Diabetesinfo-Forum

Diät?

Offline Marlenea

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Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob ihr mir helfen könnt, aber hier sind bestimmt jemand der schon mal eine Diät, Ernährungsumstellung oder sonst was gemacht hat. Ich habe da eine Frage, denn ich habe mich entschlossen, mal etwas für meinen Körper zu tun.

An die Leute die es schonmal gemacht haben, wie habt ihr es gemacht? Was für eine Methode habt ihr da benutzt? Ich habe jetzt auf www.bcm.de von einer dieser Diäten gelesen.  Was für andere kennt ihr da noch? Und wart ihr damit erfolgreich?

Freue mich auf Antworten.

Liebe Grüße


Offline vreni

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Na ja Diäten kenne ich zu genüge, alles für die "Katz".  :D
Nützen tut nur eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung, also vergiss Diäten.....
« Letzte Änderung: März 05, 2013, 19:46 von vreni »


Offline Ralle

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Hallo,
ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit einer Gruppe gemacht und kenne auch viele, bei denen das gehofen hat. Diese Gruppe ist dauernd im Fernsehen, die Frauen Witt, Neubauer und Schäfer machen da im Moment verschärft Reklame.
Funktioniert definitiv auch für Diabetiker, Typ 1 und 2. Als ich da war, hat das meinen Hba1c dann von >7 über 5,8 auf 5,2 gebracht - in dem natürlichen Rahmen, weil man ja die Sünden weg lässt.
Das Problem ist allerdings das gleiche wie bei allen Diäten: Wenn man da weg ist, verfällt man wieder in die alten Gewohnheiten und legt wieder zu.

Ich glaube, dass Bewegung gerade für Diabetiker mit das Wichtigste am Abnehmen ist. Das muss aber die Gesundheit natürlich zulassen. Ich selbst habe auch gerne die Ausrede "keine Zeit". Wenn man da wirklich was machen will, muss und kann man sich die nehmen.
Es gibt von Mensch zu Mensch da schon Unterschiede, aber eines ist Fakt: Der Wind bläst das Gewicht nicht auf den Körper, und schaffen kann es jeder (bis auf ganz wenige wirklich Kranke vielleicht)

Gruß und viel Glück
Ralf
Ralf



Offline Hexe

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Hallo

Diäten kenne ich auch zur genüge , aus eigener Erfahrung und das was ich jeden Tag in der Praxis sehe.
Genau alles für die Katz
Weight Watchers ist eigentlich eine Ernährungsumstellung und sofern man das auch so sieht, hilft es auch dauerhaft. Warum sollte man aufhören sich gesund zu ernähren, nur weil man nicht mehr zu den Gruppentreffen geht? Macht für mich keinen Sinn.
Liegt wohl aber her daran, dass die meisten es als Diät ansehen. Und Diät steht für die meisten als zeitlich begrenzte Ernährung.

Ja dauerhaft hilft nur Ernährung umstellen und mehr Bewegung ( wird bei WW auch immer zu aufgefordert)

Diese Gruppe ist dauernd im Fernsehen, die Frauen Witt, Neubauer und Schäfer machen da im Moment verschärft Reklame.


ja die Damen hatten es ja auch alle wirklich arg nötig <ironieexeaus>

liebe Grüsse Vera
Typ2  zur Zeit Novorapid und Levemir


Offline Moni1974

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Ich hab neulich von einer Freundin gehört ,dass man WW auch online machen kann .Sie hat gemeint ,sie macht 3 Monate Gruppen -Gehirnwäsche und dann zu Hause online weiter  ;D

Tja und die Damen Witt und Co -ähm -gruselig,dass diese Werbung immer in den" Germany´s next Topmodel "  Werbepausen läuft -genauso wie die Werbung für eine Schönheitsop-Klinik.  :kreisch:  -am liebsten würde ich das meiner Tochter verbieten anzusehen  :ja:
Unsere Musik und unsere Fotos:
www.creadreamteam.de


Offline Wiesenhummel

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ich glaub, da gehts eher um den Werbelink in dem Post ;-)


Offline Ralle

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Hmmmm,
wenn ich ganz ehrlich bin, am meisten hilft aus meiner Sicht der "Gruppenzwang". Man will nicht der Depp sein, wenn es auf die Waage geht. Online würde bei mir nicht klappen. Aber Fakt ist: Wenn man sich an die Vorgaben dort hält, funktioniert das.

Gruß
Ralf


Offline Gyuri

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Ich wäre dafür "Diät" als Dauerunwort für alle Zeiten einzuführen.

Die angebotenen Diäten sind ALLE nur reine Geldmacherei. Abnehmen muss im eigenen Kopf beginnen. (sagt einer, der es nicht geschafft hat - leider)

Weil ich immer wieder höre/lese: "Ich weiß gar nicht, warum ich nicht abnehme. Ich halte mich doch genau an …dieunddie … Diät. Erst hat sie geholfen und jetzt nehme ich wieder zu." antwortete ich mal leicht genervt.

Achtung! Dies alles bitte auf keinen Fall persönlich nehmen.
Zitat
Original von Gyuri (sehr ironisch gemeint)
Meine Empfehlung an alle, die sich eine Gewichtszunahme nicht erklären können:
Stellt euch vor einen Spiegel und erzählt das eurem Spiegelbild. Schaut dabei immer auf eure Nasenspitze. Manche sagen, diese wackelt wenn man lügt, anderen wird die Nase etwas länger. Solltet ihr irgend etwas an der Nase bemerken oder nur das Gefühl haben, es könnte was passieren, dann haut mal voll drauf. Das tut höllisch weh, ihr werdet aber dann vielleicht etwas ehrlicher zu euch sein und so den echten Grund für euer Gewichtsproblem erfahren.

An dem Selbstanlügen, von dem ich selbst nicht ganz ausgenommen bin, liegt das größte Problem, das man auch auf andere persönliche Probleme übertragen kann. Was ich inzwischen anders mache: ich versuche, so sachlich wie nur irgendwie möglich zu analysieren. Davon wird nichts besser. Aber ich stelle dann keine Fragen mehr, die jeder Außenstehende beantworten könnte, sich aber nicht traut, weil ich ja beleidigt sein könnte.
Gruß vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)


Offline Floh

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All diese grundsätzlich depressiven Kommentare  ;D

Da muss ich mal wiedersprechen. Ich habe letztes Jahr nach einem Oops-Moment (als die Waage das erste mal ein dreistelliges Gewicht angezeigt hat) angefangen "herumzudiäten". Ich bin (wie vorher) der Ansicht, dass meine Ernährung relativ gesund ist. Nur sind im Lauf der Zeit (teils schleichend) die Portionen größer geworden. Das ist mir aber nie bewusst aufgefallen.

Ich habe wider angefangen Essen zu wiegen (zuhause) und mir zu überlegen wie viel ich wirklich will. Das war eine Zeit lang relativ radikales FdH - weil die Nudelmengen wirklich nicht notwendig sind um danach satt zu enden. Da gab es ein paar Monate, in denen ich immer hungrig war. Immer. Hilft halt nichts.

Inzwischen habe ich mich an die neue Portionsgröße gewöhnt und kann damit wieder ganz gut leben - und manchmal schlemmen ist damit dann auch locker drin, weil halt die Gesamtkalorienzahl wieder passt.

Achtung: Bei mir ist der Basalbedarf mit dem Gewichtsverlust gesunken (wie erwartet) - um 30% (von 105kg auf 85kg). Die Bolusdosen zu den Mahlzeiten sind auch kleiner. Klar - weniger Essen und so. Damit ist der Gesamtinsulinbedarf niedriger - und das wiederum hilft beim Abnehmen, nehme ich an.

Also: Mahlzeitenplan aussuchen, der dem wirklichen Leben nahe kommt und eine angemessene Anzahl an Kalorien zur Verfügung stellt. Reicht als Diät aus - um echt abzunehmen müssen es halt ein paar weniger Kalorien sein als der tägliche Gesamtbedarf. Da braucht es nicht unbedingt ein Schema - aber diese sind häufig vorgesehen um relativ wenig Kalorien zu liefern, und das kann beim echten Abnehmen helfen. Vielleicht nicht so sehr als Lebenswandeländerung.