Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Anpassung der Basalrate
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Joa am Juni 16, 2005, 14:05 ---Ich nehme an, dass ein CGMS in der ganz überwiegenden Mehrzahl der Einstellungsfälle eher als nette
Spielerei betrachtet werden darf. ???
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich nicht so.
--- Zitat ---Mit 2 bis 3 stündlichen Messungen dürfte das gut bis befriedigend anpassbar sein. Allzu genaue
Definitionen sind IMHO i. d. R. aller Fälle eh fraglich, da weitere Faktoren, Bewegung, Resorptions-
unterschied, Nahrungsvarianzen etc. etc. die Genauigkeit doch wieder in Frage stellen dürften.
--- Ende Zitat ---
Na das sollte aber schon klar sein, daß man für einen Basaltest auch einen Basalzustand herstellen sollte.
--- Zitat ---
Es soll allerdings schon Diabetiker geben, bei denen es zu äußerst kurzfristigen und extremen Schwankungen
im BZ kommt, vertrat jedenfalls Austenat vor etlichen Jahren mal. Da ist CGMS dann sicher sehr sinnvoll.
--- Ende Zitat ---
Wenn die regelmässig sind ja. Bei Brittle eher weniger (denn da ist eh so gut wie nichts vorhersagbar)
--- Zitat ---Aber auch in einer Down-Regulation sollte doch das Profil recht gleich bleiben, nur das Niveau, d. h. die Menge ändert sich???
--- Ende Zitat ---
Das glaub ich eher nicht. Wirf mal einen Blick auf die molekularen/Zellularen biochemischen Verknüpfungen: http://www.expasy.ch/cgi-bin/show_thumbnails.pl?2
Da kannst du so simple Gleichungen wie '1+1=2' vergessen :zwinker:
Denk nur mal an die ganzen Hormone, Neurotransmitter und Metaboliten, die den BZ beeinflußen. Und die setzen ja nicht alle am Rezeptor an.
LordBritish:
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 16, 2005, 15:31 ---Da kannst du so simple Gleichungen wie '1+1=2' vergessen :zwinker:
Denk nur mal an die ganzen Hormone, Neurotransmitter und Metaboliten, die den BZ beeinflußen. Und die setzen ja nicht alle am Rezeptor an.
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich nur zustimmen, es gibt soviele Parameter die den BZ beeinflussen die man
alle gar nicht messen oder beeinflussen kann.
Lord
Joa:
--- Zitat von: Joa am Juni 16, 2005, 14:05 ---Aber auch in einer Down-Regulation sollte doch das Profil recht gleich bleiben, nur das Niveau, d. h. die Menge ändert sich???
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 16, 2005, 15:31 ---Das glaub ich eher nicht. Wirf mal einen Blick auf die molekularen/Zellularen biochemischen Verknüpfungen: http://www.expasy.ch/cgi-bin/show_thumbnails.pl?2
Da kannst du so simple Gleichungen wie '1+1=2' vergessen
:zwinker:
--- Ende Zitat ---
:kreisch:
Ein völlig überwältigender Hinweis. Wie konnte ich das nur übersehen! :kratz:
Trotzdem die Frage: Verändert sich das Basalratenbedarfsprofil denn grundsätzlich in einer Down-Regulation? Mal abgesehen von möglichen biochemischen Abweichungen die sich
durchaus erwarten lassen, wenn eine Down-Regulation nicht ausreichend mit Insulin abgedeckt wird. Aber das sollte sich wohl nicht wirlkich von anderen Entgleisungsgeschehen
unterscheiden.
--- Zitat ---Denk nur mal an die ganzen Hormone, Neurotransmitter und Metaboliten, die den BZ beeinflußen. Und die setzen ja nicht alle am Rezeptor an.
--- Ende Zitat ---
Wie Du ja auch geschrieben hast, setzt eine "Feineistellung" natürlich erst mal eine "Grundeinstellung" voraus.
Und zu der kommt man aus Richtung Stoffwechselchaos in erstmal schrittweiser Annäherung.
Gruß
Joa
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Joa am Juni 16, 2005, 18:17 ---Trotzdem die Frage: Verändert sich das Basalratenbedarfsprofil denn grundsätzlich in einer Down-Regulation?
--- Ende Zitat ---
Ja, aber leider nicht in der Art daß man sagen kann 'Basalrate + 10% = passt". Also um einen neuen Basaltest wird man da leider nicht herum kommen. :nixweiss:
Joa:
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 17, 2005, 15:34 ---Ja, aber leider nicht in der Art daß man sagen kann 'Basalrate + 10% = passt". Also um einen neuen Basaltest wird man da leider nicht herum kommen.
--- Ende Zitat ---
Hab nochmal nachgelesen: http://www.chrostek.de/teupe/rezupdo.html
"Im Fall der Rezeptor-Down-Regulation muß man die daraus resultierende Insulinunempfindlichkeit durch mehr Insulin ausgleichen.
Bei der Insulinpumpentherapie (CSII) erhöhe ich beispielsweise jede 2. Stunde oder Stunde (bei normaler Insulinresistenz) die Basalrate um 10 %, auf- oder abgerundet auf den nächsten 1/10 i.E.-Wert. Je BE Hauptmahlzeit ca. 1/5 bis 1/3 des üblichen BE-Faktors pro BE mehr Bolus."
Das spräche dann allerdings für eine Beibehaltung des Profils auf erhöhtem Niveau. :kratz:
Gruß
Joa
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