Autor Thema: diabetische Polyneuropathie  (Gelesen 19585 mal)

Offline sonrisa

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #10 am: August 09, 2011, 14:53 »
Hallo Lies,

bei mir ist die PNP aufgetreten nachdem ich mich jahrelang überhaupt nicht um meinen Diabetes gekümmert habe. Seit ich meine Werte verbessert habe (HBA1c so um 7) hat sich die PNP allerdings nicht weiter verschlechtert, sie ist am Anfang sogar etwas besser geworden.
Zur Zeit nehme ich auch ein Opiat (Targin) gegen die Schmerzen, Ich brauche das Opiat allerdings auch für meine Rückenschmerzen (schlage quasi 2 Fliegen mit einer Klappe  ;D).

Meine PNP habe ich übrigens seit ca. 14 Jahren.

Ich drücke dir die Daumen, dass du ein geeignetes Mittel findest!

lg
Hella
LG Hella

Offline Lies

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #11 am: August 09, 2011, 16:15 »
Hallo Hella

Das beruhigt mich dann ja wieder leicht, dass Du Deine PNP schon so lange hast und niemand etwas an Dir amputieren wollte. :banane:

Mein Hausarzt war heute hier und wir haben besprochen, dass ich mich also aus Lyrica ausschleiche, stattdessen erst mal eine erhöhte Cortisongabe nehme wegen all der Nebenwirkungen, die Lyrica hatte. Das ist dann eine Art Cortisonstoß über drei mal drei Tage und dann werde ich mich in Gabapentin einschleichen.

Alles etwas kompliziert, weil Lyrika auch enorme Hautreaktionen ausgelöst hat, es war höchte Zeit das Zeug los zu werden und die Haut mit Cortison zu beruhigen.

Hoffen wir also das Beste

Lies
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Offline Nedingsnäs

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #12 am: August 09, 2011, 18:10 »

Das beruhigt mich dann ja wieder leicht, dass Du Deine PNP schon so lange hast und niemand etwas an Dir amputieren wollte. :banane:



Hallo Lies,

wie soll denn eine Amputation bei einer PNP helfen? ODer ist das so gemeint, dass die PNP als Folge Verletzungen herbeiführen kann, die dann letzten Endes in einer Amputation enden?

Liebe Grüße
Nedingnäs

Offline Lies

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #13 am: August 09, 2011, 20:09 »
Zitat
ODer ist das so gemeint, dass die PNP als Folge Verletzungen herbeiführen kann, die dann letzten Endes in einer Amputation enden?

Genau das ist gemeint.

Lies
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Offline johann

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #14 am: August 10, 2011, 10:44 »
Hallo Lies,

wie schon von anderen geschrieben, nicht die 77 Jahre sind das Kriterium,
noch mit einer Insulinpumpe zurecht zu kommen, sondern die persönliche geistige Fitness. Ich gehöre auch schon zum Club der Siebziger.  :D
Ob eine Therapie sich noch lohnt, ist sicher auch nur sekundär. Niemand kennt den Endpunkt.

Die kontinuierliche Infusionstherapie mit einer Insulinpumpe ist zwar optimal zur Erzielung eines gleichmäßigen normnahen Blutzuckerverlaufs,
aber viele erreichen dies auch zufriedenstellend mit der ICT.
Es muss also nicht immer eine Pumpe sein.
Hauptsache "gut eingestellt".

Zur "Medikamentenfindung" viel Glück!



Mit freundlichen Grüßen
johann

Offline Lies

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #15 am: August 10, 2011, 11:07 »
Hi Johann

Ich sehe das auch so, obwohl ich im Moment infolge einer umfassenden Medikamentenveränderung Probleme mit dem ICT habe, aber ich kriege das schon wieder hin.
Ich muss nur von der Insulinmenge runterkommen, mit der ich versuche die Spitzen zu drücken.

Das ist das Übel mit der Mehrfacherkrankung..

Gruß Lies
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Offline Llarian

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #16 am: August 10, 2011, 14:30 »
Ich sehe das auch so, obwohl ich im Moment infolge einer umfassenden Medikamentenveränderung Probleme mit dem ICT habe, aber ich kriege das schon wieder hin.
Wenn Du die Cortisondosen bekommst, wird sich das noch  - vorübergehend - verschlimmern. Es gibt Schemata zur Anpassung der Insulindosis bei Cortison, die sind aber für Typ1, ich weiß nicht, wie weit die für Typ2 übertragbar sind.

Grüße
Anja

Offline Lotte

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #17 am: August 30, 2011, 10:41 »
ich habe seit 32 Jahren Typ 2 Diabetes . Seit mehreren Jahren leide ich unter einer polyneuropathie . Ich habe keiner
lei gefühl mehr in den Füßen . Schmerzen weniger , nachts manchmal in kurzen Abständen einen stechenden schneidenen Schmerz und ein zucken im Fuß . Ich könnte dann wahnsinnig werden. Ich nehme schon Jahre
Gabadentin und jetzt zusätzlich Milgamma ein Vitamin speziell für die nerven. Bei mir hat es jetzt geholfen.
       Ich habe jetzt nur ein anderes Problem . Durch die Polyneuropathie habe ich Gleichgewichtsstörungen und kann keine Treppe mehr frei runtergehen muß mich immer festhalten . Ich knicke aus unerklär,lichen Gründen um. <Den linken Fuß habe ich mir schon einige male gebrochen und letztes Jahr den linken Ellenbogen. Z.Zt. bin ich wieder
in Gips und habe einen klomplizierten Fraktur an den Zehen .

Ich trage schon Diabetikerschuhe , ich will mal sehen , ob ich Stiefel bekomme um einen besseren Halt an den Knöcheln zu bekommen. Oder weiß jemand einen anderen Rat ?
Liebe grüße
Lotte






Offline Joerg Moeller

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #18 am: August 30, 2011, 11:08 »
Ich trage schon Diabetikerschuhe , ich will mal sehen , ob ich Stiefel bekomme um einen besseren Halt an den Knöcheln zu bekommen. Oder weiß jemand einen anderen Rat ?

Man könnte es auch mit einer Aircast-Schiene versuchen: http://www.ormed-djo.de/de/produkte/orthopaedietechnik/sprunggelenk/index.php

Die ist ja extra dafür konzipiert, daß man nicht umknickt. Sprech doch mal mit deinem Arzt/Orthopäden darüber.

Viele Grüße,
Jörg
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Offline Llarian

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Re: diabetische Polyneuropathie
« Antwort #19 am: August 30, 2011, 15:07 »
Ich knicke aus unerklär,lichen Gründen um.
Peroneus-Lähmung? Was sagt denn Dein Neurologe?

Grüße
Anja