Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Hallo Männer mit Pumpe

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Schnurble:
Hi,

mir wurde damals in der Pumpenschulung erzählt, das es sinnvoll wäre, nach dem Abkoppeln/Wiederankoppeln einen kleinen Bolus zu geben um irgendwelche Schwankungen im System auszugleichen, und so mache ich das halt, ich gebe immer nach dem Ankoppeln 0,1 I.E. ab. Das hat sich bisher noch nicht negativ ausgewirkt, ich habe aber auch nicht getestet, was passiert, wenn ich es weglasse... Und außer zum Duschen koppel ich eigentlich nie ab...

LG,
Anja

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Llarian am Dezember 04, 2007, 22:44 ---
Hmmm  :gruebeln: Macht es da eigentlich einen Unterschied, wo man abklemmt? Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar, aber wie (un-)flexibel ist der Katheter?

--- Ende Zitat ---


Jedenfalls unflexibel genug, daß das keinen signifikanten Einfluß mehr macht.

johann:
Hallo,

Jörg schreibt:


--- Zitat ---..braucht man einen Druckgradienten von der Pumpe zum Unterhautfettgewebe, um das Insulin da reinzubringen. Verändert man den, weil man die Pumpe einfach abkoppelt, dann kann der Druck aus dem Unterhautfettgewebe zusammen mit dem Kapillardruck des Katheters dazu führen, daß das Insulin wieder rausläuft.
--- Ende Zitat ---


Es ist mir klar, dass dieser notwendige Druckgradient durch das Abkoppeln des Transferschlauches vom Katheter zerstört wird und beim Ankoppeln wieder aufgebaut werden muss. Aber, bei meinem Infusionsset Flex Link von Accu Chek kann kaum Insulin herauslaufen, da ich auf der Körperseite unmittelbar nach dem Abkoppeln den Katheter verschließe. Auf der Pumpenseite habe ich es eigentlich auch noch nicht beobachtet und will mir auch nicht einleuchten, da ich vor dem Abkoppeln in den Stop-Modus schalte.

Blutzuckeranstiege  habe ich noch nie festgestellt, die nun eindeutig auf  Insulinverlust durch das Abkoppeln zurückzuführen wären. Ausgefallene Basalraten bole ich nach. Da ich auch einen relativ niedrigen Basalbedarf und hohe Insulinempfindlichkeit besitze, wäre eine pauschale Zugabe für den Abkopplungsvorgang bei mir sicherlich nicht sehr sinnvoll.

Andreas:
Volle Zustimmung!
Genau so ist's auch bei meinem Rapid Link: Eine Membran verhindert einen Druckabfall auf der Körperseite und ein Druckverlust auf der Pumpenseite ist physikalisch unmöglich, so lange sich in der Pumpe nichts bewegt (sprich: der Kolben des Reservoirs zurückfährt).
Auch beobachte ich keinerlei Anstiege bei kurzzeitigem Abkoppeln (< 5 Minuten). Nach dem Duschen gebe ich wie Johann genau das an Insulin ab, was während des Duschens an Basalrate abgegeben worden wäre und nicht einen Milliliter extra! Auch hier: Keinerlei Schwankungen!

Gruß, Andreas

Joerg Moeller:

--- Zitat von: johann am Dezember 05, 2007, 17:59 ---
Es ist mir klar, dass dieser notwendige Druckgradient durch das Abkoppeln des Transferschlauches vom Katheter zerstört wird und beim Ankoppeln wieder aufgebaut werden muss. Aber, bei meinem Infusionsset Flex Link von Accu Chek kann kaum Insulin herauslaufen, da ich auf der Körperseite unmittelbar nach dem Abkoppeln den Katheter verschließe.
--- Ende Zitat ---


Stimmt, da tritt das dann nicht auf. (Haben aber halt nicht alle Kathtersets. Im KH habe ich das auch immer so gemacht, wenn ich eine Infusion oder einen Perfusor gewechselt habe)

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