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Abszess oder Phlegmone an Einstichstelle

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SabineS:
Hallo,

mein Hausarzt hat mal erzählt, dass nach jeder Gesundheits-Themensendung im Fernsehen am nächsten Tag viele Hypochonder-Patienten zu ihm kommen und genau die Beschwerden haben, die in der Sendung vorgestellt wurden....

Das nur zur Einleitung, weil ich im Diabetesdorf von Phlegmonen gehört habe, und mir es jetzt etwas peinlich ist, dass ich bei mir selbst nun eine Phlegmone im Visier habe. Also: Nach 19 Pumpenjahren habe ich seit gestern zum ersten Mal ein Problem an der Einstichstelle. Bin am Samstag Morgen mit 389 mg/dl aufgewacht und hab dann natürlich gleich mal den Katheter rausgezogen. Er lag 1 1/2 Tage. Zum Vorschein kam eine heftig rote, verhärtete und schmerzhafte Einstichstelle. Mich nervt das unglaublich, denn mein Einstichareal ist mir eigentlich immer heilig.

Die Stelle tut immer noch weh und ist verhärtet, die Rötung weitet sich aus (deshalb die Angst vor der Phlegmone). Hat jemand von Euch Erfahrung mit Abszessen oder sogar mit einer Phlegmone? Mich würde z.B. interessieren, ob sich ein Abszess auch von alleine wieder zurückbilden kann oder ob der immer geöffnet werden muss..... 

Viele Grüße
Sabine


Erklärung: Während ein Abszess eingekapselt ist, verbreitet sich eine Phlegmone im Gewebe.

unknown:
Hallo Sabine,

ich habe weder mit dem einen noch mit dem anderen Erfahrung. Ich muss ja nicht bei allem dabei sein.
Entweder du fragst deinen Hausarzt oder Teupe.
Laut dem Vortrag auf dem letzten Pumpentreffen kann er das mit Phlegmone auch aufgrund eines Bildes relativ sicher beurteilen. Vielleicht kannst Du ihm das als Bild schicken den mit beidem ist ja nicht zu spassen. Wie ich auf dem Pumpentreffen gelernt habe vor allem nicht mit Phlegmonen.

Grüßle

Norbert

diotmari:
Guten Morgen, Sabine!

Jetzt mußte ich doch erst mal googeln, um zu wissen, was Phlegmone sind.
Leider gibt Dein Profil nicht her, ob Du Teflon trägst, oder Stahl?!
(OK, da Du Teupegeschult, tippe ich mal auf Stahl  ;) )
Deine Beschreibung erkenne ich auch auf den Googelbildern nicht wieder. Sie erinnert mich aber an meine Einstichstellen zu meiner Stahlzeit (Meine Güte, bin Pumpi erst seit einem Jahr  :schwitz: ).
Die Rötungen verschwinden nach ein paar Tagen, das "Loch" bleibt zu sehen (dunkler Punkt).
Vom Hautarzt hab ich ne Creme verschrieben bekommen, die Antibiotika und ich glaub Cortison enthält. Hilft noch heute gut - auch wenn manche Stelle länger "aua" macht...Deshalb wäre der Hautarzt auch meine erste Anlaufstelle.

Viele Grüße
Dietmar

Alexandra:
Guten Morgen Sabine,

Erfahrung habe ich keine, mit beidem nicht, aber hat Teupe nicht gesagt, dass bei Phlegmonen schneller Handlungsbedarf besteht? Die Bilder, die es bei ihm zu sehen gab, zeigten doch eine enorm schnelle Ausbreitung der Rötung in wenigen Stunden.
Bei Unsicherheit würde ich es wie Norbert vorgeschlagen machen, Foto machen und ins Dorf mailen.

Gruß von Alexandra

Joerg Moeller:

--- Zitat von: SabineS am Februar 07, 2010, 23:09 ---mein Hausarzt hat mal erzählt, dass nach jeder Gesundheits-Themensendung im Fernsehen am nächsten Tag viele Hypochonder-Patienten zu ihm kommen und genau die Beschwerden haben, die in der Sendung vorgestellt wurden....

--- Ende Zitat ---

Ich hoffe das ist es nicht, was dich davon abhält es deinem HA mal zu zeigen? Ich würde da schon Handlungsbedarf sehen. Hast du vielleicht das Desinfizieren vergessen? Nimmst du eine Entzündungsprohylaxe? (Ich mach immer einen Klecks Betaisadonna Salbe an den Ansatz des Katheters und hatte seitdem noch nie Streß mit Entzündungen (auch wenn der Kath. mal länger als 5 Tage liegt)

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