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| Erstattungsfähigkeit von Insulinanaloga für Typ 1... |
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| Joerg Moeller:
--- Zitat von: Hexe am März 01, 2008, 00:37 --- --- Zitat von: Jörg Möller am Februar 29, 2008, 17:45 ---..... Postrezeptor-Signaltransduktion --- Ende Zitat --- also ich könnte mir das Wort/die Worte nicht mal bis zum Hausarzt merken, und was ist das nun ? --- Ende Zitat --- Wörtlich übersetzt in etwa "Signalübermittlung nach dem Rezeptor". Der Insulinrezeptor reagiert mit dem Insulinmolekül und sendet dann ein Signal an andere Komplexe in der Zelle. Durch die werden dann letztendlich die Glucosetransporter gebildet, mit denen die Glucose in die Zelle kommt. Stell dir diese Signalübermittlung wie einen Wasserhahn vor: dreht man den weiter auf, werden mehr Glucosetransporter gebildet => Mehr Glucose kann in die Zelle gelangen. Bei Streß, Entzündungen oder morgens beim Aufstehen werden Hormone freigesetzt die verhindern, daß man diesen Wasserhahn schön weit aufdrehen kann (sie dämpfen die Signaltransduktion). Die Folge: ein Insulinmolekül kann nicht soviel Glucose in die Zelle schleusen, als wenn der Weg nicht gedämpft wäre. Das nennt man dann eine gesunkene Insulinsensitivität (Insulinempfindlichkeit), bzw. eine gesteigerte Resistenz und man braucht für den gleichen Job (die gleiche Menge Glucose im Blut) mehr Insulin. Andererseits gibt es auch Medikamente (wie Metformin oder Glitazone (bei denen der Effekt noch stärker ist als beim Metformin), die den Wasserhahn viel weiter als normal aufdrehen können => Sie verstärken die Signaltransduktion und ein Insulinmolekül kann mehr Glucose in die Zelle schleusen als ohne diese Medis. Deswegen sagt man hier auch "Sie mindern die Resistenz) |
| Hexe:
Hallo danke Jörg :) liebe Grüsse Vera |
| Joerg Moeller:
Gern geschehen :ja: |
| urlauber:
http://www.aok-bv.de/politik/meldungen/index_13796.html --- Zitat ---(28.02.08) Typ-1-Diabetiker, die bei der AOK versichert sind, werden weiterhin kurzwirksame Insulinanaloga erhalten können. Das gewährleistet die AOK durch ihre 2006 abgeschlossenen Rabattverträge mit Pharmaherstellern. "Damit ist sichergestellt, dass die kurzwirksamen Insulinanaloga für AOK-Versicherte nicht teurer sein werden als Humaninsulin", sagte Sabine Beckmann vom AOK-Bundesverband am Donnerstag (28. Februar). [...] Kein Grund zur Verunsicherung Sobald der Beschluss rechtswirksam sei, werde die laufende Rabattregelung für Typ-2-Diabetiker auf Patienten mit Diabetes Typ 1 ausgedehnt, erläuterte Beckmann vom AOK-Bundesverband. Sie appellierte an Patientenverbände und Selbsthilfegruppen, bereits erfolgte Aufrufe an Diabetiker zu "Hamsterkäufen" zu unterlassen. "Es gibt keinen Grund, Typ-1-Diabetiker zu verunsichern", so Beckmann. "Die AOK gewährleistet, dass die kurzwirksamen Insulinanaloga weiterhin verordnet werden können." --- Ende Zitat --- Weiß da jemand Näheres? |
| Adrian:
--- Zitat von: urlauber am März 02, 2008, 15:47 ---Weiß da jemand Näheres? --- Ende Zitat --- Hm, Seite ausdrucken, wenn man bei der AOK ist. |
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