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Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

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--- Zitat von: Trüffel am April 25, 2010, 23:20 ---Von meinem Senior-Chef habe ich auf Nachfrage umgehend ein Arbeitszeugnis (für 13 Jahre Betriebszugehörigkeit) erhalten, das sehr sparsam geschrieben wurde. Es besteht aus vier Sätzen. Am Ende fehlen gar die ...besten Wünsche für die Zukunft....  :moser:

Attu berichtete mir, daß es Firmen gäbe, die Arbeitszeugnisse gegen Gebühr sichten und bearbeiten.
Da wird einem also gesagt, was fehlerhaft ist, was falsch geschrieben wurde, wie es besser aussehen könnte, was alles dazugehört...
Mal sehn, wann ich die Adresse von Attu bekomme.

Morgen gehts zum Arbeitsamt, Beratungstermin. Ich möchte mich mal etwas rundum informieren. Momentan weis ich nicht, was ich beruflich machen soll. Das eine will ich nicht mehr und Ideen habe ich nicht.  :nixweiss:

Eine kostenlose Rechtsberatung gibt es nicht, bzw. in Sachen Diabetes gibt für Abbonnenten des DJ (Diabetes-Journal) eine kostenlose Telefonauskunft von Oliver Ebert.


Gruß Trüffel

--- Ende Zitat ---

4 Sätze sind bei 13 Jahren Betriebszugehörigkeit kein "Zeugnis". Da muss mehr drin stehen.

Grüßle

Norbert

diotmari:
Guten Morgen, Trüffel!

Auf die Schnelle (gefunden): Dir steht ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu, das ist Dein RECHT, das kannst Du anmahnen und einklagen!!!

Alles Lieben und Gute
Dietmar

vreni:
hab da auch was gefunden

http://www.arbeitszeugnis.de/

Notfalls würde ich das Zeugnis selber aufsetzen und den ehemaligen Chef auffordern, dies zu unterschreiben.

MaKe:
Hallo Trüffel,

wie Dietmar schon schrieb:
Wichtig ist dass du ein qualifiziertes Arbeitszeugnis einforderst.
Hierzu ist die Firma verpflichtet.
Ein Zeugnis mit 4 Sätzen schadet dir eher als es hilft in deinem weiteren beruflichen Werdegang.
Auch solltest du dich im eigenen Interesse, wo die Firma sich schon so anstellt, schlau machen was welche Formulierung im Zeugnis bedeutet.
Da in einem Arbeitszeugnis nicht negatives drinne stehen darf, gibt es eine Art Code mit dem man auch positiv formuliert schreiben kann dass man von dem Mitarbeiter nichts hält.
Hierzu gibt es Literatur, aber sicherlich auch Angebote von Gewerkschaften etc. da mal drüber zu schauen.
Wenn du zum Arbeitsamt gehst, kannst du dort auch mal fragen. Es ist ja auch im Interesse am Amt dass du ein vernnftiges Zeugnis bekommst um schnellst möglich wieder aus deren Statistiken zu verschwinden.
Auch bieten die in der Regel ein Bewerbungstraining an, schadet auch nie und da kann man auch nochmal das Zeugnis überprüfen lassen.
Ich wünsche dir viel Erfolg!

SabineS:
Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht vom Arbeitgeber nicht mal böse gemeint war, wenn er nur vier Sätze und keine guten Zukunftswünsche reingeschrieben hat. Dein Chef, der nur drei Personen angestellt hat, und kaufmännisch nicht viel am Hut hat, der weiss vielleicht gar nicht so recht, wie so ein Arbeitszeugnis aussehen muss.
Ich kenne Fälle, in denen der Mitarbeiter sein Zeugnis selbst formulieren durfte. An Deiner Stelle würde ich mich mal so richtig mit dem Zeugnis-Thema befassen, selbst ein Zeugnis formulieren und den Arbeitgeber unterschreiben lassen. Wenn er Dir nicht allzu böse gesinnt ist, dann macht er das vielleicht. Der muss doch froh sein, wenn er die Sache vom Tisch hat.

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