D.h. wenn die Wirkdauer deines letzten Bolus noch nicht abgelaufen ist, dann kannst du zwar den Bolus für die nächsten BE, die du jetzt essen willst, spritzen, aber keinen Korrekturanteil hinzurechnen.
Korrigieren sollte man immer erst dann, wenn kein Bolus mehr wirkt, damit sich die Dosen nicht aufaddieren und das ganze in einer Hypo mündet.

Viele Grüße,
Jörg

Tarabas:

--- Zitat von: Joerg Moeller am März 31, 2016, 10:18 ---
Nein, halt dich nicht an den Eimern fest, das könnten auch Schläuche sein. Lies mal hier das Kapitel über Resorption, dann wird klarer, warum das mit drei kleineren Dosen i.d.R. schneller geht: http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/grundlagen-fortgeschrittene/resorption.html

--- Ende Zitat ---

Stellt euch am besten mal eine große Menge Schnee in der prallen Sonne vor. Entweder alles in eien rieeeeeesen Schneeball verpackt, das schmilzt so langsam vor sich hin. Oder aber in zig kleinen Schneebällen von Tischtennisballgröße. Die sind schneller weg als Du Resorbtion sagen kannst :-) Ist aber immer diesselbe Menge Schnee.

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