| Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich |
| Wieviel IE braucht ein T1er? |
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| Gyuri:
--- Zitat von: Kladie am September 09, 2015, 22:24 ---(…) Hohe pp Werte nach dem Essen kannst du nur vermeiden wenn du präventiv handelst. Ein Type 1 muss in dem Fall korrigieren, da offensichtlich zu wenig Insulin vorhanden ist bzw. BE falsch geschätzt wurden. (Das bezeichnete ich als T1 Management) Ein Type 2 hat genug Insulin um den BZ wieder runter zu bekommen. (*) Er braucht nur mehr oder weniger Geduld dazu. Das entscheidende ist die Dosis vor dem Essen. (…) Wir geben uns also alle Mühe einander falsch zu verstehen. Da ich jedoch nicht missionieren will halte ich mich bei dir etwas zurück.. OK? --- Ende Zitat --- :zwinker: Wo kann ich das alles unterschreiben? zu (*) Gyuris Anmerkung: Ich könnte das mit Diagrammen belegen. Aus Erfahrung weiß ich aber, wie das dann endet. |
| Hexe:
Hallo ich unterschreibe das nicht! Ich bin Typ2 , habe aber nicht mehr genug eigenes Insulin, um die PP Spitzen "auszusitzen" dann würde ich wochenlang sitzen:) Und ja auch Typ 1 Diabetiker können Resitenzen entwickeln. Liebe Grüsse Vera |
| Archchancellor:
Hallo Gemeinde, schön das ich gerade 10 Tage in Bad Mergentheim verbracht habe ;D Zum pp-Wert: hier ist bei T1 darauf zu achten auf welchen Wert in den BZ senke. Es sollte maximal der Ausgangswert sein. Anders ausgedrückt: der pp-Wert darf / sollte zwischen 60 und 80 mg/dl über dem Ausgangswert liegen. Dies ist besonders in den Morgenstunden zu beachten. Nachmittags und Abends soll dies nicht so wichtig sein - warum habe ich nicht nachgefragt weshalb dem so ist :kratz: :mauer: Den Insulinbedarf ist zudem vom Biorhythmus abhängig und beschriebt eine Welle (auf - ab - auf). Wobei in den Morgenstunden mehr Insulin benötigt wird! Ich bin fast nach hinten umgekippt als man dort meine Basalrate umgestellt hat (ich befürchtete Hypos ohne Ende zu erlangen). Dem war beileibe nicht so. Es stellte sich (für mich) heraus, das meine KE (ich habe umgestellt von BE auf KE) und Korrekturfaktoren zu hoch waren ==> deshalb funzte es teilweise. Ich hatte vorher 2,5 - 2,5 - 3 und nun 2,5 - 1 1,5. Schön zu sehen das auch hier der Biorotmus eingreift. Bei anderen Kursteilnehmern sind die jeweiligen Werte und Faktoren - verständlicher Weise - (total) anders. ;) Archchancellor |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Tarabas am September 09, 2015, 20:51 ---Typ1er ohne jede zusätzliche Resistenz brauchen über 1000IE? Oder können T1 auch zusätzlich eine Resistenz entwickeln? --- Ende Zitat --- Natürlich kann auch ein DM1 Resistenzen entwickeln. Entweder durch Rezeptor-Down-Regulation, Medikamentös bedingt (z.B. bei systemischer Cortison-Therapie) oder wenn sich ein Doppel-Diabetes entwickelt. (DM1, auf den sich noch ein DM2 setzt) Viele Grüße, Jörg |
| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Kladie am September 09, 2015, 22:24 ---Hohe pp Werte nach dem Essen kannst du nur vermeiden wenn du präventiv handelst. Ein Type 1 muss in dem Fall korrigieren, da offensichtlich zu wenig Insulin vorhanden ist bzw. BE falsch geschätzt wurden. --- Ende Zitat --- Oder wenn der SEA zu kurz war, also der zeitliche Abstand zwischen Spritzen und Essen. (http://www.diabetesinfo.de/einsteiger/grundlagen/spritz-ess-abstand.html) --- Zitat --- Ein Type 2 hat genug Insulin um den BZ wieder runter zu bekommen. Er braucht nur mehr oder weniger Geduld dazu. Das entscheidende ist die Dosis vor dem Essen. --- Ende Zitat --- Das ist in dieser Pauschalität auch nicht ganz richtig. Für einen frisch entdeckten DM2 passt das sicher, aber nicht, wenn es da im Lauf der weiteren DM-Karriere zum Totalversagen der Betazellen kommt. Auf den ersten Blick scheint es beim frischen DM2 sicher eine Option zu sein, da erstmal abzuwarten, ob und in welchem Umfang die eigenen Betas das selber geregelt kriegen. aber es ist auch eine (sehr indivduelle) Frage, unter welchem Sekretionsdruck, die Betas stehen. Je höher dieser Druck, desto höher auch der Anteil an Pro-Insulin, der da ausgeschüttet wird. Und Pro-Insulin hat nur ca. 10% der BZ-senkenden, aber 100% der Fettaufbauenden Wirkung von fertigem Insulin. (Insbesondere auf das Viszeralfett (=Organfett), das dann auch wieder Komplikationen begünstigt) Insofern finde ich es gar nicht so verkehrt, da mit Korrekturinsulin regulierend einzugreifen. Viele Grüße, Jörg |
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