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Fragen zu Typ II

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Martin3712:
Hallo Freunde!  :prost:

So einfach ist die Situation derzeit nicht im ÖSI-Land,  :nein: da es zwar schon geringfügig weniger Versicherungsträger gibt  :lachen: (2 Stück), ab 1. Jänner 2006 wieder einer weniger, aber die restlichen 20 Stück machen den Patienten derzeit das Leben dafür noch schwerer, in dem es nicht möglich ist einheitliche Richtlinien zu finden.  :nein:

Das "einzig" gute derzeit ist die "Erst-Diagnose", die eigentlich nicht mehr korrigiert wird. Daher habe ich keinerlei PROB mit Streifen, weil meine Erst-Diagnose Diabetes mit "Insulin-Spritzen" gelautet hat.  :zunge2:

In der Zwischenzeit bin ich ein "BISSCHEN"-Diabetiker,  :banane: das heißt NO Insulin,  :banane: NO Pulver  :zwitscher: aber Sport und mit dem Essen SEHR, SEHR  :super: aufpassen.

Aber diese Situation wird von "einigen" Krankenkassen als "GESUND" und "GEHEILT" definiert  :balla: und daher gibt es keinerlei "Diabetiker-Sachen" mehr auf ihre Kosten.  :mauer:

Leider haben die "hohen" Herren auch in ÖSI-Land noch nicht, die "Epidemie" der Zuckerkranken und deren Kosten durchgerechnet und sind somit auch nocht nicht auf die "Welle" der Prävention gekommen.  :kratz:

Einheitliche Richtlinien zur Prävention und dann spreziell zur Behandlung der Krankheit sollten nach einem Testversuch einer Art "DMP"-Methode
im Bundesland Steiermark kommen. Aber bis zur Wahl am 2.10.2005 hat dieses Bundesland mit "anderen Problemen" zu kämpfen und die gesamte Österreichische Sozialversicherung verschwindet eher hinter den Problemen mit der "Chefarztregelung neu" und der "Verbreitung[Ja soll auch klingen wie eine Seuche]" der E-card anstelle des Kranken- oder Patientenscheines.  :heilig: = die GKK

Wenn man in Ö wissen will wieviele Streifen man bekommen kann, so hilft nur die Verschreibung durch den Hausarzt mit einer "relativ hohen" Menge unter Angabe der Anzahl von "TÄGLICHEN" Messungen  :banane:

Ich kann nur empfehlen "MUTIG Fordern", zurüchschrauben der Forderung immer noch möglich
aber es bleibt "WER WAGt GEWINNT" und wenn es auch nur Streiferl sind

Alles Liebe und "gesund bleiben"

Martin

Huskyfrau:
 :) :) :) Hallo Martin, Hallo Jörg,


als bei meinem Mann im Sommer 2000 der DM festgestellt wurde, hat man ihn auf Tabletten und Diät eingestellt. Schon damals wurde vom Krankenhaus die Anschaffung eines BZ-Messgerätes empfohlen, was wir dann auch getan haben. Wir entschieden uns damals für das Accu Check sensor ( damaliger Angebotspreis im Set mit Teststreifen und Stechhilfe so um die 30,00 oder 35,00 DM), welches auch heute noch das Lieblingsgerät meines Mannes ist. Die Testsreifen haben wir vom Hausarzt immer in ausreichender Menge verschrieben bekommen. Die damalige Begründung war, dass die Testreifen für das BZ Gerät genauso teuer seien wie "optische" Blutzuckerteststreifen. Krankenhaus und Hausarzt fanden es gut, dass wir damals das Bz-Gerät auf eigene Kosten angeschafft haben.

Ein Kollege von mir, Typ 1, hatte mal mit seiner KK sehr arge Probleme. Er bekam ca. 400 Testsreifen im Quartal. Als er nun ein anderes BZ Gerät als Ersatzgerät von seiner Ärztin bekam, wollte ihm die Kasse für das neue Gerät die Streifen nicht bezahlen, obwohl das wohl preislich keine große Rolle gespielt hat. Er mußte mit Kassenwechsel drohen, damit sie ihm nunmehr auch für das andere Gerät die Teststreifen bewilligten. Aber ich glaube heute ist das nicht mehr so. Er hat auch dann, wie das bei uns möglich war, sehr schnell seine Krankenkasse gewechselt.

Also ich glaube,es kommt sehr auf den Arzt an, ob er dir entsprechende Mengen an Teststreifen verschreibt. Bisher hatten wir hier immer Glück, sowohl beim Hausarzt als auch beim Diabetologen.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Martin3712 am Oktober 01, 2005, 16:38 ---In der Zwischenzeit bin ich ein "BISSCHEN"-Diabetiker,  :banane: das heißt NO Insulin,  :banane: NO Pulver  :zwitscher: aber Sport und mit dem Essen SEHR, SEHR  :super: aufpassen.

Aber diese Situation wird von "einigen" Krankenkassen als "GESUND" und "GEHEILT" definiert  :balla: und daher gibt es keinerlei "Diabetiker-Sachen" mehr auf ihre Kosten.  :mauer:

Leider haben die "hohen" Herren auch in ÖSI-Land noch nicht, die "Epidemie" der Zuckerkranken und deren Kosten durchgerechnet und sind somit auch nocht nicht auf die "Welle" der Prävention gekommen.  :kratz:

--- Ende Zitat ---

Dann sollen sich diese hohen Herren mal etwas eingehender mit der jüngst erschienenen ROSSO-Studie auseinandersetzen. (http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/news/?TextID=3057)

Dort wird das belegt, was von vielen Diabetologen schon immer gesagt wurde: daß die BZ-Selbstmessung auch Sinn macht, wenn jemand nicht mit Insulin behandelt wird. (Weil er die Auswirkungen seiner Ernährung unmitelbar feststellen kann)

Huskyfrau:
Hallo Jörg,

diese Erkenntnisse müssen die Diabetologen im Krankenhaus meines Mannes bereits in 2000 gehabt haben. Dadurch dass von Anfang an die BZ Werte gemessen werden konnten, war es möglich die Diät entsprechend anzupassen und mein Mann ist noch sehr lange nur mit Diät und Amaryl (Sulfynilharnstoff) sowie Glucobay (Arcabose) zu den Mahlzeiten ausgekommen. Erst im Frühjahr 2004 war dann die BSD so erschöpft, dass zusätzlich Lantus hinzukam.

Joerg Moeller:
Ja, das war schon lange vielen klar, die sich wirklich in der Materie auskennen. Aber mit der ROSSO-Studie konnte man jetzt erstmals diese These knallhart mit Fakten belegen.

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