Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Morgengupf
Joa:
--- Zitat von: Jörg Möller am Februar 05, 2008, 12:50 ---
--- Zitat von: Joa am Februar 05, 2008, 04:01 ---Der letzte Diskussionsstand im Forum war ja, dass ich erst mal, eher durch Tatjana motiviert als dass ich von Teupe was Konkretes in Erinnerung hatte, Aldosteron anschuldigte, die zellkernrezeptorvermittelte Glukosetransportresistenz anzuzetteln,
--- Ende Zitat ---
Die bitte was? :kratz:
--- Ende Zitat ---
Teupe hab ich soweit in der Erinnerung, dass er die Insulinresistenz einer störung des zellularen Glukosetransportes in die Schuhe schob, die dann durch (irgend)einen Zellkernrezeptor bedingt ist, wenn es an Insulin fehlt, und die RAAS-Hormone zuschlagen.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Na ja, jedenfalls ist so ein "einfacher" Diabetologe mit dem Klärungsauftrag der Frage vielleich ein wenig overstressed?
--- Ende Zitat ---
Wenn du es so kompliziert machst schon.
--- Ende Zitat ---
In diesem Fall mache ich das nicht kompliziert, denk ich.
Schau mal in der Diabetologie rund. Wer hat das AP denn im Plan. Verdammt Wenige?
Und die anderen haben ein auch verdammt offensichtliches Phänomen verdammt lange übersehen.
Entsprechend hoch ist die Widerstandsschwelle des individuellen Verstandes, sich das einzugestehen.
Weil, gesteht er sich das ein, müsste er vielleicht anfangen, an sich selber zu zweifeln?
Deshalb braucht der festgelegte Verstand halt eine kleine, rationale Eselsbrücke. Die könnte sein, dass halt "die Wissenschaft" festgestellt hat, dass es so und so ist. Dann darf auch er (der festgelegte Verstand) folgen. Weil nicht er musste das herausfinden, sondern die Verantwortung liegt dann bei "der Wissenschaft", die nicht früher drauf kam. :zwinker:
Na ja,
@ Babsi: Danke für den Hinweis. Ich hab mal ne Mail an Howorka geschickt. Vielleicht (hoff, hoff) findet sie ja mal Zeit für eine knappe Antwort?
Gruß
Joa
Siggi©®:
Vielen Dank für die vielen Antworten, hat mir wirklich gut geholfen :prost:
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Joa am Februar 05, 2008, 22:01 ---Teupe hab ich soweit in der Erinnerung, dass er die Insulinresistenz einer störung des zellularen Glukosetransportes in die Schuhe schob, die dann durch (irgend)einen Zellkernrezeptor bedingt ist
--- Ende Zitat ---
Ach sooo. Du meinst den PPAR-Gamma Rezeptor.
--- Zitat ---Schau mal in der Diabetologie rund. Wer hat das AP denn im Plan. Verdammt Wenige?
Und die anderen haben ein auch verdammt offensichtliches Phänomen verdammt lange übersehen.
--- Ende Zitat ---
Ist das nicht immer so? Wieviele fangen jetzt erst so langsam an das HbA1c nicht mehr als alleinigen Marker für die Qualität der BZ-Stoffwechseleinstellung zu sehen...
--- Zitat ---Deshalb braucht der festgelegte Verstand halt eine kleine, rationale Eselsbrücke.
--- Ende Zitat ---
Ja, aber da würde ich nicht so sehr ins Detail gehen. "Hoher Spiegel an kontrainsulinären Hormonen" reicht doch.
Llarian:
--- Zitat von: Joa am Februar 05, 2008, 22:01 ---Schau mal in der Diabetologie rund. Wer hat das AP denn im Plan. Verdammt Wenige?
--- Ende Zitat ---
Weiß man nich ;-)
Diabetologie-Bücher beziehen sich meist nicht auf die konkrete Einstellung, da sind das Teupe-ABC oder Howorkas FIT-Buch ziemliche Ausnahmen... die normalen Diabetologie-Wälzer fangen an mit der Biochemie und Physiologie (und ihren Patho-Versionen), gehen über Entwicklung und Epidemiologie zu den verschiedenen Spätkomplikationen und streifen die Therapieformen ein wenig. So weit ins Detail gehen viele nicht. Das sind die Dinge, die angewendet werden, aber selten in die Bücher kommen.
Grüße
Anja
Joa:
Später Nachtrag:
--- Zitat von: Joa am Februar 04, 2008, 17:07 ---Auch wenn ich es selber nicht mitbekam, meine ich doch, dass Dr. Teupe die Bezeichung Gupf für das Aufstehinsulin ablehnt. Ob Frau Prof. Howorka den Gupf auch für die CSII deklariert und mit welcher Begründung ist mir nicht bekannt.
--- Ende Zitat ---
Hier noch ein Nachtrag. Frau Dr. Howorka sieht keinen wirklichen Bedarf für Aufstehinsulin, sondern führt den Bedarf für Gupfe unter CSII eher auf die Restwirkung von Wachstumshormonausschüttungen im Bereich der Einschlafphase am Vorabend zurück. Das hat eine teilweise für mich bestechende Logik, aber eben nur teilweise.
Insgesamt bleib ich mal vorerst Teupe-ianer.
Zumal ich bei Teupe hörte, dass in Wachstumsphasen von Kindern/Jugendlichen ein Betthupferlgupf zur Kompensation der Wachstumshormonausschüttungen von immens wirkenden Ausmaßen erforderlich sei.
Gruß
Joa
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