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Schnauze voll vom Mobile
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Herr_Koch:


Hier stellt sich allerdings die Frage warum das ausschließlich bei den ACCU CHEK-Geräten so ist.
[/quote]

Vielleicht, weil Roche besonders besorgt um die Kundensicherheit ist.  ;D

Nö, im Ernst. Ich kenne nur Accu-Chek-Geräte. Und wenn das die Eigenheit dieser Marke ist, dann muss man wohl damit leben. Verwendet man als Typ-1-Diabetiker das Mobile als Hauptgerät, wird das Problem mit abgelaufenen Kassetten wohl verschwindend gering sein. Ists ein Zweitgerät oder ist man Typ-2-Diabetiker, dann ists wohl wirklich nicht ideal.
Joerg Moeller:
Ich seh da auch kein Problem drin. Zumal direkt beim Einlegen einer neuen Kassette angezeigt wird, bis wann die haltbar ist, man diese Info jederzeit über das Menü aufrufen kann und ein paar Tage vor Ablauf des Datums drauf hingewiesen wird, daß es nur noch x Tage haltbar ist.

Viele Grüße,
Jörg
Herr_Koch:
Das für alle gleichermassen "perfekte" BZ-Messgerät herzustellen, ist halt schwierig. Unmöglich, gar. Die Vorteile des Mobile sind ja klar. Kein Teststreifengefummel, kein Stechhilfengefummel, kein Abfall (bis auf die leeren Kassetten und die leeren Trommeln, die aber nicht nach jeder Messung Abfall bedeuten), alles in einem Gerät vorhanden. Das bringt halt auch für einige Nachteile mit sich. Grösse, Gewicht ... oder eben auch die Sache mit dem Ablaufdatum der Teststreifen. Mit diesen Nachteilen kann ich gut leben, sind für mich auch nicht wirklich welche. Gäbs das Ganze halb so gross, würd ichs auch nehmen. Aber das wird wohl eher schwierig. Im Moment.
stefan1303:
Die Sache mit dem Ablaufdatum ist für einige Zeitgenossen wohl sinnvoll. Für mich spielt es keine Rolle, denn ich verbrauche so eine Kassette in weniger als einer Woche. Nach einlegen dieser zeigt mein Gerät stets exakt eine Verbrauchsfrist von 3 Monaten an. Wer diese nicht in 3 Monaten verbraucht (50 Tests), der benötigt auch kein BZ-Meßgerät. Messen vor dem Essen und 2 Stunden nach dem Essen sind alleine 12 Tests pro Tag (Frühstück, 2. Frühstück, Mittagessen, Kaffeetrinken, Abendbrot, Spätstück). Hinzu kommen die Messungen vor der Nachtruhe und vor der Hinfahrt und vor der Rückfahrt zur Arbeit (mit dem Kfz). Da sind wir schon bei bis zu 15 Messungen pro Tag. Teststreifen aus einer angebrochenen Dose (Luftfeuchtigkeit) sollte man ebenfalls zügig verbrauchen. Für zersteute Professoren mit steifen Fingern ist es in einer hellen Umgebung das ideale Gerät. Es sind nicht alle Menschen so fit wie die Mehrheit. Das "Mobile" ist halt nur für den mobilen Einsatz nicht besonders geeignet (Größe, Gewicht, fehlende Meßstellenbeleuchtung). Es handelt sich aber um ein sehr hochwertiges und edel wirkendes Gerät. Die Auswertung am PC ist mit integrierter Software oder ACCU CHEK 360° (knapp 10 Euro) und natürlich auch SiDiary (noch besser, weil für alle Systeme offen) kinderleicht. Ich nutze mobil das FreeStyle Insulinx und in meinen 4 Wänden (wo ich Herr aller Lichtschalter bin) das Mobile. Den Bolus berechne ich in beiden Fällen autonom mit dem BolusExpert in meiner Insulinpumpe (Medtronic Minimed Paradigm 722) obwohl man diesen auch mit dem FreeStyle Insulinx tun könnte.
pfaelzer:
Hallo und Donnerwetter,

Du benötigst also im Quartal bis zu 1.350 (i. W. eintausenddreihundertfünfzig) Teststreifen. Spielt Deine Krankenversicherung da so einfach mit oder bist Du vermögender Selbstzahler? Das interessiert mich jetzt wirklich!

Viele Grüße

pfaelzer
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