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Friedel:
Hallo Gyuri,

verrätst du mir mal deinen aktuellen HbA1c?


Gruß
Friedel

Gyuri:
 :kratz: Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, was du bei mir mit dem Wert anfangen willst. Es ist aber kein Geheimnis.
Letztes mal wurde 6,8% festgestellt.

Bei mir schwankt dieser Wert sehr stark und wenn ich beim Diabetologen messen lasse kommt immer weniger raus als bei meinem Hausarzt. Mein Diabetologe misst bei mir diesem Wert keine Bedeutung bei und protokollirt ihn nur aus rein formalen Gründen (DMP)

(gößer durch KLICK)

Es ist über die Jahre ein ständiges Auf und Ab …  ;D

Friedel:
Upps, danke Dir!
Bisher dachte ich manchmal, ich würde mich einfach nicht genug mit meinen teilweise schlechten Werten
in Sachen "zutun" zu wenig beschäftigen (owei, besser kann ich es schriftlich nicht ausdrücken!) und dachte,
ich könnte deshalb, mit etwas "zutun", die verbessern.
In sofern danke für deinen HbA1c... meiner liegt derzeit bei 7,2.

Gruß
Friedel

Gyuri:
Ich bin sogar davon überzeugt, dass man keinen direkten Einfluss auf sein HbA1c haben kann, stehe da aber mit meiner Meinung nahezu allein da.  :rotwerd:

Auf jeden Fall wäre dieser Wert in der heutigen Zeit ganz leicht durch andere Werte ersetzbar. Seit vielen Jahren achte ich für mich auf meinen mittleren Blutzucker und (soweit statistisch vertretbar!) auf die Streuung der gemessenen Werte (Standardabweichung). Liegen vernünftig verteilte Messergebnisse vor, geht das mindestens so gut wie dieser leicht antiquierte Wert, der nur noch denen etwas nützt, die sich nicht tiefer mit der Materie befassen wollen. Ich könnte da haarsträubende Aussagen auch von Ärzten zitieren,
Als ich vor Jahren begann mir mit gezielten Mittelwert-Berechnungen ein Bild von meinem Zustand zu machen, wurde noch kritisiert, ich wüsste nicht genau ob meine Messungen überhaupt eine Aussagekraft hätten. Jetzt gibt es aber z.B. mit Libre die Möglichkeit kontinuierlich den Zucker zu messen. Aus dieser Messreihe muss es ein leichtes sein, einen zuverlässigen Durchschnitt zu bilden, der genauer als ein HbA1c-Wert ist. Und man hätte dann noch einen Eindruck von den Schwankungen, die für uns überaus wichtig wären, die aber mit dem HbA1c nicht erfasst werden.

Man kann schon was „dazu tun“ seine Diabetessituation etwas zu Verbessern. Der Maßstab dafür sollte aber nicht der wenig aussagekräftige HbA1c-Wert sein.


So, genug der ketzerischen Hetze.  :zwinker:

Joerg Moeller:
Warum sagt der eine, die Entfernung bis zur Stadt hätte den Wert 2 und der andere sie hätte den Wert 3,2?
Weil der eine in Kilometer misst und der andere in Meilen.

Beim HbA1c kann das ähnlich ablaufen. Unterschiedliche Messverfahren haben unterschiedliche Referenzwerte. Wer die nicht berücksichtigt vergleicht Äpfel mit Birnen.

Natürlich hat das HbA1c eine Aussagekraft, denn es gibt den realen Anteil des mit Glucose verzuckerten Hämoglobins wieder; nimmt also auch die BZ-Peaks auf, zu denen man keinen BZ gemessen hat.

HbA1c ist wie ein Kontoauszug. Man kann sich den Kontostand auch mit einem Taschenrechner zusammenstellen, aber dann hat man u. U. die Werte nicht, die von Lastschriften stammen.

Viele Grüße,
Jörg

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