Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Pumpenantrag abgelehnt

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Nina:
Hallo,

hier in dem Forum tummeln sich ja viele Pumpies, da ging es vielleicht auch nicht gleich bei allen bei der Genehmigung glatt?

Und das ist mein Problem:

Ich bin Typ 1 mit Levemir und Novorapid. Ich bin mit beiden Insulinen sehr zufrieden und habe einen HBA1c von 5,3. Bis letzten Herbst hatte ich Protaphan, aber damit bin ich irgendwann nicht mehr hingekommen. Mit Levemir läuft es super.
Jetzt plane ich eine Schwangerschaft und der Vorschlag meiner Ärztin (diabetische Schwerpunktparxis) war nun auf Pumpe umzusteigen. Da ich für eine Schwangerschaft sowohl Levemir als auch Novorapid absetzen möchte und ungern zurück zu den Schwankungen, gerade während einer Schwangerschaft, finde ich die Pumpenidee ziemlich gut.
ABER: Meine Ärztin hat bei der KK (Techniker) einen Antrag gestellt, der nun abgelehnt wurde ??? >:( Klar würde ich mit dem HBA1c nie eine Pumpe bekommen, aber ich dachte geplante Schwangerschaft wäre Grund genug?
Meine Ärztin wird nun Einspruch erheben, aber ich finde es furchtbar frustrierend und jetzt dauert es noch mal weitere Woche bis ich überhaupt eine Entscheidung bekomme. :mauer:
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Mit einer Ablehnung oder einem Antrag für eine Pumpe wegen geplanter Schwangerschaft?

Ich freue mich über jede Aufmunterung :D
 :trost:
Liebe Grüße,
Nina

Llarian:

--- Zitat von: Nina am Mai 17, 2006, 10:05 ---Ich bin Typ 1 mit Levemir und Novorapid. Ich bin mit beiden Insulinen sehr zufrieden und habe einen HBA1c von 5,3. Bis letzten Herbst hatte ich Protaphan, aber damit bin ich irgendwann nicht mehr hingekommen. Mit Levemir läuft es super.
[...]
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Mit einer Ablehnung oder einem Antrag für eine Pumpe wegen geplanter Schwangerschaft?
--- Ende Zitat ---
Hallo Nina,

Erfahrungen in der Hinsicht habe ich keine, ich weiß auch nicht, was genau in der Begründung Deiner Ärztin stand... aber wenn sie es nicht gemacht hat, würde ich beim Einspruch nicht mit Deiner (sehr guten) Einstellung jetzt argumentieren, sondern mit den Werten und dem Zustand mit der Protaphan-Einstellung. Vielleicht hast Du (oder Deine Ärztin) noch Aufzeichnungen aus der Zeit. Der Erfolg mit Levemir und Novorapid zeigt ja, daß es nicht an Dir gelegen hat, daß es vorher nicht klappte. Und wenn Du schreibst, daß Du damit nicht mehr hingekommen bist, scheinen das ja Werte gewesen zu sein, die für Dich nicht in Ordnung waren... für ein Baby also noch deutlich weniger.

Ich habe von Fällen gehört, wo die KK ersteinmal einfach Pumpenanträge abgelehnt hat, ohne auf die näheren Gründe einzugehen... vielleicht wurde bei Dir auch einfach nur auf den HbA1c geguckt und abgewunken. Also im nächsten Antrag den damaligen HbA1c und die damaligen Werte und Zustände schildern wäre mein Vorschlag... und auf keinen Fall klein beigeben!

Grüße
Anja

Nina:
Hallo Anja,

genau so haben wir es gemacht :super:
Die Ablehnung der KK bestand aus Statistiken darüber daß eine Schwangerschaft unter ICT nicht schlechter als unter CSII verläuft, das wars! Heute hat meine Ärztin ein Fax an die KK geschickt mit genau der Agumentation, daß ich so schlechte Werte mit Protaphan hatte und das für eine Schwangerschaft nicht akzeptabel ist.
Ich bin ja mal gespannt  :kratz:

Liebe Grüße,
Nina

Llarian:

--- Zitat von: Nina am Mai 17, 2006, 16:19 ---Die Ablehnung der KK bestand aus Statistiken darüber daß eine Schwangerschaft unter ICT nicht schlechter als unter CSII verläuft, das wars!

--- Ende Zitat ---
Scherzkekse! Wenn die ICT funktioniert, mag das ja auch sein... aber Deine mit Protaphan funktionierte offensichtlich nicht.


--- Zitat --- Heute hat meine Ärztin ein Fax an die KK geschickt mit genau der Agumentation, daß ich so schlechte Werte mit Protaphan hatte und das für eine Schwangerschaft nicht akzeptabel ist.
Ich bin ja mal gespannt  :kratz:
--- Ende Zitat ---
Ich auch.

Viel Erfolg!
Anja

Joerg Moeller:
Sie mögen sich mal mit dem Waschzettel von Levemir befassen: selbst der Hersteller weist darauf hin, daß während Schwangerschaft und Stillzeit Vorsicht geboten ist.

Du würdest also auf NPH umsteigen müssen. Nicht nur, daß du damit schleche Erfahrungen gemacht hast, auch der Umstieg selber ist von Schwankungen begleitet, die sich negativ auf den Embryo auswirken.

Mit anderen Worten: du kannst das Risikopotential deutlich belegen, sie die Unbedenklichkeit nicht. Damit dürften sie zu dem Prozeß vor dem Sozialgericht, den ich denen in Aussicht stellen würde, verdammt schlechte Karten haben...

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