Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie
Meine erste Pumpe
Trüffel:
Bei einer Penampulle funktioniert das. Aber die meisten werden wohl normale 10ml Ampullen verwenden. :kratz:
Da kann man einen ähnlichen Effekt erzielen, wenn man das Reservoir mit Luft aufzieht und diese Stück für Stück in die Insulinampulle drückt. Also erst etwas Luft hinein, sodaß ein Überdruck in der Ampulle entsteht, der drückt das Insulin fast von selbst in das Pumpenreservoir, dann wieder etwas Luft daraus in die Ampulle und Insulin ins Reservoir, bis dieses voll ist.
Man sollte nicht die ganze Luft auf einmal in die Ampulle drücken, weil der Überdruck sons zu groß ist. Nicht daß es einem dann den Kolben gegen die Nase schiesst... ;D
Joa:
Also ich verstehe nicht, warum um so ein paar dämliche (sorry die Damen) Luftblasen ständig so ein Hype veranstaltet wird.
Da ich die Pumpe grundsätzlich mit dem Luer-Anschluss nach unten zeigend trage, können mir dieselben ziemlich schnurz bleiben.
Beim Neubefüllen, oder Schlauchwechsel werden sie dann ein wenig hochgeklöpfelt und mit dem Schlauchfüllen zuvorderst ausgeblasen. Basta. :zwinker:
Ich sehe auch keine Schwierigkeiten darin, das Insulin direkt aus dem Kühlschrank zu holen vor dem Reservoirfüllen.
Gruß
Joa
Joerg Moeller:
--- Zitat von: Joa am Januar 20, 2009, 21:42 ---Also ich verstehe nicht, warum um so ein paar dämliche (sorry die Damen) Luftblasen ständig so ein Hype veranstaltet wird.
Da ich die Pumpe grundsätzlich mit dem Luer-Anschluss nach unten zeigend trage, können mir dieselben ziemlich schnurz bleiben.
--- Ende Zitat ---
Interessant... Und nachts hängt die an einem Infusionsständer neben deinem Bett oder wie gewährleistest du im Schlaf einen nach unten zeigenden Luer-Lock? ;D
@Trüffel: wenn in der Ampulle ein zu großer Überdruck ist und das Insulin quasi in das Reservoir "schießt" hat man auch noch das Problem, daß sich oft sehr viele Mikrobläschen bilden. Und die sind dann sauschwer wieder wegzukriegen. Die wenigsten Bläschen hab ich, wenn ich ein leer gewordenes Reservoir wieder auffülle.
Warum sind Luftblasen im Reservoir ein Probem?
Wenn Luftblasen in den Schlauch gelangen nehmen sie ein Volumen ein, daß dann nicht vom Insulin eingenommen werden kann. Das heißt da fehlt dann ein bißchen Insulin. Bei nicht so empfindlichen Diabetikern kein großes Problem, bei Leuten mit sehr kleinen Basalraten aber schon.
Es geht als nicht darum, daß gespritze Luft lebensgefährlich ist (wie das in manchen Filmen gern gezeigt wird. Um eine Luftembolie auszulösen müsste man schon so ca. 50ml Luft direkt i.V. spritzen
diotmari:
--- Zitat von: Jörg Möller am Januar 21, 2009, 08:55 ---....Die wenigsten Bläschen hab ich, wenn ich ein leer gewordenes Reservoir wieder auffülle.
--- Ende Zitat ---
Guten Morgen, Jörg!
Interessante Äußerung!!! Ich dachte, daß ganze sei Einweg?!?!
Ich finde es nämlich auch nicht nett, so viel Müll zu produzieren - wie oft benutzt Du Reservoire mehrmals??
...Übrigens: ich "drücke" mein Insulin (vorsichtig!) auch aus der Penpatrone, weil davon noch reichlich habe...
Viele Grüße
Dietmar
Alexandra:
Ich habe vor kurzem angefangen, die Ampullen mehrmals zu füllen, angeregt von der Frage in einem anderen Forum. Ich finde nämlich auch, dass da unnötig viel Müll produziert wird. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich die Ampulle genutzt habe, aber beim letzten Mal auffüllen hat man dann gesehen, dass von unten quasi Luftbläschen durch den Gummiring eingedrungen sind während des Aufziehens, das war für mich dann quasi der Indikator, ´ne Neue zu nehmen. Ich glaube, es dürft die 4. Auffüllung gewesen sein, aber wahrscheinlich ist das auch nicht immer gleich.
Empfehlen darf man das natürlich nicht, weil Ampullen Einmalprodukte sind. Was jeder dann letzten Endes macht... Aber wo man Kosten OHNE NACHTEIL einsparen kann, sollte man das vielleicht mal überdenken.
Ach ja, so hab ich immer zwei Ampullen im Wechselgebrauch und eine Durchstechflasche im "Diabetikerschränkchen" stehen, also nicht kalt gestellt. Beim Auffüllen schau ich, dass ich große Blasen gleich entferne. Dann bleibt die Ampulle noch ein bisschen stehen, bis sie in die Pumpe kommt, wird vorsichtig auf den Tisch geklopft, so sollte man alle Bläschchen nach oben bringen. Seitlich dagegenschnalzen hilft, die kleinen Bläschen zu einer größeren zu verbinden und die wird dann abgepumpt beim Wechsel. Und ich halte es wie Joa, ich trage meine Pumpe zu 90% mit dem Anschluss nach unten, klopfe ab und an mal, damit sich die Blasen am Ampullenboden sammeln und hatte noch nie Probleme mit Luft im Schlauch.
Alexandra
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