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Therapieanpassung an Bewegung - by Dr. B. Teupe

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Biene:
Danke für den Hinweis auf den Artikel, Joa, der ist wieder erfrischend teupisch. Ich bin keine große Formelfreundin und merke mir eigentlich immer nur die für mich relevanten Absolutwerte. Daß die Boluswerte, die ich mir so verpasse, eigentlich dreiviertel von meinem "eigentlichen" Bolus sind, war mir schon fast entfallen, tssss...
Ich laufe seit ein paar Jahren und hatte früher meine Basalrate dabei nicht abgesenkt. Dabei mußte ich immer tierisch BE's nachwerfen, bis man mich hier im Forum eines besseren belehrt hat. Seitdem senke ich immer kurz vorher auf 60-70% ab. Direkt vor dem Start pfeife ich mir meistens noch 3 BE ein, damit komme ich eine gute Stunde aus. Dann muß ich aber wieder nachlegen. Im Mai habe ich meinen ersten Marathon gelaufen, auf 60%. Ich habe dabei entsetzlich viele Bananen :banane: :banane: :banane: :banane: :banane: gegessen, nur unterbrochen von Power Gels ("Sie ahnen schon:" Geschmackrichtung Banane :banane: :banane: :banane: :banane:). Nach dem Zieleinlauf mußte ich dann erstmal  :kotz:. Daher finde ich Deine Methode, Darsina, sehr interessant. Zumal ich trotz des ganz hohen Trainingsaufwandes, den ich betrieben habe, nicht ein einziges Gramm abgenommen hatte. (Mein Mann behauptet: wenn ich nicht für den Marathon trainiert hätte, wäre ich vermutlich sowieso geplatzt. Paperlapapp.)
Viele Grüße,
Biene

Joa:

--- Zitat von: Biene am Juni 23, 2009, 21:46 ---eigentlich dreiviertel von meinem "eigentlichen" Bolus sind, war mir schon fast entfallen, tssss...
--- Ende Zitat ---

Ja, habe festgestellt, das mir da auch Etliches wieder weggerauscht war.

Gut also, dass Teupe Teile des Regelwerkes nun nochmal in Kompaktform aufbereitet hat und schriftlich zur Verfügung stellt.  :ja:

Auch für Leute die vorhaben nach Althausen zu fahren, ist es mit Sicherheit hilfreich, möglichst viele der Ansätze bereits einigermaßen verstanden zu haben, weil sich der Gehalt der Schulung in den Details dann nochmals potenzieren kann.  :super:


--- Zitat ---Im Mai habe ich meinen ersten Marathon gelaufen, auf 60%
--- Ende Zitat ---

Wow.  :super:

Marathon auf 60% scheint mir denn schon noch seeehr overdosed. Bei noch relativ leistungsmoderaten Radtouren, so über 3 Stunden bin ich teilzeitig auch bis auf 0% runter gegangen und hab die BR dann erst wieder im Schlussdrittel höher gesetzt.


--- Zitat --- ... Zumal ich trotz des ganz hohen Trainingsaufwandes, den ich betrieben habe, nicht ein einziges Gramm abgenommen hatte.
--- Ende Zitat ---

Kein Wunder, bei dem Bananenverschleiß!  :kreisch:

Gruß
Joa

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Biene am Juni 23, 2009, 21:46 ---Zumal ich trotz des ganz hohen Trainingsaufwandes, den ich betrieben habe, nicht ein einziges Gramm abgenommen hatte.

--- Ende Zitat ---

Das trifft jetzt nicht auf dich zu aber für unsere stillen Mitleser:
An dem Punkt geben ja viele wieder auf: "Ich nehme eh nicht ab, da brauche ich mich auch nicht weiter zu schinden".

Ich denke Abnehmen befriedigt zwei Bedürfnisse:
1. Etwas für die Gesundheit zu tun
2. Etwas für die Optik (schlankere Linie) zu tun

Mag sein daß man Punkt 2 nicht erreicht, aber Punkt 1 ganz sicherlich, wenn man sich mehr bewegt. Ich denke da hat man dann die Wahl: Kugelig und kann sich kaum bewegen oder "Rund aber gesund". Ich find letzteres einen ganz brauchbaren Kompromiss :zwinker:

Ich persönlich hab gar nicht mal so die Ambition abzunehmen. Ich bin jetzt 45 und wenn ich meine 123 Kilo auf 100 reduziere wird meine Haut sich sicher nicht mehr so zurückbilden. (Und das sieht für meine Begriffe auch nicht unbedingt besser aus als eine Kugel vor sich herzuschieben)
Aber ich möchte wenigstens noch ein paar Schritte gehen können ohne daß mir die Puste ausgeht... :ja:

Andreas:
Beim Training bildet sich zunächst einmal Muskelmasse, diese ist vergleichsweise schwerer als Fettgewebe. Das heißt, auch wenn das Gewicht gleich bleibt, veringert sich Dein Körperfett und dadurch auch Dein Körpervolumen.
Erst wenn eine angemessene Muskulatur aufgebaut ist (und das kann durchaus Monate dauern), setzt meist eine nennenswerte Gewichtsreduktion ein - falls der Energiebedarf negativ ist, also weniger Kalorien gegessen als verbrannt werden.

Bei den Teupe-Hinweisen scheint es wirklich - wie JOA ja auch in einem Posting ausführt - eher um "Bewegung" als um "Sport" zu gehen.
Von daher enthalte ich mich derzeit (auch aufgrund der Forumsprobleme der letzten Tage) erst einmal einer Bewertung. Vielleicht nehme ich zu einer späteren Gelegenheit dazu Stellung.
Wer das Konzept meiner - für MICH (!) hoch funktionalen, aber sicherlich auch übertragbaren - Sporteinstellung lesen möchte (die sich, so meine ich, deutlich von Teupe unterscheidet), findet diese hier:
http://www.laufen-mit-diabetes.de/sechs-schritte-zur-anpassung-meiner-diabetestherapie-beim-sport/

Viele Grüße,
Andreas

Biene:
Hallo Andreas, Deine Hinweise sind sind sehr interessant. Aber ich habe eine Frage zu folgendem Satz auf Deiner Seite:
"Bei längeren Trainingseinheiten (mehr als eine Stunde) reduziere ich meine Basalrate (je nach Trainingsvorhaben und Tageszeit zwischen 20% und 50%; auch der Zeitpunkt der Reduktion richtet sich nach den genannten Faktoren und liegt zwischen 5 und 90 Minuten vor dem Training)."
Reduzierst Du um 20% oder auf 20%?  :gruebeln:
Gruß,
Biene

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