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Messgeräte-Umstieg Empfehlung des Forums? Erfahrungen
Gyuri:
--- Zitat von: Floh am Dezember 09, 2015, 09:53 ---Hat jetzt hier grad wirklich - und vollen Ernstes - ein Typ2 mit Eigeninsulin (Gyuri) versucht einem Typ 1 (Friedel) auszureden, dass mehr Kontrolle des Blutzuckerverlaufes einen Einfluss auf den Hba1c und die Schwankungsbreite hat?
So ließt sich das nämlich.
(…)
--- Ende Zitat ---
Mit keinem Wort habe ich derartigen Blödsinn behauptet und schon überhaupt keinem Leser hier habe ich irgendetwas ausgeredet. :balla:
Und zum Badewannenschmutzrand :lachen: Toller und verständlicher Vergleich. :super:
Mag ja sein (und ich zweifle das auch überhaupt nicht an), das Spitzen mit einer Breite von 3-4 Stunden durch das Raster fallen. Das habe ich dann aber auch, wenn ich "lückenhafte" BZ-Messungen durchführe. Eine Spitze zu erwischen wäre dann ein seltener Zufall der von der Masse her eh nicht ins Gewicht fällt. Und falls es solche Spitzen nach oben und unten in etwa gleichmäßig verteilt gibt, spielen die für einen mittleren Wert sowieso keine Rolle. Man bräuchte also beim Vergleich HbA1c zu Mittelwert eines kontinuierlich messenden Gerätes (z.B. Libre) kaum Rücksicht auf Spitzen nehmen um die beiden "Durchschnitte" vergleichen zu können.
Friedel:
--- Zitat von: Gyuri am Dezember 09, 2015, 15:34 ---
--- Zitat von: Floh am Dezember 09, 2015, 09:53 ---Hat jetzt hier grad wirklich - und vollen Ernstes - ein Typ2 mit Eigeninsulin (Gyuri) versucht einem Typ 1 (Friedel) auszureden, dass mehr Kontrolle des Blutzuckerverlaufes einen Einfluss auf den Hba1c und die Schwankungsbreite hat?
So ließt sich das nämlich.
(…)
--- Ende Zitat ---
Mit keinem Wort habe ich derartigen Blödsinn behauptet und schon überhaupt keinem Leser hier habe ich irgendetwas ausgeredet.
--- Ende Zitat ---
Keine Angst, so habe ich das auch nicht aufgefasst! :knuddel:
Aber wir weichen (leider auch dank mir) vom Thema ab: Messgeräte-Umstieg Empfehlung des Forums? Erfahrungen
Gruß
Friedel
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Gyuri am Dezember 09, 2015, 15:34 ---Man bräuchte also beim Vergleich HbA1c zu Mittelwert eines kontinuierlich messenden Gerätes (z.B. Libre) kaum Rücksicht auf Spitzen nehmen um die beiden "Durchschnitte" vergleichen zu können.
--- Ende Zitat ---
Ja, bei CGMS kommt das ungefähr hin. Da würde ich Abweichungen unter "Messgerät-Ungenauigkeit" einordnen. Aber wer kein CGMS hat, kann mit einem HbA1c auch mal einen Quasi-Blick auf die messfreie Zeit werfen.
Wir haben bei SiDiary z.b. festgestellt, dass bei 6-7 Messungen täglich (schön über den Tag verteilt) eine ziemlich genaue Übereinstimmung zwischen 1c aus dem Labor und dem aus dem Mittelwert berechnetem 1c besteht. (Wenn nachts alles glatt läuft)
Daher kann man schon sagen, dass wenn große Diskrepanzen zwischen Mittelwert und Labor-1c bestehen, es sich schon lohnt in den messfreien Intervallen mal ein paar Kontrollen zu machen.
Für Leute mit CGMS ist ein Labor-1c also eher was, damit der Arzt was dokumentieren kann.
Viele Grüße,
Jörg
Gyuri:
Mit meinen bis zu 9 Messungen in je einem Tagesprofil hat es früher sogar genügt, mit einem Tagesprofil pro Woche recht zuverlässig mein HbA1c zu "schätzen".
Mit Abweichungen gegenüber der Labormessung korrigierte ich dann meine Blutzuckerwerte. Damals machten sich die 10% Unterschied zwischen Vollblut- und Plasma-Bezug deutlich bemerkbar. Blöd war dann, dass ich öfter mal zwischen zwei verschiedenen Laboren wechselte, deren HbA1c-Werte systematisch unterschiedlich waren. Schluss war dann damit endgültig nach meiner Herz-OP. Ich ließ dann die Korrektur nach den Laborwerten ganz bleiben, weil dann überhaupt nichts mehr passte. Jetzt sagt mir das in meinem Management errechnete HbA1c nicht mehr viel … bis gar nichts. Ich orientiere mich mehr am gleitenden Mittelwert der letzten fünf Wochen (= bis zu 45 BZ-Werte) um grob zu sehen ob sich etwas verbessert oder verschlechtert.
Fürs Thema will ich noch sagen, dass die Empfehlung des einen oder anderen BZ-Messgerätes nicht so wichtig ist, wenn man sich eines Programmes wie Diabass (oder auch andere) bedient. Ganz große Stücke hält mein Doc vom Libre. Es würde jetzt aber zu weit führen, die Gründe zu erörtern. Die würde mir dann kaum jemand glauben. :duck:
Die vielen fortlaufenden Messwerte, mit denen man sehr viel errechnen kann, sollten als Grund jetzt genügen. So empfehle ich etwas, was ich selbst ablehne zu verwenden. Aber das ist meine Privatsache. :zwinker:
Hinerk:
Moin,
ich benutze ein Accu-Chek Mobile für meine Messungen.
Mein Dia-Doc hat mir empfohlen einen HbA1c Wert von 6,5 (BZ 130) anzustreben.
Da ich alle BZ Messungen protokolliere, kann ich in etwa meine HbA1c Entwicklung verfolgen und hatte am Ende des 3 Q 2015 einen rechnerischen Wert von 6,3.
Stolz ging ich zum nächsten Termin und erwartete eine Bestätigung aber was geschah, in der Praxis wurde 6,7 gemessen ???, bis ich beim darauf folgenden Besuch beim Doc. mein Accu-Chek Mobile mit nahm und aus dem gleichen Bluttropfen war der gemessene Wert vom Doc. deutlich höher als der AC-BZ und dieser Unterschied erklärt auch die Differenz der HbA1c Werte.
Ich habe bemerkt mein Accu-Chek misst zu niedrig, es macht aber nichts wenn es zuverlässig geschieht.
Mein Fazit, ich muss für meine Messungen einen BZ Schnitt von 115 (6,0) anstreben um in der Praxis dann mit 130 (6,5) wie empfohlen anzukommen.
MlG
Hinerk
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