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Erstattungsfähigkeit von Insulinanaloga für Typ 1...
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Joa:

--- Zitat von: johann am Februar 24, 2008, 14:11 ---So ist beispielsweise "Insuman Infusat" in Fertigpatronen sogar geringfügig teurer
als  das kw Analogon "Apidra" desselben Herstellers (4,77/ml versus  4,61 €/ml).

--- Ende Zitat ---

Besser ist der Preisvergleich für die 3x10ml Durchstechflasche Insuman Infusat mit dem 5 x 10 ml Gebinde.
Bei der Fertigpatrone, direkte Verwendung in der Spirit, könnte sonst die Idee aufkommen, vom Insulinpreis die Kosten für 5 Insulinreservoire abzuziehen.
Da sieht es dann so aus:

Insuman Infusat                  1 ml = 3,99 €
Apidra/Humalog/NovoRapid    1 ml = 4,06 €

Was dann für das Infusat einen schlappen Preisvorteil von max. 3,72 € auf 50 ml ergibt.

Gruß
Joa
brain:
Man könnte ja jetzt behaupten das damit das Analoga teurer ist, wenn auch nur minimal.

Ich würde jetzt einfach mal abwarten was passiert. Die Kassen reden/verhandeln wohl schon mit den Pharmas und ich hoffe es gibt da eine passende Lösung bevor das alles rechtskräftig wird.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: Andreas H. am Februar 24, 2008, 19:03 ---Wenn ich mir zum Beispiel ansehe das 1 Stahlkatheter die Krankenkasse soviel kostet wie 40 (!) Einwegspritzen , denke ich da kann man auch noch etwas "runterschrauben"

--- Ende Zitat ---

Das siehst du falsch. Einwegspritzen sind deshalb billiger, weil sie in wesentlich größeren Sückzahlen hergetsellt und vertrieben werden können. Man muß dabei auch schon ein bißchen die Relationen im Auge behalten.
Andreas H.:
Hallo Jörg ,
 mir geht es um die Relation  1:40 , 10 Katheter kostet 100€ - 100 Spritzen kosten 25€ , das ist schon happig und mit Sicherheit stark übertrieben . Das eine Spritze kein Katheter ist und da in anderen Stückzahlen gefertigt wird  ist mir schon klar . Der Umsatz mit Pumpenzubehör nimmt seit Jahren enorm zu , da kann man doch schon mal billiger werden  - ökonomische Produktion wird in der Pharmaindustrie kein Fremdwort sein . Auch die Pumpenpreise gleichen sich und die mangelnde Konkurenz bei BZ - Teststäbchen nerft , da wird bei der Preisgestaltung voneinander abgeschrieben......


Viele Grüsse
Andreas
Richard:
Produktionskosten und Gewinnmarge ist die eine Sache, was ist mit den Kosten für das Zulassungsverfahren und die Entwicklung / Forschung

Will damit sagen das die Einwegspritze keine neue Technik ist und keine Entwicklungskosten mehr verursacht, Katheter sind "relativ" neu bzw. werden immer weiter/neu Entwickelt. Ähnlich schaut es bei den Teststreifen aus.

Klar sind die Preise in Deutschland zuhoch, besonders wenn man mal die Preise mit denen unserer Nachbaren im Westen verkleicht (zumindest bei Insulin).
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