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Unerwartete Verbesserung

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Hobbit:

--- Zitat von: Gyuri am November 27, 2013, 07:49 ---weil ich gerade mit "Keine KH nach 18 Uhr" gute Erfahrungen mit meinem BZ-Frühwert gemacht habe.
--- Ende Zitat ---

Angeblich soll dieser Gedanke ja schon wieder überholt sein ...also, habe ich "irgendwo" gelesen, einen genauen Quellennachweis habe ich natürlich nicht  :) :D ;D
aber wenn es dir was bringt, ist es ja eigentlich egal was die "Experten" sagen.

Gyuri:
 ;D Selbst mit Quellennachweis würde mich das nicht berühren. Ich habe die Regel FÜR MICH entdeckt und als passend erkannt. Wenn ich mich daran halte, sind meine BZ-Werte in der Früh … sagen wir mal zweistellig, wenn nicht, komme ich ca. auf 140 mg/dl und vereinzelt sogar noch mehr. Das ist mir "Quelle" genug.  :dozent:

In meinen 16 Jahren Diabetes und auch schon ein paar Jahre davor, als es bei meiner Frau los ging, habe ich schon sehr viel gesagt bekommen, was dann wieder umgeworfen wurde. Da verlasse ich mich dann lieber auf eigene Erfahrungen. So manch einer bekommt da von mir zu hören: "Ich nehme es zur Kenntnis."

Hobbit:
 :super:
Genau das wollte ich mit meinem letzten Satz auch sagen  :prost:

Gyuri:
Jetzt könnte es aber Skeptiker geben, die da meinen, es bestünde auch die Gefahr der nächtlichen Unterzuckerung, die dann auch zu einem hohen Frühwert führen könnte.

Dieser schon oft gehörter Vermutung kann ich mit einem Histogramm entgegnen: "Bei mir jedenfalls nicht!"

  (Bild anklicken)

Hier sehen wir meine gemessenen Blutzuckerwerte des Jahres 2013. [*] Vor dem Schlafen habe ich 36 mal gemessen (lila), der Mittelwert dürfte bei 110 - 135 mg/dl liegen. Die Standardabweichung ist mit knapp 35 mg/dl nicht gerade berauschend
Zur Erklärung:
Mittelwert ± 2 * Standardabweichung = über 95% aller möglichen Messungen. Genauer rechnen z.B. mit ±3*s oder mehr, wie in der Technik oft üblich, bringt hier erfahrungsgemäß nichts.
[*] In der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr lagen die 36 Messungen (schwarz) auch im Mittel bei 110 - 135 mg/dl, jedoch mit viel weniger Streuung. So waren nur zwei Messungen bei 60 - 85 mg/dl und eine (vermutlich ein Ausreißer) bei 210 - 235 mg/dl Die Standardabweichung mit 25,5 mg/dl schließt eine nicht gemessene Unterzuckerung praktisch aus.
[*] Am darauf folgenden Morgen ist der Blutzucker bei 45 Messungen NICHT viel höher als in der Nacht und mit Standardabweichung 26,5 mg/dl nur etwas unsicherer und vom Mittelwert weg.
[*] Damit man eine Gaußsche Normalverteilung sieht (orange), wie sie im Idealfall bei 64 Messungen zu erwarten ist, habe ich diese mit einem Mittelwert von 122 und einer Standardabweichung von gut 30 mg/dl eingezeichnet. Ziel wäre es, möglichst in den beiden vom mir gewählten Grenzbereichen UNTER der Glocke zu bleiben. [/list]
Na ja, wer wie (angeblich) einst Winston Churchill meint, man dürfe nur seiner selbst gefälschten Statistik glauben, der wird sich davon dann auch nicht beeindrucken lassen.
:cheese:
Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, noch nie eine nächtliche Unterzuckerung gehabt zu haben und auch keine unbemerkte. Da müssten dann auch die Werte davor und danach systematisch viel höher sein. Die Kurven liegen aber fast schon aufeinander.

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