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LordBritish:
Hallo Leute,

hier sind ja einige Leute die bei Teupe schon waren.
Nachdem die Krankenkasse den Navigator nicht übernehemen möchte, damit ich meine Therapie verbessern kann,
überlege ich trotz meiner Bedenken doch Teupe in Betracht zu ziehen.

Meine Fragen wären (erstmal):

- Was macht Teupe so besonders, schließlich kann der ja auch nur mit Wasser kochen - oder :kratz:
- Wie sieht das mit der Kostenübernahme aus, besonders wenn eine Diabetesklinik in der näheren Umgebung vorhanden ist.
Wie läuft das bei Teupe ab und welche Kosten kommen auf einen selber zu :kratz:
- Wie sieht das mit der Anreise aus :kratz:


Viele Grüße

Markus
Joa:
Hallo Markus,

--- Zitat von: LordBritish am Juli 15, 2008, 20:07 ---
[diverse Fragen]


--- Ende Zitat ---

hmm, manche Deiner Fragen waren, glaub ich doch, irgendwie schon Thema?

Hinsichtlich der Kosten denke ich, musst Du ggf. mit den Kosten des Aufenthaltes rechnen. Was dann so etwa 1300,- Euro wären.
Zzgl. der Kosten der Anreise mit Bahn oder Auto. Die Kosten der Schulung selber, wird die Kasse wahrscheinlich schon übernehmen.

Wunder bewirkt aber auch ein Teupe sicher nicht. Entscheiden musst Du Dich denn aber selber, ob Du es mal rausfinden möchtest.
Zuraten täte ich schon mögen.

Viele Grüße
Joa
Llarian:

--- Zitat von: LordBritish am Juli 15, 2008, 20:07 ---überlege ich trotz meiner Bedenken doch Teupe in Betracht zu ziehen.
--- Ende Zitat ---
Kann man etwas tun, diese Bedenken zu klären?


--- Zitat ---- Was macht Teupe so besonders, schließlich kann der ja auch nur mit Wasser kochen - oder :kratz:
--- Ende Zitat ---
Die Schulung ist sehr umfangreich... >100 Stunden.
Die Schulung vermittelt Fakten, die einzeln bekannt sind, in einem Gesamtzusammenhang, der für eine Diabetestherapie viele Dinge in ein neues Licht rückt. Dadurch werden viele Dinge plötzlich erklär- und nachvollziehbarer.
Sie strukturiert: Alle möglichen Situationen, die eintreten können und dann einen Einfluß auf den Diabetes nehmen, werden erfaßt udn man bekommt "Regelwerke" an die Hand, sie zu meistern. Diese Regelwerke sind so aufgebaut, daß es Einstiegskriterien gibt, anhand derer man erkennt, ob eine definierte Situation vorliegt, Durchführungsregeln, die sagen, was dann angeraten ist zu tun, und Abbruchkriterien, die sagen, woran man erkennt, daß die Durchführungsregeln abgebrochen werden, weil die Situation nicht mehr besteht.
Er hat Erfahrung mit > 3000 Pumpenpatienten und macht eigentlich den lieben langen Tag... das ganze Jahr nichts anderes und ist selbst nachts per Telefon in Notfällen erreichbar.
Er hat Humor und kann gut erzählen (Hypo-BEs wegen Zwerchfellbelastung ;))


--- Zitat ---- Wie sieht das mit der Kostenübernahme aus, besonders wenn eine Diabetesklinik in der näheren Umgebung vorhanden ist.
--- Ende Zitat ---
Versuchs.  Wie es letztendlich läuft, hängt von Deiner Kasse und dem Sachbearbeiter ab. Wenn Du etwas persönlichen Einsatz bringst und nicht alles auf unpersönliche bürokratische WEise regeln mußt, kann das bei Menschen am anderen Ende positiv ankommen.
Wenns erstmal abgelehnt wird (schließlich wollen sie saren), begründeten Widerspruch einlegen.


--- Zitat ---Wie läuft das bei Teupe ab
--- Ende Zitat ---
2,5 Wochen Aufenthalt, dreimal am Tag 2 Stunden Schulung (am WE 2 x 2 Stunden), gemeinschaftliches Kochen und Abwaschen, kein Zimemrservice. Besprechung der Protokolle in der Gruppe. Inzwischen gibt es im Dorf auch WLAN..


--- Zitat --- und welche Kosten kommen auf einen selber zu :kratz:
--- Ende Zitat ---
Wenn die Kasse zahlt, eine Selbstbeteiligung für Getränke, Kosten für Telefon, Fernseher (wenn benutzt), Bettwäsche (man kann auch eigene mitbringen).


--- Zitat ---Wie sieht das mit der Anreise aus :kratz:
--- Ende Zitat ---
Wenn die Kasse die Schulung übernimmt, stell einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten (vorher), Du bekommst dann einen Schrieb, der im Dorf unterschrieben wird und bekommst die Fahrtkosten erstattet.
Anfahrtbeschreibung für PKW ist auf der HP des Dorfs, ansonsten hat Bad Mergentheim einen Bahnhof.

Grüße
Anja
Andreas:
Darf ich mit ein paar Fragen kontern:
- Welche KK hat den Navigator abgelehnt?
- Wie hast Du argumentiert, um ihn zu bekommen?
Hintergrund: Ich weiß, dass die Barmer in einem Fall aufgrund der besonderen beruflichen Situation (Vorträge, viele Autofahrten) in Kombination mit einer sehr guten Diabeteseinstellung (auch ohne Navigator!) den Navigator genehmigt hat ...
Meine private Krankenkasse (Deutscher Ring) würde "aus Kulanz" die Kosten übernehmen, von der Beihilfe habe ich eine telefonische Zusage, muss aber noch einen Kostenvoranschlag und Rezept einreichen, damit das gebührend geprüft werden kann (bin also da nicht 100% sicher).

Viele Grüße,
Andreas
Llarian:

--- Zitat von: Andreas am Juli 16, 2008, 07:14 ---Meine private Krankenkasse (Deutscher Ring) würde "aus Kulanz" die Kosten übernehmen
--- Ende Zitat ---
Wie jetzt "aus Kulanz"? Haben  die Deinen DM verursacht oder sonst anderen ganz gewaltigen Mist gebaut, oder wie komt sowas?

Grüße
Anja
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