Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Vererbung Typ 1
Joerg Moeller:
--- Zitat von: vehikelneuling am Januar 24, 2007, 23:57 ---
Leider kenne ich persönlich einen Vater mit Kindern, vier an der Zahl, alle seine Kinder haben Diabetes.
Irgendwann mit 50 Jahren ist auch der Vater noch Diabetiker geworden, - nach den Kindern.
Die Mutter ist Gesund.
Das heisst 100%ige Vererbung.
--- Ende Zitat ---
Dafür gibt es dann einen andere Vater, dessen Kinder nie einen Diabetes entwickeln. Also 0% Vererbung. Macht zusammen 50% Wahrscheinlichkeit bei einer Anzahl n=2
Und jetzt erweiter das mal auf n=x, dann wird schon klar, wie diese Zahlen entstehen.
maulwurfinchen:
--- Zitat von: heihild am Januar 26, 2007, 07:26 ---
Ich bin zwar kein Naturwissenschaftler aber trotzdem fest davon überzeugt, dass Vererbung hier nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die eigene Lebensweise, die Lebensweise der Eltern, Umwelteinflüsse und ähnliche Dinge sind in Bezug auf Diabetes (Typ I und II) meines Erachtens die wesentlichen Aspekte.
--- Ende Zitat ---
ist ja interessant... und wie kommt es, dass hier so viele typ 1 haben? kommt jetzt auch das "als kind zu viele suessigkeiten gegessen"?? an der lebensweise liegt es bestimmt nicht zum entscheidenden teil. bei uns zuhause gab es hauptsaechlich vollwertige ernaehrung, viel gemuese usw. in meinem kindergarten waren besagte zwillinge, die ab geburt typ 1 hatten, eine "typische" oeko-familie... dann haetten ja hauptsaechlich menschen mit schlechter ernaehrung etc. typ 1, komischerweise kenne ich aber nur typ 1 diabetiker mit gesunder bzw. normaler ernaehrung, keiner uebergewichtig usw..
ich denke, es ist die kombination aus den genen (ich dachte immer, es sei bestaetigt, dass typ 1 ein gendefekt sei?? gene sind erblich und natuerlich zu einem gewissen teil umwelteinfluessen ausgesetzt, das spraeche aber dann dafuer, dass zwillinge etc immer beide die krankheit kriegen muessten, weil bei eineiigen die gene identisch sind...und die umwelteinfluesse ebenso) und einfach "pech"... autoimmunerkrankung halt, die ausbrechen kann, nicht muss.
und mit den prozenten... wie hier so schoen geschrieben wurde von joerg, statistiken geben durchschnittswerte an. da reichen ein paar familien, in denen kein kind diabetes hat und schon ist die kurve weiter unten. und was machen die prozentpunkte aus? meine stiefmutter hatte unter 1% ueberlebenschance beim lungenkrebs, sie hat "trotzdem" gekaempft und lebt immer noch und ist zumindest in der lunge krebsfrei gewesen (letzter stand).
mich persoenlich interessiert die vererbungswahrscheinlichkeit wenig. wenn und falls wir kinder haben koennen, werden wir jede vorsorge treffen, blutzucker und glucosetoleranz etc testen lassen und auf das beste hoffen. denn selbst, wenn 99% der diabetikerkinder selbst diabetes entwickelten, wieso sollte das kind nicht zum dem 1% gehoeren?
Angela:
--- Zitat von: babsi am Januar 30, 2007, 12:31 ---
Hallo aus Wien!
Ich hab ja jetzt eine 7-tägige Schulung hinter mir. Jetzt spritze ich am Abend 5 Levemir und zum Essen und zur Korrektur Novorapid. Und schon hab ich super Nüchternwerte! "Glücklichsei".
--- Ende Zitat ---
Und wie wars? Erzähl in deiner Geschichte darüber.....
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