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Fragen zu Typ II
Angela:
Ja klar. Aber ich muß auch sagen, ich bin eine große Unterstützung für ihn. Viele bewundern ihn weil er schon so lange durchhält. Und er sagte mal zu mir, es gäbe nur einen Grund wo er wieder in sein alten Leben zurück fallen würde, und das wäre wenn ich ihn verlassen würde. Na und das hab ich nicht vor.
Er hat mir versprochen er meldet sich wieder mal hier, naja mal sehen. ;D
Maranga:
Ich habe mir schon gedacht, das es hier wenige Leute gibt, die keine Medikamente nehmen müssen.
Das mit der Resistenz schnall ich im Moment einfach noch nicht.:gruebeln: Ich habe bisher immer gedacht bei einem Typ II funktionieren diese Zellen noch eingeschränkt, jedenfalls nicht mehr zuverlässig, und beim Typ I einfach gar nicht mehr.
Ich werde mir die Einsteiger-Seiten noch mal in Ruhe durchlesen.
Martina
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Maranga am September 07, 2005, 00:38 ---Ich habe mir schon gedacht, das es hier wenige Leute gibt, die keine Medikamente nehmen müssen.
--- Ende Zitat ---
Liegt vielleicht auch daran, daß bei vielen das Informationsinteresse nicht so hoch ist-
--- Zitat ---Das mit der Resistenz schnall ich im Moment einfach noch nicht.:gruebeln: Ich habe bisher immer gedacht bei einem Typ II funktionieren diese Zellen noch eingeschränkt, jedenfalls nicht mehr zuverlässig, und beim Typ I einfach gar nicht mehr.
--- Ende Zitat ---
Ja, ist richtig, das ist der eine Faktor beim Typ 2. Der andere ist die sogenannte Primärresistenz.
D.H. die Körperzellen haben nicht so viele Insulinrezeptoren (an denen Insulin andocken muß, damit es wirken kann) wie bei einem Gesunden.
Dadurch geht viel Insulin verloren, denn wenn es zu lange im Blut ist wird es von Enzymen deaktiviert. Insulin hat im Blut eine Halbwertzeit von ca. 8 Minuten.
Also muß der Körper mehr Insulin als normal produzieren, wodurch die Betazelen irgendwann erschöpft sind.
Dieses Mehr an Insulin bringt aber eine sogenannte Sekundärresistenz hervor (man spricht auch von Rezeptor-Down-Regulation). Wenn Insulin an einen Rezeptor angedockt hat, dann verschwindet der Rezeptor mit dem Insulin in der Zelle und bleibt eine Weile darin. Ist also ständig viel Insulin im Blut, dann sind auch ständig viele Rezeptoren besetzt.
Durch gesunde Ernährung und Sport braucht man weniger Insulin, daher hat das einen günstigen Einfluß. Im Laufe der Zeit können sich dann die restlichen Betazellen wieder erholen und man kann sogar ohne Medikamente auskommen.
maria:
--- Zitat ---D.H. die Körperzellen haben nicht so viele Insulinrezeptoren (an denen Insulin andocken muß, damit es wirken kann) wie bei einem Gesunden
--- Ende Zitat ---
Woher kommen diese Insulinrezeptoren und warum spielt da eine gesunde Ernährung und Sport so eine große Rolle? (Mir ist schon klar, dass eine gesunde Ernährung und Sport immer gut ist, aber nach dem Krieg gab es das alles auch nicht und dennoch gab es sehr wenige DM2)
Viele Grüße
Maria
Joerg Moeller:
--- Zitat von: maria am September 07, 2005, 12:58 ---Woher kommen diese Insulinrezeptoren
--- Ende Zitat ---
Die sind grundsätzlich da, denn ohne kann die Muskelzelle kein Insulin und damit auch keine Glucose aufnehmen.
--- Zitat --- und warum spielt da eine gesunde Ernährung und Sport so eine große Rolle?
--- Ende Zitat ---
Weil beides einen Einfluß auf die Insulinwirkung hat. Fett verschlechtert die Insulinwirkung, Sport verbessert sie.
--- Zitat ---(Mir ist schon klar, dass eine gesunde Ernährung und Sport immer gut ist, aber nach dem Krieg gab es das alles auch nicht und dennoch gab es sehr wenige DM2)
--- Ende Zitat ---
Da gab es aber auch noch nicht so viel Überernährung und Bewegungsmangel.
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