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400 Teststreifen genügen!?

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Tarabas:

--- Zitat von: Joerg Moeller am September 10, 2015, 10:01 ---
Yep. Dass man da ärztlicherseits regulierend eingreift ist schon nicht ganz verkehrt, aber ich finde besonders am Anfang einer Diabetestherapie sollte man genügend Teststreifen bereitstellen, damit der Diabetiker erstmal sehen kann, wie der BZ bei ihm läuft.

--- Ende Zitat ---

zu diesem Zweck habe ich jetzt die bahnbrechende Menge von 50(!) Stück extra zu den 400 bekommen. Juhu!  :patsch:  :balla:

Gyuri:

--- Zitat von: Tarabas am September 11, 2015, 00:23 ---
--- Zitat von: Joerg Moeller am September 10, 2015, 10:01 ---
Yep. Dass man da ärztlicherseits regulierend eingreift ist schon nicht ganz verkehrt, aber ich finde besonders am Anfang einer Diabetestherapie sollte man genügend Teststreifen bereitstellen, damit der Diabetiker erstmal sehen kann, wie der BZ bei ihm läuft.

--- Ende Zitat ---

zu diesem Zweck habe ich jetzt die bahnbrechende Menge von 50(!) Stück extra zu den 400 bekommen. Juhu!  :patsch:  :balla:

--- Ende Zitat ---

Tjaaaa …   :zwinker:
Wenn ich der verschreibende Arzt wäre, würde ich meinen Patienten von vornherein klar machen, dass sie die Teststreifen nicht zum Gaudium von mir bekommen, sondern nur um MEINE verordnete Messstrategie auszuführen. ICH (der Arzt) will, dass ganz bestimmte Messungen durchgeführt werden.

Das Blöde ist nur, die allermeisten Ärzte haben überhaupt kein Konzept parat und lassen den Patienten einfach irgendwas wursteln. Da das dann mehr oder weniger alle so machen, wird das Teststreifenkontingent ausgereizt und wirklich alle müssen sich mit weniger zufrieden geben.

Ich wiederhole mich: Wer meint, zu wenig Teststreifen zu bekommen, soll sich GENAU vorrechnen lassen, was er damit tun soll und dann zur Befriedigung privater Interessen weitere Streifen selbst finanzieren.

Aber keine Angst: ich bin ja nicht der verschreibende Arzt. :wech:

Herr_Koch:

--- Zitat ---MEINE verordnete Messstrategie
--- Ende Zitat ---

Bei so einem Arzt wär ich aber die längste Zeit gewesen. ;)

Diabetes ist eine Krankheit, bei der der Betroffene eine grösstmögliche Eigenverantwortung an den Tag legen muss. Dazu gehört auch, dass man sich selber Gedanken zur Therapie macht und die nicht einfach vom Arzt verordnet bekommt (abgesehen vielleicht von der Einstellungsphase). Denn der Arzt ist ja nicht 24/7 da und erlebt die Höhen und Tiefen des Blutzuckers.

Ein Grund für ein Eingreifen wäre gegeben, wenn einer ständig übermässig viel Material braucht, das ist klar.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Herr_Koch am September 11, 2015, 08:47 ---
--- Zitat ---MEINE verordnete Messstrategie
--- Ende Zitat ---
Bei so einem Arzt wär ich aber die längste Zeit gewesen. ;)

--- Ende Zitat ---

Das sehe ich auch so,aber ich denke mal Gyuri meint damit den Diabetes-Neuling. Der könnte davon durchaus profitieren, wenn ihm auch der Grund für diese Vorgehensweise erklärt wird.
Ich hab schon öfter gehört, dass neuen Diabetiker einfach nur der Krempel in die Hand gedrückt wird und dann "machen Sie mal...". Das geht natürlich gar nicht.

Viele Grüße,
Jörg

Gyuri:
Ge-nau  ;D
Ich dachte dabei an zwei Geschichten aus meinem ferneren Bekanntenkreis. Ich weiß also nur, was mir erzählt wurde.
* Eine Frau erzählte ihrem ratlosen Arzt, weil die verordnete Therapie so überhaupt nicht fruchten wollte, dass sie sich immer mit Schokolade voll stopft, wenn sie Probleme hat.  :kreisch: Er nahm ihr dann das "teurere" Insulin weg…
Nicht gerade sehr freundlich, aber wirkungsvoll.
* Diplomatischer lief es in einem anderen Fall. Der Patientin, die sich um nichts kümmerte, wurde erzählt: "Gratulation!  :ballett: Ihre Werte haben sich sehr verbessert. (Anmerkung: welche Werte wurde nicht gesagt) Sie brauchen kein Insulin mehr. …" Sie bekam dann einen Diätplan und Metformin, womit sie zufrieden war. Nur dass sie dann keine Teststreifen mehr bekam, verwunderte sie einwenig.
Das waren übrigens zwei verschiedene Ärzte. Wenn ich aber Arzt wäre (bin ich ja nicht), würde ich Missverständnisse gleich am Anfang ausräumen und müsste so nicht auf "hinterhältige" List zurückgreifen. Wer sich seine Patienten zur Eigenverantwortung zieht, wird nicht mit kontraproduktivem Verhalten rechnen müssen.

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