Diabetesfragen > ICT - Basis/Bolus

Unerwartete Verbesserung

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Hexe:
Hallo


--- Zitat ---Zitat
...bei einem Wert von 78 mg/dl unmittelbar vor dem Abendessen (!) vorschreiben wollte, eine extra BE...Das ist etwas Grundsätzliches.
Meist wird eine schwere Hypo im Vorfeld zwar bemerkt, aber nicht rechtzeitig und/oder angemessen gegengesteuert. Sprich sie wird einfach nicht ernst genommen. 

Im Falle des Abendessens könnte ja auch folgendermaßen sein: Dein Messgerät liegt mit der Schätzung etwas daneben und es liegt in Wahrheit ein niedriger Wert vor. Das Essen lässt ungeplanter Weise noch etwas auf sich warten, Du verschätzt Dich bei der BE-Menge und der GI ist auch noch niedriger, als erwartet, dazu kommt dann noch die Wirkung eines vorigen auslaufenden Bolus' ... Du siehst schon, die Story ließe sich noch weiter stricken.
--- Ende Zitat ---

dazu kommt noch, das du Metformin nimmst, was ja die Magenpassage verlangsamt

liebe Grüsse Vera

Gyuri:
Die Reha hatte damals nichts mit Diabetes zu tun, sondern mit meiner 3-fach Bypass-OP am Herzen. Von Diabetes hatten die dort keine Ahnung. Sie beriefen sich nur auf den Bericht meines Krankenhauses, die bei mir einmal eine Unterzuckerung feststellten. Das lag aber daran, dass bei mir Kortison abgesetzt wurde ohne mir bescheid zu geben. Sonst hätte ich wieder weniger gespritzt (was ich dort damals auch selbst managte, nachdem ich aus der Intensivstation entlassen wurde).
Die Befürchtungen, ich könnte aufgrund einer Messung von 78 mg/dl in eine schwere Hypo fallen (und bei 80 nicht), ist schon einwenig an den Haaren herbei gezogen. Auch dass dann Traubenzucker hilft den Blutzuckerspiegel hoch zu schrauben und das Abendessen nicht, ist nicht glaubhaft.  :zwinker:


--- Zitat von: Trüffel am November 24, 2013, 18:08 ---(…)

--- Zitat von: Gyuri am November 24, 2013, 14:51 ---Ein schlechter Messwert steht IMMER für Versäumnisse in der Vergangenheit, die nicht später berichtigt werden können.
--- Ende Zitat ---
Hm, versteh ich jetzt nicht. Dem ersten stimme ich zu, dem zweiten nicht. Demnach bräuchte ich ja kein Insulin.
Durch eine Korrektur kann ich steuern, wohin sich der Stoffwechsel bewegt. Ich denke, das dürfte auch bei Typ 2 der Fall sein. Vielleicht nicht immer in dem Ausmaß wie bei Typ 1, aber prinzipiell scheinst Du ja Bekanntschaft mit der Up-Regulation gemacht zu haben.  :prost:

Gruß Trüffel

--- Ende Zitat ---
Ich würde ganz gern Diskussionen zum Thema Korrekturen verlegen.
Für Diabetesfragen ->Theorie -> Tagesprofil-Statistik
hatte ich schon etwas vorbereitet, bevor ich jetzt aktuell ins Krankenhaus kam. Dort kann ich meine Ablehnung zu Korrekturen, besonders aufgrund von Messungen vor dem Essen, vielleicht anschaulicher erklären.

:rotwerd: Ferner muss ich mich erst mal schlau machen, was man unter "Up-Regulation" versteht, der Begriff ist mir noch fremd.

ralfulrich:

--- Zitat von: Gyuri am November 25, 2013, 13:49 ---
:rotwerd: Ferner muss ich mich erst mal schlau machen, was man unter "Up-Regulation" versteht, der Begriff ist mir noch fremd.

--- Ende Zitat ---

http://www.diabetesinfo.de/grundlagen/grundlagen-tagebuch.html  :zwinker:

Grüße
Ralf

Trüffel:
Insulinrezeptor-up-Regulation => guckst Du HIER :


Gruß Trüffel

Gyuri:
Danke für die Links!

Na ja, so richtig damit beschäftigt hatte ich mich als Autodidakt nicht damit, obwohl ich davon schon hörte. Ich meine, ich muss das nehmen wie es kommt. Dass ich meinen "Blutzuckerspiegel möglichst gut einstellen" sollte, ist mir auch so klar. Die Frage ist dann nur, ab wann gilt man als gut eingestellt? Ab einem HbA1c unter 7,5%? Das entspräche nach meiner Tabelle einem mittleren Blutzucker von 165 mg/dl bzw 9,2 mmol/L  :kreisch:

Und ein Buch kaufe ich mir auf keinen Fall, nur um dann mit Fachbegriffen strahlen zu können. Schon in der Einleitung lese ich:

--- Zitat ---Nach 30-jähriger Arbeit mit Insulinpumpenträgern wende ich mich mit diesem Buch an alle, die mit Typ-1-Diabetes und / oder diabetischen Fuß-problemen zu tun haben. Insbesondere stellt das Buch alle unsere 135 Regelwerke mit ihren Einstiegsbedingungen, Durchführungsregeln, Abbruchkriterien und deren Hintergründe dar. Ich habe es sowohl für Typ-1-Diabetiker, deren Angehörige, als auch für Ärzte, Diabetologen, Diabetesberater und anderes Schulungspersonal in verständlicher Sprache geschrieben. (…)
--- Ende Zitat ---
Bei 135 klugen Sprüchen sind wohl keine dabei, die für Typ2 gemacht wurden?

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