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| Joa:
--- Zitat von: Jörg Möller am August 20, 2008, 20:47 --- --- Zitat von: Joa am August 20, 2008, 19:44 ---Ansonsten haben Pommes eigentlich so ziemlich die gleiche Menge Kohlenhydrate in sich, wie die Kartoffel, die da grade in Streifen zerlegt wurde. --- Ende Zitat --- ... Ballaststoffe sind auch KH, brauchen aber nicht mit Insulin abgedeckt werden weil die so langkettig sind daß die nicht als Glucose ins Blut gehen. Werden sie sehr stark erhitzt zerfallen sie in kleinere Ketten und dann wird mehr davon als Glucose verstoffwechselt. Was meinst du, warum Cornflakes abgehen wie Schmidt's Katze? :zwinker: --- Ende Zitat --- Danke! Guter Hinweis! Ich bin halt wirklich kein Fan von Pommes oder Cornflakes. Daher hab ich da auch kein pragmatisches Feedback gespeichert. Von Kartoffelbei allerdings schon. Besonders von dem industriellen. Ok, da werden die KH-Ketten wohl in der Produktion schon durch mechanische Einwirkung stark gespalten? Gruß Joa |
| Joa:
--- Zitat von: Jörg Möller am August 20, 2008, 20:52 --- --- Zitat von: Joa am August 20, 2008, 20:10 ---Um das noch etwas fortzuführen: 1 KE = 10g KH = 10 x 4 kcal = 40 kcal = 0,4 FPE zumindest kalorienseits gesehen. --- Ende Zitat --- Nein. 1000g Zucker sind auch nicht ein Liter, nur weil beides gleichviel wiegt. FPE = FETT-PROTEIN-Einheit, nicht Kohlenhydrate. --- Ende Zitat --- Wie Du eingangs dieses Themas dargestellt hast, repräsentiert eine FPE 100 kcal. Wo siehst Du den Widerspruch? Ausgehend von der Formel, dass 1g KH 4 kcal enthalte, habe ich ich dass auf 1 FPE gerechnet. Das entspricht dann schon der Teupe-Formel, dass 200 kcal aus FPE vom Insulinbedarf her einer BE entsprechen. Natürlich hat die BE gegenüber der KE 2 Gramm mehr KH. --- Zitat --- --- Zitat ---Um nun eine getrennte Insulinierung für BE und FPE zu etablieren, müsste das ganze Modell der Insulinberechnung neu aufgedröselt werden. Und das wäre Quatsch! --- Ende Zitat --- Nein. Das ist nichts anderes als die Beschreibung eines Pizza-Bolus: Sofort-Anteil für die BE, Verzögerungsanteil für die FPE. Wo ist das Quatsch? --- Ende Zitat --- So ein echter Quatsch wäre es natürlich nicht. Aber die Praxistauglichkeit für Oma Meume könnte schon leiden? Letzlich würde eine vollständige Umsetzung solcher Modelle sicherlich die Steuerbarkeit deutlich verbessern. Realistisch scheint sie mir aber nicht so recht umsetzbar, Kosten-Nutzen-Intelligenzniveau. Von daher ist Teupes Modell da in meinen Augen bislang das einzig wirklich und vernünftig verwendbare. Und wenn Frau Prof. K. ihr Modell denn noch auf Praxistauglichkeit hin outet, wolln wir mal sehen, wie sich das umsetzen kann. Prima aber, dass überhaupt eine breitere Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen von FPE auf den Blutzuckerverlauf erreicht wurde! Gruß Joa |
| Vivian:
Huhu, so wollte mich mal als Noobie bzw. Laie einmischen. :unschuldig: Find das sehr interessant mit diesen FPE. Ich hatte mal folgenden Fall... Vorausgeschickt... mit der gesunden Ernährung ist bei mir noch einiges an Handlungsbedarf. Am Wochenende hau ich auch schon mal gerne richtig rein - obwohl ich eigentlich auch dringend noch ein paar Kilos runter müsste. Aber na ja... während der Woche achte ich schon auf eine einigermaßen gemäßigte Ernährung, wobei da von gesund noch immer nicht die Rede sein kann. Mir fehlt bei meinem Job momentan einfach die Zeit und die Nerven wenn ich abends um 19.00 Uhr heim komme zu den anderen Dingen, die man noch zu erledigen hat und bei Hunger unter beiden Armen noch über ne Stunde rumzuschnippeln und zu kochen. Also muss es immer schnell gehen... wird aber nicht mehr ewig so bleiben. Kommen wir zu dem Fall am WE. Also ich wollt mal wieder richtig schön gemütlich mit Männe nen ungesunden Schlemmerabend machen - so wie "früher". Man muss sich ja beweisen, dass so was immer noch geht. ::) Also haben wir uns - jetzt nich erschrecken bitte... Dönerfleisch geholt (ohne Brot!!) dazu ein kleine Pommes und wie Madame so is... lecker Nachtisch muss ja auch drin sein... was nehmen wir denn da? Schokolaaaaaaade *schmacht* So - da kam ja dann einiges zusammen... vor allem durch die Schoki - ich also alles hübsch addiert und reingejagt. (zwar gesplittet - aber dennoch...s.u.) Problem Nummer 1: Nach der Hauptmahlzeit hatte ich gar keine Lust mehr auf die Schokolade - war so was von satt! Tja... dumm gelaufen - haste schon für gespritzt also rein damit... :knatschig: Problem Nummer 2: Später am Abend (weiß nicht mehr genau wie lange nach dem Essen es genau war) Hypoerscheinungen gehabt was eindeutig an der ganzen Fettmenge lag die da im Körper verarbeitet werden musste. Also alles in allem - keine befriedigende Aktion - lassen wir dann mal in Zukunft... :zwitscher: oder auch nicht... Paar Wochen später hatte ich natürlich doch noch mal Lust auf so was... aber dann hab ich das ganze anders angefangen. Ich dachte mir - probier halt einfach mal aus, nicht das gesamte Insulin auf einmal zu spritzen. So habe ich also zunächst nur für die Hauptmahlzeit gespritzt. Vorteil: Ich kann mir dann immer noch überlegen ob und wieviel ich denn eigentlich zum Nachtisch haben möchte. Nach dem Essen hatte ich dann doch noch Lust auf bissi Schokolade. :mahl: Dann hab ich wieder gespritzt - diesmal für die Schokolode. Ich hatte schon befürchtet, dass das voll in die Hose geht weil man das ja eigentlich nicht machen sollte, wie ich im Kopf hatte, wegen Überlagerung der Insulinmengen. Aber was soll ich sagen... hat super geklappt. Bin schön am Zielwert angekommen - auch dauerhaft noch bis in die Nacht keine Probleme mit Hypogefühlen oder ähnlichem. Könnte natürlich jetzt auch Zufall gewesen sein, weil ich hab das ja nur so nach "Gefühl" gemacht. Aber so grundsätzlich fänd ich ne Vorher-Nachher-Regelung schon ganz gut - und die Kalorien kann man ja leicht noch mit einbeziehen, weil man da eh immer bisserl dran denkt, wieviel man sich grad schon wieder einverleiben will und was davon auf den Hüften bleibt. Na ja - nur mal so am Rande. Hilft jetzt hier nicht weiter - aber wollt ich mal dazu erzählen. 8) LG, Viv |
| LordBritish:
--- Zitat von: babsi am August 21, 2008, 10:48 ---Pizza ist imho das einzige Essen, das für Diabetiker tatsächlich ungeeignet ist, weil es sich kaum ordnungsgemäß mit Insulin abdecken lässt. Wenn man sowas öfters isst, muss man Regeln für sich selbst rausfinden. Insgesamt finde ich, es lohnt sich nicht, dafür Algorithmen zu suchen. Lieber seltener essen und dann oft messen oder mal alle Fünfe grad sein lassen. --- Ende Zitat --- Auf Pizza verzichten oderr weniger esse - vergiss es! Pizza :lecker: :mahl: Mit der Zeit kennt man seine Vorlieben und weiß wie man mit diesen umzugehen hat. Ich sehe das so der Diabetes lebt mit mir und nicht ich mit dem Diabetes :zwinker: Viele Grüße Markus |
| hws:
Vivian, ich mache es immer so wie Du. Wenn ich nicht weiß, ob ich alles esse, was ich mir vorgenommen habe, wird erst mal ein Grund gespritzt (gedrückt) und dann der Rest. Die nicht erwünschte Überlagerung kommt nur dann vor, wenn Du im Wirkzeitraum erneut gemessen hast. Adeus HWS |
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