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Krankenhaushorror Rostock
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LordBritish:

--- Zitat von: Schnurble am Februar 28, 2006, 15:04 ---Da haben die mir allen Ernstes erzählt, ich dürfte für den Rest meines Lebens nix mehr essen, wo Zucker drin ist (ausser um Hypos zu bekämpfen). Aber zum Glück bekam ich anschliessend eine Kur mit ordentlicher Schulung und Einstellung, da wurde ich dann eines Besseren belehrt.

--- Ende Zitat ---

Das war auch mal vor Jahren so, wo es noch kein Humalog & Co gab...
Gela:
Normalerweise ist während einer OP eine Überwachung der Körperfunktionen seitens eines Anästhesisten vorgegeben.

Leider läuft der Link zu www.dsmd-faq.info nicht mehr, indem es um Diabetes und Vollnarkose ging.

 :bruellen: Jörg: Mayday, mayday, we want you, we need you!

Moment bitte, Chef kennt sich aus!

Was ist eigentlich aus dsmd geworden?
Matthias Widner:

--- Zitat von: LordBritish am Februar 28, 2006, 13:37 --- :staun: und das in einem KH  :nein:

Zum Glück durfte ich noch keine großen Erfahrungen mit einer OP machen,
aber gut zu wissen das der BZ sinkt. Ich dachte immer der steigt wg. dem Stress.


--- Ende Zitat ---

Naja, es liegt an der OP: Bei mir war nun eine Entzündung weggeschnitten worden. Dadurch ist der Insulinbedarf gesunken und da ich seit zig Stunden eh nüchtern war, wirkt sich das halt sehr heftig aus.
Matthias Widner:

--- Zitat von: Gela am Februar 28, 2006, 16:16 ---Normalerweise ist während einer OP eine Überwachung der Körperfunktionen seitens eines Anästhesisten vorgegeben.

Leider läuft der Link zu www.dsmd-faq.info nicht mehr, indem es um Diabetes und Vollnarkose ging.


--- Ende Zitat ---

Ich hatte mir dem Chef der Endo gesprochen und seines Wissens macht das jeder Anästhesiist wie er will. In der UK Rostock wird angeblich ein BZ vor der OP gemacht und einer dann im Aufwachraum. Wann im Aufwachraum ist Klinikintern nicht vorgeschrieben. Aber selbst diese 2 BZs sind doch ein Witz, wenn da ein Typ-1-Diabetiker mit 6 IE Basal Rate und einer Nüchternzeit von mehr als 24h liegt!
Corinna:
wow, das ist ja mal sehr krass! unglaublich! sowas sollte es eigentlich gar nicht geben, da kriegt man ja gleich angst sich operieren zu lassen... hmm..

ich war bis jetzt nur einmal im krankenhaus, ohne dass es was mit dem DM zu tun hatte, da hatte ich irgendwelche magendarm probleme. man konnte da dann so tolle essenskärtchen ausfüllen, und dann bekommt man das essen, das man ankreuzt. jedenfalls hat man mir dann eine diabetikerkarte gegeben, was mich dann schon wieder genervt hat, da wirklich fast alle leute davon ausgehen, es gäbe nur den typ2 diabetes. dann ich so zur schwester "ich hätt gern ne normale karte, ich kann nämlich alles essen" - "wie? echt??? das wußte ich ja gar nicht..."... und das als krankenschwester... naja, aber das ist natürlich gar nichts im vergleich zu dem was du erlebt hast. aber beides zeigt, wie wenig ahnung die leute in nem normalen KH von daibetes haben. leider.


--- Zitat von: Schnurble am Februar 28, 2006, 15:04 ---Ich habe bisher zum Glück nur einmal Krankenhauserfahrung sammeln dürfen, das war als mein DM1 entdeckt wurde. Da haben die mir allen Ernstes erzählt, ich dürfte für den Rest meines Lebens nix mehr essen, wo Zucker drin ist (ausser um Hypos zu bekämpfen). Aber zum Glück bekam ich anschliessend eine Kur mit ordentlicher Schulung und Einstellung, da wurde ich dann eines Besseren belehrt.

--- Ende Zitat ---

ja... so erging es mir auch. mir wurde mit meinen damals 10jahren erzählt, ich dürfe nie wieder süßigkeiten essen... denn man hat mich leider in ein KH gesteckt, dass auf typ 2 spezialisiert war. trotzdem sollte man annehmen dürfen, dass die wissen, dass man als typ 1 (fast) alles essen darf... :/
naja, ein jahr später habe ich glücklicherweise dne arzt gewechselt und hab wieder süßigkeiten in mich reingeschaufelt, nachdem ich erfolglos versucht hatte mich an "leckere" diät-schokolade zu gewöhnen...
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