Autor Thema: Erfahrungen mit Dexcom G7  (Gelesen 304 mal)

Offline Gyuri

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Erfahrungen mit Dexcom G7
« am: Oktober 29, 2023, 01:34 »
Ich denke, man sollte mal ein neues Thema eröffnen um nicht G7-Erfahrungen an ursprüngliche G6 oder gar FSL x dran zu hängen.

 :rotwerd: Ich weiß, meistens bin eh ich schuld. Aber das soll jetzt besser werden.

Seit heute Abend (ja, ich habe die Uhren schon zurück gestellt  :zwinker: )
nutze ich G7 und G6 ist "abgehakt".
Mir fiel beim "Kalibrieren" (muss man ja mal probieren) auf, dass man das System nicht mehr austrixen kann/muss, wenn man will, dass das BZ-Gerät synchron mit G7 das gleich anzeigen soll.
Mit dem doppelten Eintrag funktionierte es bei G6 schon nicht so richtig. Bei G7 ist da eine Sperre eingebaut, dass man nicht mehr kurz hintereinander immer wieder "kalibrieren" kann. Aber bei G6 ging es dann doch mit der Synchronisation, wenn man dem Blut-Wert die doppelte Abweichung zur G6 Messung anrechnete.
Das geht bei G7 so scheinbar nicht … oder nicht immer.  :kratz:
G7 sagte mir 189 mg/dL
Blutig waren es bei mir 179 mg/dL

So gab ich, wie ich es von G6 kannte 169 mg/dL zum "Kalibrieren" ein … in der Hoffnung dann in der G7-App die 179mg/dL von der blutigen Messung abzulesen. Sind noch alle da?  :rotwerd:
Hört sich verworren an, hat aber bei G6 immer funktioniert.  :heilig:

Nach meiner Eingabe dsah man bei der nächsten Anzeige (im 5 Minutentackt) 168 mg/dL  :kreisch: also im Grunde wurde der "Kalibrierwert" voll übernommen.

Ich würde die entsprechende Verlaufskurve gern zeigen, aber CLARITY hängt ja immer 3 Stunden hinterher. Da könnte ich das erst in zwei Stunen zeigen. Da will ich aber schon lange im Bett liegen.  :ja:

Bei G6 hatte ich so etwas NIE gesehen.
Und bei G7 von meiner Frau hatte ich da noch nie darauf geachtet.  :nein:

Vielleicht funktioniert das mit der Nachjustierung bei G7 auch nach einem ganz anderen Prinzip, nach dem nur unter bestimmten Bedingungen das Mittel aus den beiden Messungen zum "Kalibrieren" verwendet wird?

Da ich so gut wie nie "Kalibriere" und seit G7 höchstens den Blutzuckerwert protokolliere, muss ich das mit dem Kalibrieren gar nicht so genau wissen.  8)
Die letzte Zeit korrigierte ich nur (bei G6 und G7), wenn z.B. in der Nacht ein Hypo-Alarm uns weckte und die blutige Gegenmessung einen Wert deutlich ÜBER 70 mg/dL ergab. So war dann für die nächsten Stunden Ruhe im Schlafzimmer.  :baeh:
Beim G7 der Frau passierte das viel seltener als beim G6 von mir … was auch damit zu tun hat, dass meine Frau praktisch nie in ein Hypo kommt.

Wer von euch auch solche Beobachtungen mit dem Kalibrieren von G7 macht/gemacht hat, möge das zu unserer gemeinsamen Neugierde  :zwinker: mitteilen.

Natürlich sollen hier auch andere G7 Erfahrungen benannt werden. Ich würde mich freuen …  :)
Gruß vom Gyuri
„Miss alles, was sich messen lässt,
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was sich nicht messen lässt.“

Archimedes

Offline Joerg Moeller

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Re: Erfahrungen mit Dexcom G7
« Antwort #1 am: November 13, 2023, 17:48 »
G7 sagte mir 189 mg/dL
Blutig waren es bei mir 179 mg/dL

So gab ich, wie ich es von G6 kannte 169 mg/dL zum "Kalibrieren" ein

Würde ich nicht machen. Bei dem Bereich würde ich noch alles um die +/- 15 akzeptieren.
Und eine Abweichung von 10 ist für mich völlig akzeptabel, egal in welchem Bereich.

Sonst rennt man am Ende ja nur noch hinterher...

Viele Grüße
Jörg
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Offline Gyuri

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Re: Erfahrungen mit Dexcom G7
« Antwort #2 am: November 13, 2023, 21:13 »
Zitat
[…]Mir fiel beim "Kalibrieren" (muss man ja mal probieren) auf, […]

 :zwinker: Es ging mir nicht darum, kleine Abweichungen zu justieren!
Mir ist klar, dass keine "Kalibrierung" zu absolut synchronen Messergebnissen führen kann … schon weil beide Systeme so ihre Schwankungen haben, die manchmal gegenläufig sind und manchmal eine Synchronität nur vortäuschen.

Mir ging es nur darum, ob "mein G7" sich bei " Ø Zur Kalibrierung verwenden " weiter nur die halbe Differenz nachjustiert … oder nicht. Am 29.10. wurde das offensichtlich nicht gemacht.

Neulich mit dem G7 meiner Frau stellte ich bei einer Korrektur (da ging es um >50mg/dL Unterschied) so, wie gehabt mit der Justierung = halbe Differenz führt zum "neuen" Wert.

Und am Samstag hatte ich auch mal einen krassen Unterschied zwischen G7 und blutiger Messung … und was soll ich sagen: Wieder wurde um die halbe Differenz nachgestellt.  :gruebeln:

Ich glaube inzwischen ganz fest, dass bei der Berechnung der "Nachkalibrierung" die Ergebnisse nicht nur gemittelt werden, sondern dass auch mal was anderes gemacht wird.
Glauben ist nicht Wissen! Aber ich glaube, wenn sich z.B. ein Trendpfeil über den 5-Minuten-Takt verändert (normal soll man ja nur bei waagrechtem Pfeil kalibrieren) dies durchaus Einfluss auf die Justierung haben kann.

Ich gehe da mit dem Kalibrieren, abgesehen von DEUTLICH unterschiedlichen Ergebnissen, sehr sparsam damit um. Ich achte auch weniger auf den Trendpfeil, sondern mehr auf die Verlaufskurve über … eine Weile  :zwinker:

(btw: der gewaltige Anstieg um 15 Uhr war mehr oder weniger gewollt  :kreisch:
weil ich konstant bei ca. 70mg/dL war und mit dem Auto fahren musste.
Da nahm ich deutlich höhere Werte in Kauf und stellte den Hoch-Alarm auf 300mg/dL)


Der Trendpfeil gäbe grünes Licht für eine Kalibrierung.
Das Verlaufsdiagramm zeigt mir aber, dass es nach meinem Abendessen (Pizza) deutlich hoch geht.
Bis ich meine blutige Messung erstellt und eingetippt habe, könnte G7 schon viel weiter sein.
Blutige Werte würde ich (würde ich messen) in so einem Fall nur als "Ø Blutzuckerwert protokolllieren"
Das gab es bei G6 noch nicht.
Gruß vom Gyuri
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