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| AnnaK:
Okay, dann muss ich mich wohl darauf einstellen, doch irgendwann Diabetes zu bekommen, wenn der Langzeitwert darauf hindeutet. Mit dem Metformin habe ich kein Problem, es hat mir nur solchen Durchfall verursacht, dass ich das lieber erst machen möchte, wenn ich wieder zu Hause bin. Und im Moment scheint es ja auch nicht notwendig zu sein. Was ich allerdings gelesen habe, ist, dass Metformin ja auch von Nicht-Diabetikern genommen wird, als "Anti Aging"-Droge. Bzw. dass dem Metformin noch viele andere lebensverlängernde und die Lebensqualität steigernde Effekte zugeschrieben werden, ganz unabhängig von der Blutzucker senkenden Wirkung. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber klingt zumindest nicht so abschreckend wie andere Medikamente. :) Sobald ich zu Hause bin, werde ich das ausprobieren. Das mit dem Adrenalin ist leider ein Problem bei mir. Ich rege mich wahnsinnig schnell auf, ich bin kein sehr ruhiger Mensch und nehme mir alles sehr zu Herzen. Das treibt auch meinen Blutdruck so nach oben. Eventuell auch den Blutzucker. Normalerweise habe ich das ja nicht jeden Tag, aber in den letzten Monaten war es praktisch jeden Tag, immer irgendwelche unerwarteten Dinge, die mich richtig fertiggemacht haben. |
| Gyuri:
--- Zitat von: AnnaK am August 15, 2015, 17:19 ---(…) Was ich allerdings gelesen habe, ist, dass Metformin ja auch von Nicht-Diabetikern genommen wird, als "Anti Aging"-Droge. Bzw. dass dem Metformin noch viele andere lebensverlängernde und die Lebensqualität steigernde Effekte zugeschrieben werden, ganz unabhängig von der Blutzucker senkenden Wirkung. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber klingt zumindest nicht so abschreckend wie andere Medikamente. :) Sobald ich zu Hause bin, werde ich das ausprobieren. (…) --- Ende Zitat --- ;D Dann pass aber auf, dass du dich im Spiegel noch erkennst, wenn da so "junges Gemüse" raus schaut. :duck: Vielleicht habe ich Metformin zu spät begonnen zu nehmen? Ich bin und bleibe "Gesichtsältester" :greis: :zwinker: |
| Kladie:
--- Zitat von: AnnaK am August 15, 2015, 17:19 ---Mit dem Metformin habe ich kein Problem, es hat mir nur solchen Durchfall verursacht, dass ich das lieber erst machen möchte, wenn ich wieder zu Hause bin. Und im Moment scheint es ja auch nicht notwendig zu sein. --- Ende Zitat --- Wenn du es wirklich nicht benötigst, dann lass es lieber weg. Jünger wirst du durch Metformin auf keinen Fall. Zu Anfang habe ich auch Metformin bekommen aber es sehr schnell wieder abgesetzt. Die blutzuckersenkende Wirkung war bei mir kaum zu spüren. Mit Bewegung (spazieren gehen und Fahrradfahren auf dem Hometrainer) konnte ich den BZ um ein vielfaches schneller herunterbekommen. Also habe ich mir die Nebenwirkungen lieber gespart. Am wenigsten Nebenwirkungen hat Insulin und das kam bei mir erst als ich für ein Brötchen 2 Stunden Radfahren musste. |
| AnnaK:
Hometrainer habe ich auch. Habe ihn nur bisher nicht sehr viel benutzt. Werde ich aber jetzt nach dem Unfall wohl müsssen, denn Fahrradfahren auf der Straße wird wohl für eine Weile nicht gehen. Meine Schulter ist angebrochen und mein Knöchel auch. Das heilt zwar wieder, aber jetzt eventuell mit dem Fahrrad zu stürzen wäre wohl kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht, dass man durch Metformin jünger wird. ;) Habe aber eben im Netz rumgesucht, als ich es bekam, und dann diese Seiten bezüglich Anti-Aging und Lebensverlängerung durch Metformin gefunden. Angeblich leben Leute, die Metformin nehmen, statistisch betrachtet 15% länger als Nicht-Diabetiker, die es nicht nehmen. Keine Ahnung, wie diese Statistik erstellt wurde, ich fand das nur überraschend. Anti-Aging und Lebensverlängerung ist ein Thema, was mich persönlich jetzt nicht so interessiert. Ich sehe noch gut aus für mein Alter. 8) Aber ich hasse es, Medikamente zu nehmen, muss ja aber nun gegen zu hohen Blutdruck zumindest, und für mich war das eben eine Info, die mir den absoluten Widerwillen gegen Metformin genommen hat - wenn ich es dann tatsächlich mal nehmen muss. |
| Joerg Moeller:
Diese Nebenwirkungen (Durchfall/Blähungen) legen sich nach einiger Zeit bei den meisten wieder. Man kann das Metformin auch einschleichen (=geringe Einstiegsdosis, die schrittweise erhöht wird), dann sind die Nebenwirkungen weniger ausgeprägt. Und ja, es wird auch von Nicht-Diabetikern genommen. Z.B. von Frauen mit Kinderwunsch, die am PCOS leiden (Polyzystisches Ovarialsyndrom). Für Diabetiker Typ 2 ist es Mittel der Wahl zum Einstieg, das man später noch mit anderen Tabletten ergänzen kann, wenn das Metformin alleine nicht mehr ausreicht. Viele Grüße, Jörg |
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