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Diabetes und Psyche

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Nusy:
Hallo...

Mein Schatz und ich hatten wohl auch schonmal über soetwas diskutiert...
Diabetes und Psyche...

Da ich selber  zwar kein Diabetes habe, aber mit meiner Psyche "kämpfe"
aufgrund schlimmer Kindheit und einer Vergewaltigung in der Jugenddzeit (16Jahre),
und sonstigen etlichen traurigen oder schlimmen Erfahrungen in meinem Leben...
und die Psyche mich schon ansich sehr stark interessiert...  
wollte ich das hier mal ansprechen....
Vielleicht auch... weil ich mich oft frage warum wieso wie und was in einem Menschen auf psychischer Ebene abgeht...
vielleicht um selbst dazuzulernen und sich zu verbessern, ich weiß nicht genau...
Andere Ansichten zu erfahren... neue Meinungen kennenzulernen...
Ich weiss nur eins....
wenn alles anders gelaufen wäre in meinem Leben wäre ich vielleicht Forscherin geworden in die Richtung...
Naja es sollte nicht sein...


Ich möchte mal alle hier fragen, wie ihr die Psyche und den Diabetes im Zusammenhang seht....  :)

Was habt IHR persönlich für Erfahrung, oder was habt ihr für ein Wissen darüber....
oder auch einfach nur eine bestimmte Meinung dazu...
Wie sehr beeinflusst die Psyche Diabetes...
oder umgekehrt welchen Einfluß würdet ihr dem Diabetes auf die Psychische Verfassung zuschreiben....
(z.B. Verhalten, Depressionen, Stimmungsschwankungen und ähnliches,
haben gewisse Messwerte auch einen Einfluß auf das Verhalten?)

Glaubt ihr... oder habt ihr es selber erfahren... oder meinetwegen auch nur was darüber gelesen oder ...
Denkt ihr... es hat überhaupt irgend einen Einfluß gegenseitig...?
Oder denkt ihr nö.... Psyche, Psychogequatsche alles nur Blödsinn oder so...
Was habt ihr für eine Meinung oder eine Einstellung dazu?
Einfach das gesammte drum und dran würde mich interessieren.

Ja ähm...
Darüber würde ich gerne mal diskutieren.
Wenn ihr das denn mögt....  :rotwerd: ... ich weiß ja nicht....


Wenn nicht kann ich das auch verstehen.
Es gibt Menschen die möchten sich nicht mit Themen auseinandersetzen wo es um die Psyche geht.
Viele haben desswegen eine Scheu davor weil die Psyche nicht "greifbar" ist....
(Oder es könnte halt zu sehr ans persönliche gehen...)


Die Psyche....
Wir fühlen Auswirkungen davon aber sie ist nicht in dem Sinn greifbar wie z.B. eine körperliche Krankheit...
Wenn jemand Masern hat dann sieht man das, das ist messbar, das ist sogar sichtbar...
Aber die Psyche ist immer noch ein großes Rätsel auch wenn schon viel darüber erforscht wurde.
Das bisschen was erforscht wurde ist wohl nur ein winziger Teil des Ganzen...
Es wird noch dauern bis wir die Psyche eines Menschen
und alle Zusammenhängende Ereignisse damit voll und ganz verstehen.
Ich finde solche Themen sehr faszinierend....

Ich hoffe ich ecke nicht gleich an hier wegen sowas...  :rotwerd:... wenn ich so ein Thema eröffne...
Sonst löscht es einfach wieder und wir tun so als ob ich nie gefragt hätte...  :rotwerd:




LG, Nusy

klausing:
Also wenn ich in eine Unterzuckerung rutsche, dann werde ich leicht rechthaberisch  :moser: und bin Argumenten kaum noch zugänglich. Wer mich kennt stößt mich dann an und sagt mir direkt ich soll mal wieder was süßes essen.

Ansonsten bei normalen Werten habe ich keine Probleme. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Menschen welche vielleicht etwas labil sind, Probleme damit haben können, dass ihr Leben dauerhaft gewissen Regeln unterworfen ist an die man auch noch ständig erinnert wird ... wenn man mal was falsch macht.

Joerg Moeller:
Die Psyche hat schon eine ziemlich ausgeprägte Wechselbeziehung zum Diabetes. Es kommt ja nicht von ungefähr, daß Diabetiker häufiger mit Depressionen belastet sind als Nicht-Diabetiker.

Diabetes ist einer chronische Erkrankung, zu deren erfolgreicher Therapie viel Hinwendung an sich selbst nötig ist. Wenn man sich aufgrund von psychischen Problemen diese Hinwendung nicht wert ist erschwert das die Sache schonmal.

Oder denk mal an "Zucker als Seelentröster". Viele haben in ihrer Kindheit erfahren, daß gutes Verhalten mit Süßigkeiten belohnt werden. Eine Belohnung - egal womit sie geschieht - erzeugt ein gutes Gefühl. Fühlt man sich heute schlecht "belohnt" man sich also selber, um sich wieder besser zu fühlen. (Würden Kinder grundsätzlich mit Gewürzgurken "belohnt" wäre das ja auch kein Problem)

Kurzum: Stoffwechseleinstellung und Psyche stehen in einem ziemlich engen Zusammenhang.

Hexe:
Hallöchen


--- Zitat von: Jörg Möller am Oktober 06, 2007, 00:06 ---

Kurzum: Stoffwechseleinstellung und Psyche stehen in einem ziemlich engen Zusammenhang.

--- Ende Zitat ---


was ich aus persönlicher Erfahrung nur bestätigen kann, es läuft dazu auch gerade eine Studie der Uni Bochum, was genaues weiss ich da allerdings nicht, bin auch nicht die Heldin was googlen an geht, vielleicht findet man da ja noch mehr


--- Zitat von: klausing am Oktober 05, 2007, 22:29 ---
Also wenn ich in eine Unterzuckerung rutsche, dann werde ich leicht rechthaberisch  :moser: und bin Argumenten kaum noch zugänglich.


--- Ende Zitat ---


ähnlich ist das bei mir auch, werde hektisch und ungeduldig

liebe Grüsse Vera

LordBritish:
Auch ich denke das Diabetes und Psyche ziemlich zusammenhängt, geht es der Seele gut sind auch die Werte besser.
Da ist es auch egal ob der Diabetes die psychischen Probleme verursacht oder andere Dinge wie z.B. Arbeit.

Man sollte sich auch nicht scheuen sich mit der Psyche zu beschäftigen, es gibt auch andere Dinge die man nicht greifen kann und trotzdem glauben Millionen von Menschen dran.

Was wichtig ist das man sich damit auch selber beschäftigen will, sonst bringt das nicht wirklich was.

Ich habe da auch mein eigenes Schlüsselerlebnis gehabt und seitdem habe ich die Werte auch besser im Griff.
War schon erstaunlich welches Top-Ergebnis ich einmal erreicht hatte und das erst als es klick gemacht hatte, davor konnte ich mich so stark bemühen und kein wirklicher Erfolg, ehr im Gegenteil.


Viele Grüße

Markus

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