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| Krankenhaushorror Rostock |
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| Matthias Widner:
Hallo, Letzte Woche Donnerstag wurde ich mit einem Abzess ins UKH Rostock eingeliefert. Nach 4 stündiger Wartezeit in der NOTaufnahme bekam ich dann in CUK ein Bett. Ich sollte am gleichen Tag noch operiert werden. Da man hierfür nüchtern sein muss und ich seit dato 24h nichts mehr gegessen habe, fragte ich an, ob ich einen Glukosetropf bekommen kann, damit meine Pumpe ein wenig zu tun hat. Der behandelnde Arzt stimmte zu und orderte einen Glukosetropf bei den Schwestern. Als ich diese dann fragte, wieviel Glukose dort drin sei, immerhin ist dies ja wichtig, kam die Antwort: "Als chirugische Schwester muss ich das nicht wissen, machen Sie was sie wollen, tschüß". Daraufhin bin ich unter Schmerzen selbst aufgestanden und hab selbst nachgeschaut. Weshalb ich allerdings diesen Bericht schreibe ist die eigentliche OP (Vollnarkose). (muss leider gleich wieder los...to be continued) 18.30 OP Beginn BZ: 6,3 mmol/l 19.15 OP Ende (KEIN BZ) 20.30 Narkose lässt nach, BZ: 1,1 mmol/l !!!!!!!! (Bin durch die UZ aufgewacht und habe nur noch UZ geschriehen) Ergo von 18.30 bis 20.30 wurde kein BZ gemacht. Die Pumpe blieb die ganze Zeit angeschlossen. Es ist bekannt, dass der BZ bei OPs absinkt (besonders wenn eine Entzündung entfernt wurde). Muss jetzt leider los. Habt Ihr solche Fahrlässigkeit schon mal erlebt? (überlebt?) |
| Angela:
--- Zitat von: Matthias Widner am Februar 28, 2006, 12:43 --- ob ich einen Glukosetropf bekommen kann, --- Ende Zitat --- :gruebeln: was ist das? |
| LordBritish:
:staun: und das in einem KH :nein: Zum Glück durfte ich noch keine großen Erfahrungen mit einer OP machen, aber gut zu wissen das der BZ sinkt. Ich dachte immer der steigt wg. dem Stress. |
| Alf:
Ich hatte auch schon mal meinen Spaß nach einer OP: Ich hatte vor gut einem Jahrzent mal eine "Unterkiefervorverlagerung". Dabei wird der Unterkiefer kurz hinterm Gelenk durchgesegt und mit Metallplatten etwas weiter vorne wieder montiert. (Ist in etwa so, wie sich's anhört :(). Natürlich aufgrund des Status DM ausführliche Vorbesprechungen mit Messen usw. - wollte ich alles selbst machen und mich auf einem etwas höheren Niveau halten, Nahrungsaufnahme rein flüssig mit Säften. Was mir keiner vorher sagte, war dass ich nach der OP aus der Narkose aufwachen würde und (neben einem auf Fußballgröße aufgedunsenen Kopf) einen komplett verdrahteten Mund hatte: Unter- und Oberkiefer waren an den damals vorhandenen Bracketts (meiner Zahnklammer) mit Draht komplett umwickelt und fixiert, damit der Unterkiefer kein Spiel hatte. :staun2: Zur ersten Nahrungsaufnahme stellte man mir dann Obstsäfte hin mit dem Effekt, dass nach 2 Zügen am Strohhalm alle verbliebenen Zwischenräume mit Fruchtfleisch hermetisch abgedichtet waren. Super. :mauer: "Glücklicherweise" hatte ich so viele Schmerzen, dass ich gar kein Bock hatte auch nur irgendetwas an Nahrung aufzunehmen und so hab' ich mich halt anfangs verdünnten Saft "einzuatmen" und den BZ auf einem ungesund hohen Niveau zu halten, um dem Risiko einer Unterzuckerung aus dem Weg zu gehen. Jetzt wo ich nach dem zeitlichen Abstand drüber nachdenke, dachten die vielleicht auch vorher einfach nur, ich trinke mit der Nase? :knatschig: Ciaoi und gute Besserung! Alf. |
| Schnurble:
Ui, das ist ja heftig :kreisch: Was wäre eigentlich gewesen, wenn die Deinen BZ gemessen hätten? Hätten die gewusst, dass der Tropf etwas aufgedreht werden muss? Und wieviel? Evtl. haben die nicht gemessen, weil sie eh nicht wusstem wie sie zu reagieren hätten... Ich habe bisher zum Glück nur einmal Krankenhauserfahrung sammeln dürfen, das war als mein DM1 entdeckt wurde. Da haben die mir allen Ernstes erzählt, ich dürfte für den Rest meines Lebens nix mehr essen, wo Zucker drin ist (ausser um Hypos zu bekämpfen). Aber zum Glück bekam ich anschliessend eine Kur mit ordentlicher Schulung und Einstellung, da wurde ich dann eines Besseren belehrt. Lt. meinem Diabetologen gibt es in unserem Krankenhaus eine auf Diabetes spezialisierte Ärztin, die richtig gut sein soll, insofern mache ich mir da auch keine grossen Sorgen, falls ich da mal hin müsste. LG, Anja |
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