Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Aufstehinsulin nach Nickerchen
Joa:
--- Zitat von: Trüffel am März 02, 2009, 23:41 ---Gibt es eine Abhängigkeit von der Regelmäßigkeit der Tagesabläufe oder hat das keinerlei Einfluß auf die Geschichte.
--- Ende Zitat ---
Des Tagesablaufs zwischen Aufwachen und Einschlafen, oder über 24h ?
Antwort wäre erstmal:
Ersteres im normalen Rahmen aber in Korrespondenz zu Letzterm.
Letzteres sicherlich ja.
Gruß
Joa
Trüffel:
Äh, sei mir nicht böse, aber zu so später Stunde brauche ich länger, bis ich Deine Antwort raff. :zwinker:
Also ich meinte, ob es eine Rolle spielt, wenn ich jeden Tag völlig verschiedene Tagesabläufe habe, z.B. die vielzitierte Schichtarbeit. :kratz:
Joa:
--- Zitat von: Trüffel am März 03, 2009, 00:15 ---Also ich meinte, ob es eine Rolle spielt, wenn ich jeden Tag völlig verschiedene Tagesabläufe habe, z.B. die vielzitierte Schichtarbeit. :kratz:
--- Ende Zitat ---
Bei Schichtarbeit hat natürlich der wechselnde Tagesablauf erheblichen Einfluss auf den Stoffwechsel. Nicht nur bei Diabetikern.
Mit Wechselschichtbetrieb klarkommen sei auch unter CSII nur noch allenfalls grenzwertig, eigentlich nicht beherrschbar. Zumindest wird sich dafür kein funktionales Regelwerk mehr formulieren lassen, das einen "Regelfall" abdeckt.
Gruß
Joa
Corinna:
--- Zitat von: Joa am März 02, 2009, 23:57 ---Hmmm, hab da noch was gefunden, dass im Zeitraum von 30 Minuten bis 2 oder 2 1/2 Stunden nach dem Einschlafen der Körper die Wachstumshormone ausschüttet. Was sinngemäß auch K. Howorka vertritt. Letztere allerdings macht diese Wachstumshormone dann auch gleich für das Aufstehphänomen mitverantwortlich und sieht das (bislang?) nicht als eigenes Geschehen.
--- Ende Zitat ---
Ah ja, das klingt interessant. Hmm, würde jedenfalls zu dem, was ich noch im Kopf hatte passen.
Joa:
--- Zitat von: Corinna am März 03, 2009, 22:08 ---Ah ja, das klingt interessant. Hmm, würde jedenfalls zu dem, was ich noch im Kopf hatte passen.
--- Ende Zitat ---
Ja, ja. :ja:
Interessant auf alle Fälle. Sehr interessant, finde ich! :ja: :ja:
Schon aus scholastischer Sicht. Als Diabetiker natürlich insbesondere.
Und die ganzen Zusammenhänge sind aus naturwissenschaftlicher Sicht allenfalls in Ansätzen geklärt.
Es gibt ja weiter nur Mosaiksteine, eine alles umfassend-verbindliche Erklärung, soweit ich sehe, nicht.
Auch wenn es schon ungemein viele Steinchen geworden sind.
Und diese Mosaiksteine werden anhand empirisch reproduzierbar und beobbachtbarer Abläufe in ein modellhaftes Bild eingefügt.
Wenn der nächste Mosaikstein passt, wird er in das Modellbild eingefügt. Passt er nicht, muss wohl umsortiert werden.
Da sehe ich Teupe in der vordersten Front der Puzzler, Howorka, in ihrem FIT-Puzzel genauso (sie hat den Nachteil mit dem suboptimalen Instrument [FIT/NIS/ICT) zu arbeiten). Zumindest soweit das mich, also meinen Diabetes betrifft.
Leider ist es nicht so ganz zu erwarten, dass in 18 Tagen Althausen der ganze komplexe Zusammenhang, der selbst ständig in Bewegung ist, einer relativ großen Gruppe von individuell sehr verschiedenen Diabetikern umfassend vermittelt werden kann.
Und da muss ich mal wieder spontan eine Teupe-Hymne schmettern und sage verwegen: Das ist schon nobelpreisverdächtig, was Teupe in läppischen 18 Tagen anbietet.
Ok. @Katrin: nächstes Jahr schlage ich dann K.H. für diesen Nobelpreis vor.
Gruß
Joa
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