Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Blut in der Katheternadel

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Darsina:
Zu Beginn meiner "Pumpenkarriere" wurde mir gesagt, dass die Insulinzufuhr (Gegendruck?) bzw. möglicherweise auch die Insulinaufnahme nicht gewährleistet ist, wenn man beim Stechen des Katheters ein Blutgefäß trifft. Mich würde nun interessieren, woran Ihr das erkennt.

Die Fälle, wo mir das bisher passiert ist, kann ich an einer Hand abzählen. Einmal sickerte sofort ein wenig Blut in den Katheterschlauch, sodass ich sofort nochmals wechselte. Einmal fühlte sich die Teflonkanüle sehr unangenehm an, an der Stelle spürte ich ein Ziehen, also wechselte ich ebenfalls wieder sofort und sah nach dem Herausziehen eine kleine Menge Blut in der Kanüle selbst. Einmal merkte ich nicht das geringste, es gab auch keine Auswirkungen auf den BZ. Gestern nun wechselte ich ein paar Stunden früher wie geplant, weil ich wieder ein Ziehen fühlte, BZ-mäßig gab es keine Auffälligkeiten.

Worauf könnte ich sonst noch achten? Wie wahrscheinlich ist bei einer Kleinstmenge Blut eine Minderversorgung mit Insulin bis hin zur Ketoacetose, v.a. unter der Voraussetzung, dass ein Katheterwechsel mit ausreichendem zeitlichen Abstand zum Schlafengehen durchgeführt wird?

lg
Darsina

Edit: Rechtschreibung...

LordBritish:
Ich sehe da keien Möglichkeit das zu sehen, höchstens wenn Blut im Katheterschalauch ist.
Ansonsten mißt man ja eh nach einiger Zeit den BZ, sprich eine gute Zeit ist vorm Abendbrot wechseln...

A) Es ist schonmal Insulin durch den Kathter geflossen

B) mißt man eh vorm zu Bettgehen und hat somit nochmal eine BZ-Kontrolle und wenn der Wert nicht paßt, ist es wahrscheinlich ein Katherproblem


Viele Grüße

Markus

Joa:

--- Zitat von: Darsina am Juli 21, 2009, 19:39 ---Zu Beginn meiner "Pumpenkarriere" wurde mir gesagt, dass die Insulinzufuhr (Gegendruck?) bzw. möglicherweise auch die Insulinaufnahme nicht gewährleistet ist, wenn man beim Stechen des Katheters ein Blutgefäß trifft. Mich würde nun interessieren, woran Ihr das erkennt.
--- Ende Zitat ---

Zwar verstehe ich jetzt nicht so recht, was man mit Gegendruck meinte, aber wenn Du stärkere Einblutungen durch Gefäßverletzungen im Austrittsbereich des Katheters bewirkt hast, wird das Blut auch dort zur Gerinnung neigen, und könnte den Insulinfluss des Katheters blockieren?

Merken wirst Du das dann wohl an ansteigenden Werten. Wobei eine Hemmung der wirksamen Insulinzufuhr natürlich auch noch andere Gründe haben kann. Z.B. einen unterbrochenen Silikonschmierfilm auf der Innenwandung des Reservoirs, an dem der Kolben hakelt.

Oder irgendeinen der anderen Gründe, aus denen der BZ ansteigen kann. Ein typischer Einsatzfall für fuzzylogisches Vorgehen?  :kratz:

Gruß
Joa

diotmari:

--- Zitat von: Joa am Juli 21, 2009, 23:51 ---...Wobei eine Hemmung der wirksamen Insulinzufuhr natürlich auch noch andere Gründe haben kann. Z.B. einen unterbrochenen Silikonschmierfilm auf der Innenwandung des Reservoirs, an dem der Kolben hakelt.

--- Ende Zitat ---

Habe jetzt mal testweise meine Reservoire fünf Mal befüllt....Von diesem Problem aber noch nichts gespürt!

Viele Grüße
Dietmar

Brombaer:
Halloli,

ich kenn dieses Hakeln schon,
ich wechsele mein Reservoir meistens (wenn ich dran denke) 1 mal im Monat,
bei U40 in der Pumpe und meiner Verbrauchsmenge ist das Reservoir dann ca. 12 gefüllt worden.
So gegen Ende des Monat kann es dann schon zu Verstopfungen, die nicht im Schlauch oder Katheter begründet sind kommen.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass meine Cozmo lauter schiebt als sonst.

Gruss ... Sabine

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