Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Teupe
<< < (45/57) > >>
Trüffel:
So, Peter ist abgesprungen. Ist ihm zuviel Stress, weil er auch in der Arbeit bis über beide Ohren im Stress steckt.

Die Kasse würde einen stationären Aufenthalt zahlen, eine ambulante Schulung bei Teupe nicht. Das hat der MDK klipp und klar entschieden.

Und was ambulantes gäbe es ja auch woanders... :kotz:
Llarian:
Scheiße.

Sorry, aber etwas anderes paßt da einfach nicht.
Peter, wenn Du den Nerv hast und der stress es zuläßt, würde ich Widerspruch einlegen gegen diese Entscheidung.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, den Aufenthalt aus eigener Tasche zu bezahlen. Habe ich zwar nicht machen müssen, aber ich kenne jemanden, der es aus denselben Gründen getan hat. Wenn Du nähere Informationen magst, schreib mir einfach eine PN.

Grüße
Anja
Joa:

--- Zitat von: Llarian am April 21, 2009, 20:17 ---Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, den Aufenthalt aus eigener Tasche zu bezahlen. Habe ich zwar nicht machen müssen, aber ich kenne jemanden, der es aus denselben Gründen getan hat. Wenn Du nähere Informationen magst, schreib mir einfach eine PN.

--- Ende Zitat ---

Wie schon weiter oben gesagt/geschrieben (glaub ich jedenfalls), die Kosten für den Aufenthalt, also Unterkunft und Verpflegung, muss man wohl ggf. selber zu tragen bereit sein, wenn die KV sich drauf zurückzieht nur eine ambulante Schulung in Wohnnähe zu leisten. Eine solche werden sie einem schon unter die Nase zu halten wissen.

Ob die nun auch Mittel und Wege finden, die Kosten der  Schulung selber wegen Nichtanerkennung abzulehnen, weiß ich allerdings nicht.
Glaub ich jedoch eher nicht. Ob sie vor dem Sozialgericht durchkommen würden ist dann noch die weitere Frage.

Urteile zu der Frage Althausen wird es wohl bisher nicht geben. Sonst würde wohl auch Teupe darauf hinweisen, zumindest wenn die Erfolg hatten.

Gruß
Joa

SabineS:

--- Zitat ---Ob die nun auch Mittel und Wege finden, die Kosten der  Schulung selber wegen Nichtanerkennung abzulehnen, weiß ich allerdings nicht.
--- Ende Zitat ---

Bitte berichtigt mich, wenns jemand besser weiss, aber ich bin mir relativ sicher, dass Dr. Teupe und auch andere niedergelassene Diabetologen für Schulungen nichts abrechnen dürfen.  Zumindest nicht derzeit. Die Kosten für Althausen setzen sich doch nur aus Verpflegung/Unterbringung (um die 1.250 EUR) und die peinlichen Kröten für die ärztliche Leistung (die Dr. Teupe aber jederzeit über die Karte abrechnen kann, so wie jeder andere Diabetologe auch)  zusammen.
Joa:
Das Problem wird wohl sein, dass durch den blanken Wahnsinn des Abrechnungssystems im Gesundheitswesen kaum noch jemand nur im Ansatz den Durchblick haben wird.  :mauer:

Grundsätzlich sind ambulante Gruppenschulungen wohl schon noch Positionen der Vereinbarungen zwischen diversen Kassenärztlichen Vereinigungen und ihren örtlichen GKVen.

Auch wenn die Honorierung nicht ausufernd ist, lassen sich im Netz Beispiele von z.B. 25,- Euro je Doppelstunde und Teilnehmer finden. Aber auch Begrenzungen auf z.B. 16 Termine dabei.

Für Althausen gibt (gab?) es Vereinbarungen mit gesetzlichen Kassen der Region, die das als Gesamtpaket zu übernehmen bereit waren, analog gesetzt einer stationäre Maßnahme. Was da als gesamter Kostensatz rauskommt/-kam habe allerdings nicht im Blick.

Ob sich die jeweilige Kasse des einzelnen Interessenten nun diesen Vereinbarungen anschließt, oder es bleiben lässt und mauert, entscheidet irgendwer dort wohl dann im Einzelfall. Und eine beliebte Reaktion in absurden Verwaltungssystemen ist es halt zu mauern. Und man kommt nur mit sehr hohem Krafteinsatz und letztlich zweifelhafter Erfolgsaussicht dagegen an.

Letztendlich wird dieses System auf eine zunehmende Amerikanisierung hinauslaufen. Entweder frau/man entscheidet sich als Diabetiker (der es sich noch leisten kann) das Kostenrisiko selbst zu tragen, weil man es für sich selber als wichtig einstuft, oder man/frau lässt es bleiben und versucht halt weiterhin ohne Althausen und Teupeschulung den eigenen  Diabetes zu managen.

Da ist es aber auch recht spannend mal zu sichten, mit welcher Konsumentenhaltung hierzulande vielfach an den Umgang mit dem eigenen Gesundheitsrisiko Diabetes (und anderen Risiken) umgegangen wird.

Da herrscht schon manchmal so ein Motto nach der Art: Wenn mir die Kasse nicht dieses oder jenes finanziert, dann müssen die halt in 15 oder xx Jahren für Dialyse/Transplantation/Amputation/Blindenhund ... blechen.  :zunge2:

Aber das ist wohl auch ziemlich menschlich so.  :balla:
Ob es mögliche Konsequenzen dann auch sind? :-\

Gruß
Joa
Navigation
Themen-Index
Nächste Seite
Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln
Powered by SMFPacks Likes Pro Mod