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| AnnaK:
Und es hilft beim Abnehmen, was ja auch nicht zu verachten ist. ;) Schließlich sollen ja noch ein paar Kilo runter bei mir. Ich hatte 500 was sind das? Milligramm? am Morgen und 500 am Abend, zwei Tabletten pro Tag. Ich glaube, das ist schon so ungefähr die niedrigste Dosis. Metformin ist also eine richtige Lifestyle-Droge, wenn man den Informationen aus dem Internet trauen darf. Auf einer Internetseite stand: "Dies ist die Droge, nach der Sie Ihren Arzt unbedingt fragen sollten." Das war so eine Anti-Aging-Seite. |
| Gyuri:
Ja, es geht um Milligramm. Die Obergrenze liegt (so wurde mir gesagt) bei 2 x 1000mg Metformin. ("Mehr würde Ihnen nichts helfen…") Lifestile? Das wäre für mich eher ein Argument gegen diese Pillen. ;) Ich hatte mir schon mal überlegt, ob Metformin nicht nur ein kostensenkendes Mittel sei, mit der nicht ganz gesicherten Behauptung, dass dadurch Insulin für den Typ2er eingespart werden könnte. Natürlich käme dann pures Entsetzen aus der Fachwelt. Mir wurde versprochen, dass ich mit Metformin weniger Insulin bräuchte und somit leichter abnehmen könne. Hmmmm …? Etwas weniger Insulin benötige ich in der Tat seit ich Metformin schlucke. Dies könnte aber auch andere Gründe haben. EIn Diabetologe MUSS Metformin einem bestimmten Prozentsatz seiner Patienten verschreiben. Ich habe schon (ernsthaft) überlegt, meinen Medikamentenplan zwar so zu belassen, wie er ist, aber auf Metformin im Selbstversuch gänzlich zu verzichten um eine Änderung feststellen zu können. |
| Kladie:
Hally Gyuri, diesen Metformin-Auslass-Versuch hatte ich zu Anfang auch durchgeführt und stellte damals fest, dass die BZ Veränderung nur im Bereich der Meßungenauigkeit der Teststreifen lag. Daraufhin habe ich darauf verzichtet. Wenn du das jetzt auch noch mal machst kannst du meine Einschätzung ja vielleicht sogar bestätigen. Ich teile auch deine Ansicht, dass Metformin verschrieben wird um auf andere, teurere Medikamente zu verzichten und den Patienten dennoch zufriedenzustellen weil er ja was verschrieben bekommen hat. |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Kladie am August 18, 2015, 14:58 ---Ich teile auch deine Ansicht, dass Metformin verschrieben wird um auf andere, teurere Medikamente zu verzichten und den Patienten dennoch zufriedenzustellen weil er ja was verschrieben bekommen hat. --- Ende Zitat --- Ich teile diese Ansicht nicht. Es wird verschrieben weil es bei den meisten Diabetikern hilft. Ausnahmen gibt es immer (ich kenne auch Diabetiker, bei denen manche Analoga nicht wirken) Viele Grüße, Jörg |
| Kladie:
Hallo Joerg, ich gebe zu, dass meine Ansicht sehr subjektiv ist und ich hätte dazu schreiben sollen, dass meine Aussage ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung beruht. Es wird sicher Leute geben, bei denen Metformin wirklich hilft. Ob es die Mehrheit der Diabetiker betrifft will ich nicht beurteilen. Aber es ist nicht leicht sowas gegen Plazebos abzugrenzen. Plazebos sollen ja auch manchmal ganz gute Erfolge erzielen. Ich finde es immer nur amüsant wenn der HbA1c durch Einnahme von Metformin von 8,1 auf 7,9 gesenkte werden konnte und dann von einem Erfolg geredet wird. Da es aber von der Fachwelt als das Mittel der Wahl eingestuft ist wenn bei einem Patienten Diabetes neu diagnostiziert wird wirst du mehr recht haben als ich. Es ist also nur meine persönliche Einstellung, die jeder an sich selbst testen könnte aber nicht muss. |
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