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Twen:
mir kommts immer so vor wie... wir wollen doch verstehen u. helfen... aber im endeft... helfen tut's nicht denn es kommt meist falsch rüber, aber man kann ihnen auch nicht erklären wie sie "richtig" damit umgehen.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: OoK_Twen am September 23, 2004, 22:32 ---mir kommts immer so vor wie... wir wollen doch verstehen u. helfen... aber im endeft... helfen tut's nicht denn es kommt meist falsch rüber, aber man kann ihnen auch nicht erklären wie sie "richtig" damit umgehen.

--- Ende Zitat ---

*Hüstel*... http://www.einsteiger.diabetesinfo.de/angehoerige.php  :zwinker:

wolke:
Oft ist es mehr ein psychologisches Problem, welches natürlich auch die Angehörigen mehr beschäftigt als ihnen lieb ist.
Als Diabetiker selbst kriegt man mit der Zeit einen "Pelz" im Genick und es ist Dir dann irgendwann schnurzegal,  wenn etwa Leute im Restaurant blöd schauen wenn man schnell einen BZ Test macht oder den Pen in den Arm oder die Bauchfalte sticht. Auf der anderen Seite müssen auch die Partner bereit sein solche Dinge voll zu akzeptieren und als normal anzusehen! Dass dies Tätigkeiten  sind, die genauso normal für uns sind  wie für gesunde  nach 3 Bier pinkeln zu gehen, muss auch erst verdaut werden und das braucht Zeit und Geduld. Schließlich sind wir ja nicht ansteckend ;)
Wenn ein Partner aber wirklich  bereit ist, einen als die Persönlichkeit die man ist zu lieben (unabhängig vom Finanz oder Hormonspiegel), dann wird sich das mit der Zeit normalisieren und sogar zu einer sehr verbundenen Beziehung fixieren!  :super:

Grüße
wolke

Ludwig:
Als Langzeitdiabetiker (34 Jahre) waren auch mehrere Partnerinnen mit meiner "Krankheit" konfrontiert :kreisch:. Meine Ex-Frau hatte (bei allen Ihren anderen Fehlern ) immer Verständnis für meinen DM und war in Situationen in denen meine Motivation nachliess, die treibende Kraft um meine Therapie zu verbessern. Ähnlich geht es mir mit meiner jetzigen Freundin, :knuddel: die alles über DM Wissen will um mich unterstützen zu können :klatsch:. Meine beiden (inzwischen erwchsenen) Kinder haben meinen DM nie als Belastung gesehen und haben sich mit 8 bzw. 10 Jahren zeigen lassen wie man eine Glucagen-Spritze appliziert um mir im Falle eines Hypos helfen zu können. :super: Wenn man selbst natürlich und möglichst unbelastet mit seinem DM umgeht, :tanz: (bei den heutigen Therapiemöglichkeiten muss man ja kaum auf etwas verzichten bzw. sich einschränken) dann kann man hoffentlich auch seine(r)m Partner/in vermitteln  :palaver: dass man mit DM sehr gut leben kann. (richtiger Umgang damit ist Vorraussetzung)

Lg
Ludwig

vreni:
ich habe nach wie vor Mühe mit meiner Familie. Irgendwie geben sie mir die Schuld, dass ich DM habe. Uebergewicht, ungesund gelebt, kein Sport. Und irgendwie haben sie ja recht.
Darum sage ich gar nichts mehr - wenn es mir schlecht geht arrangiere ich mich selber - also sie merken kaum etwas davon. Ich funktionier..............
vreni, schon manchmal etwas traurig

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