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HUMANINSULIN: PRODUKTION WIRD EINGESTELLT
Gyuri:
--- Zitat von: Joerg Moeller am Juli 15, 2025, 12:52 ---[…]
Ohne die Möglichkeit, die Daten daraus auch auswerten zu können, bringt das ja nicht allzuviel. Und ich kennen im Moment keinen, der ohne Cloud auskommt. :-\
Viele Grüße
Jörg
--- Ende Zitat ---
Ich könnte es mir auch kaum "praktikabel" vorstellen. :gruebeln:
CGM kann nur mit einer gewaltigen Datenflut vernünftig arbeiten.
Und so ein Zahlenfriedhof will erst mal irgendwo gespeichert werden.
Bastelt man sich selbst was, muss man (fast) zwangsläufig einen Weg finden, alle "wichtigen Daten" irgendwie in sein Verzeichnis zu übertragen.
Vor ca. 15 Jahren begnügte ich mich (mangels Vorhandensein eines zuverlässigen "CGM für alle") mit
* 8 gut verteilten Einzelmessungen über einen "Messtag"
* nur 2 bis 3 Messtage pro WocheSo bekam ich doch eine gewisse Statistik, wenngleich ohne große Zuverlässigkeit.
Die wenigen Messungen konnte ich wie bei einer Stichprobenprüfung bequem mit einer Tabellenkalkulation darstellen.
Hier ein kleiner Einblick (stark gekürzt!) in mein Management von 2012.
Hier sind auch Grafiken zu sehen, wie sie im Prinzip auch in View oder Clarity Gang und Gebe sind … nur halt viel aussagekräftiger.
Ich versuchte mich auch blutige Messungen über den Labor-Langzeitwert NACHTRÄGLICH zu kalibrieren, es gelang nur mittelmäßig. :daumenrunter:
Hätte es damals ein CGM wie von Dexcom gegeben, ich hätte mir viel Programmierarbeit gespart.
Da sich die tägliche Datenflut eines Messtages in Grenzen hielt und ich mich von festen Messzeiten lossagte und besser zu feste Ereignisse festhielt war vieles noch einfacher als heute mit CGM.
Allerdings kann ich gerade mit Clarity viel mehr statistische Daten analysieren als damals nur mit Werten vor dem Spritzen und nach dem Essen. :super:
Ich meine:
Entweder arbeitet man konsequent mit einem CGM so, wie es vorgesehen ist,
oder man begnügt sich mit wenigen gelegendlichen Messungen und muss es in Kauf nehmen, keine verwertbare Statistik zu erhalten.
Kladie:
orginal Joerg Moeller
--- Zitat ---Ja, das geht da leider nicht anders. An uns liegt es aber nicht, sondern an Abbott die da mauern.
Wir hatten ja schon für Libre 1 eine Möglichkeit geschaffen, den direkt am heimischen PC auslesen zu können. Bis Abbott uns dann den Vertrag gekündigt hat.
--- Ende Zitat ---
Damals gab es die Möglichkeit die BZ Meßwerte offline zu speichern. Das habe ich gemacht und daraus hier Beispiele zur Verfügung gestellt. Was Abbott möchte, ist von den Daten zu profitieren ohne dafür bezahlen zu müssen. Es ist eben ein Monopol genau wie Dexcom es durchführt. Ob es auch andere tun ist mir nicht bekannt. Jedenfalls habe ich als ehem. ITler die Auffassung Nur Datenvermeidung ist echte Datensicherheit.
Meine Meinung, daß die Sensoren nicht besser geworden sind ist natürlich nur eine erste Einschätzung, da ich erst den 2. Sensor im Einsatz habe. Der erste war OK aber der 2. zeigt wieder 10 - 20 mg/dl weniger an als mein Accu check Guide. Das ist für mich schon relevant weil ich oft um die 70 mg/dl liege. Auch wenn Abbott das nicht so sieht ist für mich die blutige Messung vertrauenswürdiger.
orginal Joerg Moeller
--- Zitat ---Dann hast Du sie vielleicht dem Demo-Patienten hinzugefügt. Der kommt ja auch mit eigenen Daten, damit man mit dem Programm schon mal testen kann, wie das alles aussehen könnte.
--- Ende Zitat ---
Das kann gut sein... Leider habe ich dazu keinen Hinweis gesehen und mich dann nicht weiter darum gekümmert. Aber aus den vorher genannten Gründen (zu viel zus. Aufwand für mich) mache ich einfach so weiter wie in den letzten Jahren.
@Gyuri
orginal Gyuri
--- Zitat ---Die Zeiten, als man mit dem Blutzuckermessgerät alle 3 Monate in die Praxis kam und dort die (raren) Daten via USB ausgelesen wurden, sind nahezu vorbei. Nur mit viel Phantasie konnten sich angagierte Fachärzte ein ungefähres Bild von dem machen konnten, was der Patient bereit war aufzuzeichnen. :balla:
Das ist heute mit CGM nur noch bei Ärzten und/oder Patienten so, für die CGM ein Buch mit 7 Siegeln ist und die nichts mit den Strategien anzufangen wissen … und glauben mit einem Langzeitwert alle 3 Monate und "seltenen" Blutzuckerwerten alles unter Kontrolle zu halten.
Sollte das so klappen, ist das nur (zufälliges?) Glück für den Patienten! :super:
Modernes Diabetesmanagement funktioniert nur noch mit Statistik.
Diabetologen, die von ihren Patienten keine verlässlichen Daten einfordern und sogar mitspielen, wenn ein verschriebenes CGM abgelehnt wird, machen vielleicht vieles, nur keine qualifizierte Betreuung. :-X
--- Ende Zitat ---
Da habe wir sehr unterschiedliche Ansichten. Es ist wohl deiner statistischen Ausbildung geschuldet.
Mein Diabetesmanagement ist recht erfolgreich ohne es mit Grafiken wie von Dir zu beweisen. Mir reicht ein seit über 15 Jahren regelmäßig gemessener Hba1c von <5,8% und fehlende Folgeschäden bzw gesundheitliche Probleme, die mit dem Diabetes zu tun haben K Ö N N T E N .
Auch die vom Libre3 gezeigte Zeit im Zielbereich (geändert auf zw. 60 und 160 mg/dl) zeigen 3% zu hoch, 96% im Zielber. und 1% zu tief ist m. M. nach gut genug um viel Aufwand zur Verbesserung zu vermeiden.
Meinem Diabetologen deshalb keine qualifizierte Betreuung zu unterstellen ist unfair.
orginal Gyuri
--- Zitat ---Das ist heute mit CGM nur noch bei Ärzten und/oder Patienten so, für die CGM ein Buch mit 7 Siegeln ist und die nichts mit den Strategien anzufangen wissen … und glauben mit einem Langzeitwert alle 3 Monate und "seltenen" Blutzuckerwerten alles unter Kontrolle zu halten.
--- Ende Zitat ---
Da bin ich das lebende Gegenbeispiel....
Gyuri:
Das habe ich so auch garnicht geschrieben :rotwerd: oder zumindest nicht gemeint.
--- Zitat ---Meinem Diabetologen deshalb keine qualifizierte Betreuung zu unterstellen ist unfair.
--- Ende Zitat ---
Ich kenne deinen Arzt ja garnicht, und kann mir nur meine Gedanken zu dem machen, was du geschrieben hast.
Du bekamst ein FSL3 verschrieben, welches du aber nicht "bestimmungsgemäß" einsetzen willst.
Unsere Diabetologin wollte bereits mit FSL2 den Zugang auf unsere Apps … weil das Auslesen beim Praxisbesuch schon sehr umständlich sei. Dann ermöglichte sie uns den Umstieg auf Dexcom, wo es "ganz normal erschien" dass sie an unsere Daten gelangt und sie mit Clarity öffnet um ihren erforderlichen Überblich über unser Management zu erhaalten.
Würde ich ihr sagen, ich will nicht, dass sie meine Daten bekommt ( :banane: ) wäre das schon … sehr seltsam.
Wenn du aber dem Diabetologen sagst, dass du CGM "nicht magst, müsste er sich doch überlegen, ob er es dir dann verschreiben soll. :gruebeln:
Wäre ihm das aber sch…egal, könnte man (könnte ich) schon überlegen, ob ihm dein Diabetes gleichgültig ist.
Meine Frau hatte in den ersten Diabetes-Jahren einen Internisten, dem Diabetes egal war und der sich nur über ihre Blutfettwerte sorgte. "Insulin brauchen Sie nicht!"
Kladie:
orginal Gyuri:
--- Zitat ---Wenn du aber dem Diabetologen sagst, dass du CGM "nicht magst, müsste er sich doch überlegen, ob er es dir dann verschreiben soll.
--- Ende Zitat ---
ich denke du wirfst einige Dinge durcheinander:
1. Mein Diabetologe bekommt natürlich die Informationen, die er aus dem Libre haben möchte nicht jedoch die Firma Abbott
2. Du hast natürlich nicht von meinem Diabetologen gesprochen sondern ganz allgemein von allen Ärzten und da gibt es wesentliche Unterschiede. Auch wer keine Libredaten möchte bzw bekommt kann sicherlich trotzdem eine qualitativ hochwertige Betreuung zur Verfügung stellen.
3. Ich benutze das Lire natürlich bestimmungsgemäß was aber nicht heißt, daß ich alle Daten statistisch auswerten muss
4 Ich bin voll vom Nutzen eines CGMs überzeugt und lehne nicht ab eines zu benutzen. Aber ich bemängele die Art des Herstellers wie er es mir zur Verfügung stellt.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hast Du das Libre vehement abgelehnt und jetzt kannst Du ohne CGM kaum noch leben. Solche Extreme gibt es bei mir nicht....
Gyuri:
--- Zitat von: Kladie am Juli 19, 2025, 19:55 ---[…]
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hast Du das Libre vehement abgelehnt […]
--- Ende Zitat ---
Das waren noch Zeiten mit FSL (1) bei dem "Nutzen-Kosten" gegenüber meines selbst gestricken Management sehr begrenzt war.
Auch mein Diabetologe war mit meinem "Excel-Tagebuch" in Verbindung mit den Aufzeichnungen meines BZ-Messgerätes zufrieden. Es war damals sein Wunsch, dass ich mir FSL (später FSL2) verschreiben ließ, damit er möglichst alle Patienten-Aufzeichnungen mit nur einem Sytem zur Beurteilung erhielt. Die Möglichkeit, der Datenübernahme aus meiner App kam erst später "in Mode".
So richtig überzeugt hat mich das alles erst (Jahre später in einer anderen Praxis) mit dem Wechsel zu Dexcom.
Besonderheiten untersuche ich immer noch mit exportierten Daten aus meinem CGM. Aber für den Normalgebrauch kam ich mit View und später mit Dexcom voll zurecht.
Und mit unserer Diabetologin (selbst Typ1 mit G7) kann ich aufgrund der Clarity-Aufbereitung jetzt "in einer gemeinsamen Sprache" reden! :super:
Mein Gemecker über die (willkürliche) Klassifizierung der Zielwerte, hat sie beim letzten Mal relativiert. Es sei nur "eine vereinfachte Darstellung einer Verteilungskurve."
Und so…
… bin ich Clarity ein kleines Stück voraus. :coolman:
Ohne Clarity und dem Export/Import ALLER Cloud-Daten, wäre das nie möglich.
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