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wer oder was bestimmt meinen BZ-Verlauf, mein Insulin oder ich?

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Joerg Moeller:

--- Zitat von: hjt am September 15, 2007, 11:57 ---
Ok, ich weiß von einigen Typ2, bei denen Fraktionieren die Welt verändert, aber ich weiß auch von vielen, denen es ähnlich wie mir geht.
D.h. selbst bei optimaler Insulinanwendung bleibt uns häufig noch viel Raum, unseren BZ-Verlauf mit passender Portionierung erheblich flacher & niedriger auszugleichen. Warum sollten wir ihn nicht gekonnt nutzen?

--- Ende Zitat ---


Okay, dann hab ich dich vermutlich falsch verstanden. Ich dachte, du schlägst das als Universallösung vor. Aber wenn natürlich alles andere ausgereizt ist oder es in den persönlichen Tagesrhythmus passt ist das durchaus ein Weg. Wie schon gesagt: der erfahrene ICT'ler hat eine breite Palette an Möglichkeiten, und da gehört BE-Splitting natürlich auch dazu.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: hjt am September 15, 2007, 12:36 ---
für die meisten von uns 2ern funktioniert das Ermitteln des passenden SEA recht einfach: Wir spritzen bei Ausgang z.B. um 120 und ohne Restboluswirkung für z.B. 3 BEs und messen dann z.B. in 10-Minuten-Schritten, bis der BZ z.B. auf 100 absinkt. Erst dann wird gegessen.
--- Ende Zitat ---


Davon ist abzuraten!
Bei dem einen oder anderen wird das sicher in einer Hypo enden.

Besser ist es da, pp zu messen. Stimmt der BZ 1 (1,5) Std. nach der Mahlzeit war der SEA/DEA okay, stimmt er 2(3) Stunden nach der Mahlzeit hat die Gesamtdosis auch gepasst. (Die Klammern gelten für Normalinsulin wie Actrapid)

hjt:
Moin Jörg,

bitte lesen! Ich hab 2er geschrieben. Bei uns geht's nun mal alles ein bisschen langsamer. Die 1ner, die ich kenne, kommen alle mit 5-Minuten-Schritten klar.

Und viele 2er Fehleinstellungen resultieren daraus, dass die Gesamtdosis AI nach 2 Stunden passt, aber nach 3 Stunden in ne Hypo läuft, weil der Wirkverlauf nach 2 Stunden angenommen und nicht ausgetestet wurde.

Mit den kurzen Messschritten nach dem Essen sieht man genau, wie hoch der BZ wirklich ansteigt und wie er dann weiter verläuft und ob er nach 2 Stunden noch relativ steil absinkt oder schon flach ausläuft.

Was spricht gegen vorsichtiges gezieltes Austesten? Dass es so nicht in den Therapiestatuten steht?

Bisdann, Jürgen

Joerg Moeller:

--- Zitat von: hjt am September 15, 2007, 18:00 ---
Was spricht gegen vorsichtiges gezieltes Austesten? Dass es so nicht in den Therapiestatuten steht?

--- Ende Zitat ---


Nein: daß es mit Risiko behaftet ist.

unknown:
Ein zu langer SEA führt im übrigen zu zu hohen PP Werten.

Grüßle

Norbert

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