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Wurstsemmel

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Hallo klausing


--- Zitat von: klausing am Oktober 11, 2007, 22:54 ---
hmm ich versteh noch nicht so ganz warum für die gleiche BE - Zahl mal bis zu 25% mehr Insulin notwendig sein soll! Der BE-Faktor ist doch nicht anders nur weil ich schnelle BE esse. Dann werden vielleicht die pp-Werte besser, aber danach würde ich in die Hypo rutschen, weil für den Rest des Insulin keine Kohlenhydrate mehr im Blut sind.

Hingegen wenn ich eine "Fettbemme" esse, dann spritze ich auch später, weil ich sonst direkt in der Hypo landen würde weil die Kohlehydrate beträchtlich langsamer aufgenommen werden als wenn ich nur eine "Bemme" esse.

P.S. ich hoffe jeder von Euch kennt das Wort Bemme  ;D

--- Ende Zitat ---


Bei dem Vorgehen mit Insulinerhöhung bzw.Insulinerniedrigung spielt der IE/BE aka BE-Faktor nicht mehr die Rolle wie vorher. Im Übrigen ist der Faktur nur eine Richtgröße für den jeweiligen Tageszeit und Mahlzeitabhängigen Essstiel.

Grüßle

Norbert

klausing:

--- Zitat ---Bei dem Vorgehen mit Insulinerhöhung bzw.Insulinerniedrigung spielt der IE/BE aka BE-Faktor nicht mehr die Rolle wie vorher.
--- Ende Zitat ---
Weiß das mein Körper auch? Meine bisherigen Erfahrungen sagen mir , dass er wenn ich zum Beispiel Abends ein Brot(ca 2BE)  mit Fett esse er die gleiche Menge Insulin benötigt wie wenn ich für 2BE Traubenzucker esse. Der einzige Unterschied ist der Zeitraum in welchem er das Insulin benötigt. Bei Fett braucht er es später oder über einen längeren Zeitraum verteilt, weil die Verdauung länger braucht es ins Blut zu schleusen.
Daher verstehe ich diesen Zusammenhang nicht mit der Erhöhung oder Verringerung des Insulins bei gleicher BE-Menge und trotzdem sollen am Ende die gleichen guten Werte vorhanden sein.

diotmari:

--- Zitat von: Jörg Möller am Oktober 11, 2007, 17:15 ---

... BZ >150 verzögert den Magen-Transit (BZ

Schnurble:
Hi,


--- Zitat ---hmm ich versteh noch nicht so ganz warum für die gleiche BE - Zahl mal bis zu 25% mehr Insulin notwendig sein soll!
--- Ende Zitat ---


Ich glaube das hat etwas damit zu tun, dass höhere Insulindosen länger/langsamer wirken, und bei einem höheren GI braucht man ja auch eine längere Wirkzeit.

Ich gebe allerdings meist einen verzögerten Bolus für fettreiche Sachen statt einen höheren Bolus...
Habe zwar schon manchmal festgestellt, dass ich gerade nach größeren fettreichen Mahlzeiten nachkorrigieren musste, aber da müsste ich in Zukunft mal mehr drauf achten, ob es evtl. nicht auch bloß ein Schätzfehler war. Je größer eine Mahlzeit ist, desto größer die Chance, daneben zu liegen beim Schätzen...

LG,
Anja

klausing:

--- Zitat ---Ich glaube das hat etwas damit zu tun, dass höhere Insulindosen länger/langsamer wirken, und bei einem höheren GI braucht man ja auch eine längere Wirkzeit.
--- Ende Zitat ---
Das erklärt nur die Verschiebung der Wirkzeiten aber nicht die Veränderung des Verhältnisses von gegessenen BE zu IE!

Nach Deiner Logik müsste ich bei höherem GI mehr Insulin spritzen, weil höhere Dosen die Wirkzeit verlängern. Dann würde folgendes passieren. Du knallst direkt in die Hypo, weil Dein Insulin schon wirkt während noch gar kein Zucker von der Verdauung geliefert wurde. Diese läuft ja auf Grund des Fettanteil langsamer. Nun gleicht die Leber dies aus.
Danach kommt dann so langsam Dein Zucker von der Verdauung ins Blut. Der Blutzuckerhaushalt gleicht sich wieder aus. Gegen Ende der Verdauung stimmen dann Zuckerzufuhr und Wirkung des Insulin wahrscheinlich annähernd wieder über ein.

Aber die Gefahr einer Hypo am Anfang ist doch extrem hoch. Zumindest habe ich das während meiner Reha so gelernt. In so fern halte ich so etwas für gefährlich.

--- Zitat ---Habe zwar schon manchmal festgestellt, dass ich gerade nach größeren fettreichen Mahlzeiten nachkorrigieren musste,.... bloß ein Schätzfehler war.
--- Ende Zitat ---

Bei fettreichen Mahlzeiten gebe ich die Hälfte am Anfang und die andere Hälfte am Ende. Funktioniert bei mir prima. Ein Nachkorrigieren ist da nicht notwendig. Das mag aber bei jedem unterschiedlich sein und auch von der Art des Insulins abhängig sein. Die Gesamtmenge des benötigten Insulins ändert sich aber nicht.

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