| Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich |
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| DerSüdSüdDäne:
--- Zitat von: Jörg Möller am März 11, 2006, 11:21 --- --- Zitat von: DerSüdSüdDäne am März 11, 2006, 11:01 ---Zudem habe ich manchmal den Eindruck, dass das Vorhandensein einer "Diabetes-Station" in den KHs eher kontraproduktiv ist, nach dem Motto: soll er /sie sich doch dahin verlegen lassen, die haben davon Ahnung ; und selber bleiben sie Fachidioten, ohne ueber den Tellerrand schauen zu wollen. --- Ende Zitat --- Yep. Ausnahmen sind dann nur die, die die Möglichkeit eines Konsils nutzen. Und das wird auch meist nur auf einen ärztlichen Konsiliarus beschränkt. Pflegerische Konsile sind noch seltener als Diamanten :knatschig: --- Ende Zitat --- :kratz: Konsil???? :balla: Wieso das? Geht doch nur auf unser Budget! :mauer: |
| Joerg Moeller:
Genau. Gefolgt von einem "wir kriegen das schon hin"... :knatschig: Manchmal möchte man |
| moewe:
Im Krankenhaus hab ich auch schon Dinger erlebt, die darf man keinem erzählen. Und da ist kein großer Unterschied zwischen West und Ost! Irgendwie ist der Diabetes meist reduziert auf den DM2, und dem wird schonmal generell nicht soviel Beachtung geschenkt. (ist doch nicht so schlimm, wenn die Werte zwischen 200 und 300 sind :mauer: ) Oft lege ich mich gleich am ersten Tag mit Stationsarzt bzw. -Schwester an, weil ich MEINE Diabetesbehandlung durchsetzen muß. Gottseidank findet sich bei den Weißkitteln meistens einer, der Verständnis hat und mich zumindest machen läßt. (Früher haben sie einem ja Spritzen und Insulin gleich bei der Aufnahme abgenommen) Wenn ich dran denke, daß ich innerhalb der nächsten Jahre eine ziemlich große OP vor mir habe... Ich traue mich nicht, das anzugehen, denn ich weiß nicht, in welches Krankenhaus ich gehen soll. Als Kassenpatientin mit DM1 bin ich da ziemlich verloren. Ich habe vor ein paar Jahren bei einer relativ harmlosen Steißbeinfistel-Op den Horror erlebt! Das macht dann richtig Mut fürs nächste Mal :knatschig: |
| Oliver2:
--- Zitat von: moewe am März 12, 2006, 12:44 ---Oft lege ich mich gleich am ersten Tag mit Stationsarzt bzw. -Schwester an, weil ich MEINE Diabetesbehandlung durchsetzen muß. Gottseidank findet sich bei den Weißkitteln meistens einer, der Verständnis hat und mich zumindest machen läßt. (Früher haben sie einem ja Spritzen und Insulin gleich bei der Aufnahme abgenommen) --- Ende Zitat --- Versetzt man sich in die "Weißkittel" hinein, ist das auch gar nicht so unverständlich, da diese die Verantwortung für die Behandlung tragen. |
| moewe:
--- Zitat von: Oliver2 am März 12, 2006, 13:06 --- --- Zitat von: moewe am März 12, 2006, 12:44 ---Oft lege ich mich gleich am ersten Tag mit Stationsarzt bzw. -Schwester an, weil ich MEINE Diabetesbehandlung durchsetzen muß. Gottseidank findet sich bei den Weißkitteln meistens einer, der Verständnis hat und mich zumindest machen läßt. (Früher haben sie einem ja Spritzen und Insulin gleich bei der Aufnahme abgenommen) --- Ende Zitat --- Versetzt man sich in die "Weißkittel" hinein, ist das auch gar nicht so unverständlich, da diese die Verantwortung für die Behandlung tragen. --- Ende Zitat --- Na gut, es war 1992. Aber: Wenn sie mir bei einem von mir gemessenen Blutzucker von 300 kein Insulin geben wollen, weil ja die Mittagessenszeit noch nicht ran ist, dann haben sie ihre Verantwortung aber nicht recht ernst genommen, oder? Ich lag mit einem aktiven Schub meiner Hepatitis im Krankenhaus. Beim ersten Schub haben sie mich 6 Monate! dort liegen lassen, weil sie meinen Zucker nicht im Griff hatten. Damals war ich erst 15 und hatte erst 1 Jahr DM1. Das wollte ich beim letzten mal einfach vermeiden. Der Oberarzt hatte vollstes Verständnis für mich. Hinterher hat sich die Stationsschwester bei mir entschuldigt. Ich war ja nicht unverschämt, ich wollte ja nur mein Insulin und meine Spritzen zurück! Immerhin habe ich mit meinem eigenen Mangagement (bei jeder Visite natürlich das Tagebuch vorgelegt) meinen Aufenthalt im KH auf 4 Wochen begrenzen können. Wie jeder weiß, kann auch die Leber nicht heilen, wenn der Stoffwechsel entgleist.... |
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