Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Anpassung der Basalrate
LordBritish:
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 15, 2005, 23:19 ---Ist sicher genauer. Und stationär muß man ja nicht allzu wach werden.
--- Ende Zitat ---
Würde mich auch mal reizen einen CGMS auszuprobieren :zwitscher:
Krankenhaus bringt mir nichts, ich erinnere mich noch an meinen Aufenthalt da
wurden Pumpenträger grundsätzlich zweimal in der Nacht gemessen :moser: :schimpf:
und da ich in einer "fremden" Umgebung von den kleinsten Geräuschen hellwach werde
brachte mir die Messung der Krankenschwester kaum etwas.
Dauerte auch erstmal ein wenig bis ich wieder eingeschlafen bin.
Nach meinen Aufenthalt brauchte ich dann erstmal 5 Tage Dauerschlaf :lachen:
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Quo am Juni 16, 2005, 02:15 ---Ein CGMS haette da vermutlich keinen wesentlichen Vorteil gebracht ausser es weckt bei einer naechtlichen Hypo?
--- Ende Zitat ---
Ich glaub nicht, daß es das kann. Das von Minimed zeigt ja nicht mal die Daten auf einem Display an :knatschig:
Aber einen Vorteil sehe ich schon, weil die Messungen noch wesentlich häufiger sind. Da kann man genauer ablesen, ab wann eine Einstellung zu kippen beginnt.
--- Zitat ---Problematisch koennte dabei allerdings sein, dass sich das fuer den Arzt vermutlich sehr schlecht abrechnen laesst,
--- Ende Zitat ---
Wenn es nicht allzu teuer ist, dann würde ich dafür auch etwas zuzahlen!
Quo:
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 16, 2005, 12:05 ---Aber einen Vorteil sehe ich schon, weil die Messungen noch wesentlich häufiger sind. Da kann man genauer ablesen, ab wann eine Einstellung zu kippen beginnt.
--- Ende Zitat ---
Als Ueberpruefung einer halbwegs stehenden BR oder zur Abklaerung gezielter Fragestellungen faende ich es eine tolle Sache. In den entsprechenden Stoffwechselzustand (Lipolysefrei, keine infektbedingten Resistenzen, up-Regulation durchgezogen) sollte man sich aber vorher gebracht haben. Bei den BR-Tests, Tests zum Aufstehphaenomen, etc faende ich es dann extrem spannend, und mit Sicherheit hilfreicher als die selbstgenommenen Stichpunktwerte. Die kann/sollte man zwar alle mehrfach nehmen, kann dann noch Zeitpunkte variieren, aber das sind eben doch recht weitmaschige Zeitabschnitte, und wenn dann etwas dazwischen kommt (infektbedingte Resistenz mit anschliessender down-Regulation z.b.) dann darf man wieder von vorne anfangen.
:pappnase: Tatjana
Joa:
Hallo zusammen,
--- Zitat ---CGMS
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Jörg Möller am Juni 16, 2005, 12:05 ---Aber einen Vorteil sehe ich schon, weil die Messungen noch wesentlich häufiger sind.
Da kann man genauer ablesen, ab wann eine Einstellung zu kippen beginnt.
--- Ende Zitat ---
Ich nehme an, dass ein CGMS in der ganz überwiegenden Mehrzahl der Einstellungsfälle eher als nette
Spielerei betrachtet werden darf. ???
Mit 2 bis 3 stündlichen Messungen dürfte das gut bis befriedigend anpassbar sein. Allzu genaue
Definitionen sind IMHO i. d. R. aller Fälle eh fraglich, da weitere Faktoren, Bewegung, Resorptions-
unterschied, Nahrungsvarianzen etc. etc. die Genauigkeit doch wieder in Frage stellen dürften.
Es soll allerdings schon Diabetiker geben, bei denen es zu äußerst kurzfristigen und extremen Schwankungen
im BZ kommt, vertrat jedenfalls Austenat vor etlichen Jahren mal. Da ist CGMS dann sicher sehr sinnvoll.
--- Zitat von: Quo am Juni 16, 2005, 13:15 ---... und wenn dann etwas dazwischen kommt (infektbedingte Resistenz mit anschliessender down-Regulation z.b.) dann darf man wieder von vorne anfangen.
--- Ende Zitat ---
Down-Regulation ist mir selber doch recht fremd. Allerdings verstehe ich nicht so recht, warum nach einem Infekt der
BSR-Test wieder von vorne beginnen soll, sofern es keine nennenswerten biorhythmischen Verschiebungen gibt.
Solche Situationen habe ich selber bislang per %ualer TBR gehandelt. Ging eigentlich immer recht gut, natürlich mit deutlichen
Ausreißern. Wenn der Infekt dann abklingt wird auch die TBR in Schritten wieder zurück genommen.
Es gibt sicherlich Andere, insbesondere Resistenzgeplagte, die dabei deutlich(er) downregulieren.
Aber auch in einer Down-Regulation sollte doch das Profil recht gleich bleiben, nur das Niveau, d. h. die Menge ändert sich???
Gruß
Joa
Quo:
--- Zitat von: Joa am Juni 16, 2005, 14:05 ---
--- Zitat von: Quo am Juni 16, 2005, 13:15 ---... und wenn dann etwas dazwischen kommt (infektbedingte Resistenz mit anschliessender down-Regulation z.b.) dann darf man wieder von vorne anfangen.
--- Ende Zitat ---
Allerdings verstehe ich nicht so recht, warum nach einem Infekt der
BSR-Test wieder von vorne beginnen soll, sofern es keine nennenswerten biorhythmischen Verschiebungen gibt.
--- Ende Zitat ---
Da habe ich mich moeglicherweise missverstaendlich ausgedrueckt. Mir ging es um den Zeitraum, zu dem die BR-Findung noch nicht abgeschlossen ist. Wenn mitten in den BR-Tests durch eine laengere Resistenzphase der Gesamtbedarf steigt kann man mit den Tests ja nicht einfach so "weitermachen", sondern muss erst wieder den Zustand vor dem ganzen "Aerger" herstellen. Das kann so eine BR-Findung ziemlich in die Laenge ziehen.
Viele Gruesse, Tatjana
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln